ThinkTab X11: Lenovos Tablet für harte Umgebungen im Test
Mit dem ThinkTab X11 bringt Lenovo ein ungewöhnliches Android-Tablet für den professionellen Einsatz auf den Markt. Es richtet sich an Nutzer, die ein robustes Arbeitsgerät für Baustellen, Außendienst, Lager, Studium oder mobiles Arbeiten suchen. Zu den Besonderheiten zählen ein wechselbarer Akku, IP68-Zertifizierung, Stiftunterstützung sowie ein widerstandsfähiges Gehäuse. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat es getestet.
Das 10,95 Zoll große LCD-Display bietet 90 Hz Bildwiederholrate und erreicht bis zu 800 Nits Helligkeit. Damit eignet sich das Tablet auch für den Außeneinsatz. Farben, Blickwinkel und die allgemeine Bildqualität überzeugen, während Gorilla Glass zusätzlichen Schutz bietet.
Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, wirkt jedoch stabil und hochwertig. Zur Ausstattung gehören zwei USB-C-Anschlüsse, ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss sowie ein Fingerabdrucksensor im Power-Button. Weniger gelungen ist, dass die externe Bildausgabe im Test erst nach Anpassungen in den Entwickleroptionen zuverlässig funktionierte.
Das zentrale Merkmal des ThinkTab X11 ist der wechselbare 10.200-mAh-Akku. Trotz austauschbarer Stromversorgung bleibt die IP68-Zertifizierung erhalten. Im Streaming-Test erreichte das Tablet eine Laufzeit von 9 Stunden und 22 Minuten. Ein zweiter Akku ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Unter der Rückabdeckung befinden sich zudem ein microSD-Kartenslot mit Unterstützung für bis zu 2 TB sowie beim 5G-Modell ein Nano-SIM-Steckplatz.
Für den Antrieb sorgt Qualcomms Snapdragon 7s Gen 3 mit 8 GB RAM und bis zu 256 GB Speicher. Im Alltag arbeitet das Tablet meist flüssig, bei Benchmarks fällt die Leistung im Vergleich zu ähnlich teuren Geräten jedoch eher durchschnittlich aus. Seine Preisgestaltung rechtfertigt das ThinkTab X11 daher vor allem über die Spezialfunktionen und nicht über hohe Rechenleistung.
Die Gaming-Leistung fällt etwas besser aus als die Benchmarkwerte vermuten lassen. Titel wie Fortnite oder Delta Force laufen mit angepassten Einstellungen flüssig, anspruchsvolle Spiele stoßen jedoch an Grenzen. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen Vibrationsmotor für haptisches Feedback.
Auch die übrige Ausstattung fällt praxisnah aus. Die 13-Megapixel-Hauptkamera liefert ordentliche Fotos und 4K-Videos, die 8-Megapixel-Frontkamera eignet sich gut für Videokonferenzen. Zusätzlich sind GPS, NFC und ein Gyroskop an Bord. Als Betriebssystem kommt ZUI 18 auf Basis von Android 16 zum Einsatz.
Der größte Kritikpunkt betrifft die Softwarepflege. Lenovo verspricht lediglich zwei Android-Updates und vier Jahre Sicherheitsupdates. Für ein Gerät, das ausdrücklich auf Langlebigkeit ausgelegt ist, fällt dieser Zeitraum vergleichsweise kurz aus.
Insgesamt präsentiert sich das Lenovo ThinkTab X11 als interessantes Nischenprodukt mit klaren Stärken. Wechselakku, IP68-Schutz, helles Display und gute Stiftunterstützung machen das Tablet besonders für professionelle Anwender attraktiv. Die durchschnittliche Leistung und vor allem die kurze Update-Garantie verhindern jedoch eine uneingeschränkte Empfehlung. Wer ein robustes Android-Tablet mit Wechselakku sucht, findet hier eine der wenigen verfügbaren Optionen, sollte aber Alternativen mit längerer Softwareunterstützung in die Kaufentscheidung einbeziehen.
Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
Das 10,95 Zoll große LCD-Display bietet 90 Hz Bildwiederholrate und erreicht bis zu 800 Nits Helligkeit. Damit eignet sich das Tablet auch für den Außeneinsatz. Farben, Blickwinkel und die allgemeine Bildqualität überzeugen, während Gorilla Glass zusätzlichen Schutz bietet.
Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, wirkt jedoch stabil und hochwertig. Zur Ausstattung gehören zwei USB-C-Anschlüsse, ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss sowie ein Fingerabdrucksensor im Power-Button. Weniger gelungen ist, dass die externe Bildausgabe im Test erst nach Anpassungen in den Entwickleroptionen zuverlässig funktionierte.
Das zentrale Merkmal des ThinkTab X11 ist der wechselbare 10.200-mAh-Akku. Trotz austauschbarer Stromversorgung bleibt die IP68-Zertifizierung erhalten. Im Streaming-Test erreichte das Tablet eine Laufzeit von 9 Stunden und 22 Minuten. Ein zweiter Akku ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Unter der Rückabdeckung befinden sich zudem ein microSD-Kartenslot mit Unterstützung für bis zu 2 TB sowie beim 5G-Modell ein Nano-SIM-Steckplatz.
Für den Antrieb sorgt Qualcomms Snapdragon 7s Gen 3 mit 8 GB RAM und bis zu 256 GB Speicher. Im Alltag arbeitet das Tablet meist flüssig, bei Benchmarks fällt die Leistung im Vergleich zu ähnlich teuren Geräten jedoch eher durchschnittlich aus. Seine Preisgestaltung rechtfertigt das ThinkTab X11 daher vor allem über die Spezialfunktionen und nicht über hohe Rechenleistung.
Die Gaming-Leistung fällt etwas besser aus als die Benchmarkwerte vermuten lassen. Titel wie Fortnite oder Delta Force laufen mit angepassten Einstellungen flüssig, anspruchsvolle Spiele stoßen jedoch an Grenzen. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen Vibrationsmotor für haptisches Feedback.
Stift ist robust und präzise
Positiv überrascht der Lenovo Tab Pen Xe. Der robuste Eingabestift ermöglicht präzise Notizen und Zeichnungen und hinterlässt im Test einen überzeugenden Eindruck. Zusammen mit der optionalen Schutzhülle ergibt sich ein stimmiges Paket für den mobilen Arbeitseinsatz. Ein kleiner Nachteil: Der seitlich befestigte Stift kann eine Lautsprecheröffnung teilweise verdecken.Auch die übrige Ausstattung fällt praxisnah aus. Die 13-Megapixel-Hauptkamera liefert ordentliche Fotos und 4K-Videos, die 8-Megapixel-Frontkamera eignet sich gut für Videokonferenzen. Zusätzlich sind GPS, NFC und ein Gyroskop an Bord. Als Betriebssystem kommt ZUI 18 auf Basis von Android 16 zum Einsatz.
Der größte Kritikpunkt betrifft die Softwarepflege. Lenovo verspricht lediglich zwei Android-Updates und vier Jahre Sicherheitsupdates. Für ein Gerät, das ausdrücklich auf Langlebigkeit ausgelegt ist, fällt dieser Zeitraum vergleichsweise kurz aus.
Insgesamt präsentiert sich das Lenovo ThinkTab X11 als interessantes Nischenprodukt mit klaren Stärken. Wechselakku, IP68-Schutz, helles Display und gute Stiftunterstützung machen das Tablet besonders für professionelle Anwender attraktiv. Die durchschnittliche Leistung und vor allem die kurze Update-Garantie verhindern jedoch eine uneingeschränkte Empfehlung. Wer ein robustes Android-Tablet mit Wechselakku sucht, findet hier eine der wenigen verfügbaren Optionen, sollte aber Alternativen mit längerer Softwareunterstützung in die Kaufentscheidung einbeziehen.
Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTube
Verwandte Videos
- MagicPad 4: Honors Versuch zum Tablet-Gipfelsturm im Test
- Gaming und Arbeit: Samsungs aktuelle Tablet-Mittelklasse im Vergleich
- Idea Tab Pro Gen 2: Großes Lenovo-Tablet für Arbeit und mehr
- Samsung Galaxy Tab A11+: Das wohl beste Tablet unter 200€ im Test
- Sony RX10 V im Test: Eine Kompaktkamera für satte 2500 Euro
Verwandte Tags