Highlight

Windows 11: "Trick" erlaubt Installation auf nicht unterstützten PCs

Mit einem einzigen Klick während des Setup-Prozesses lässt sich die Überprüfung der Systemanforderungen umgehen. Damit kann die IoT-Enterprise-Version von Windows 11 auch auf sonst nicht unterstützten Geräten installiert werden.
Microsoft, Betriebssystem, Update, Windows 11, Notebook, Aktualisierung, Laptop, Patch, Updates, Upgrade, Notebooks, Laptops, Features, Windows 11 24H2, Windows 11 Update, Softwareaktualisierung, Windows 11 Updates, Windows 11 2024 Update, Windows 11 Version 24H2

Windows 11 überprüft CPU und TPM

Bei der Installation von Windows 11 überprüft Microsoft die Kompatibilität des vorliegenden Systems. Dabei wird aber nicht nur ermittelt, ob die verbaute Hardware genügend Rechenleistung mitbringt. Es wird auch das Vorhandensein von durch Microsoft festgelegten Sicherheitsstandards überprüft.

Zum einen muss die TPM-Version 2.0 vorliegen. Zum anderen müssen Prozessoren bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das führt dazu, dass etwas ältere Chips wie Intels Kaby Lake oder AMDs Ryzen-1000er-Serie, die leistungsmäßig in der Lage wären, Windows 11 laufen zu lassen, als inkompatibel erkannt werden. Auf solchen System kann das Betriebssystem normalerweise nicht installiert werden.


Keine Prüfung bei IoT-Installation

Doch jetzt scheint es mit einem einzigen Klick möglich, die Überprüfung der Kompatibilität zu umgehen. Wie X-Nutzer Bob Pony herausfand, muss bei der Installation des Betriebssystems lediglich die Windows 11 IoT Enterprise Version ausgewählt werden. Dieses Vorgehen funktioniert allerdings nur für Windows 11 24H2. Bei älteren Versionen weist das Setup weiterhin auf die Inkompatibilität der Hardware hin.

Umgehung schon länger möglich

Microsoft hatte selbst direkt nach der Veröffentlichung von Windows 11 im Jahr 2021 eine Methode veröffentlicht, um das Betriebssystem auf nicht unterstützen Computern mit inkompatibler Hardware zu installieren.

Dabei handelte es sich allerdings um eine Methode, die die Anpassung eines Registry-Keys erforderte. Die jetzt gefundene Möglichkeit, über das reguläre Setup-Menü die CPU- und TPM-Überprüfung zu umgehen, ist zumindest bei der Enterprise-Version deutlich komfortabler.

Gelegentlich aktualisiert Microsoft die Liste der offiziell von Windows 11 unterstützten CPUs. Bei einem letzten Update im Zuge der Veröffentlichung von Moment 5 im März kamen allerdings nur neue Prozessoren von Intel dazu, nicht jedoch von AMD.

Zusammenfassung
  • Setup ermöglicht Installation von Windows 11 IoT auf alten Geräten
  • Microsoft prüft die Hardware-Kompatibilität
  • TPM 2.0 und spezifische Prozessoren sind für Windows 11 erforderlich
  • Ältere CPUs wie Intels Kaby Lake werden als inkompatibel eingestuft
  • Neuer Trick für Windows 11 24H2 zur Umgehung der Prüfung entdeckt
  • Bei Installation der IoT-Version kein Kompatibilitäts-Check
  • Frühere Methode zur Installation erforderte Anpassung in Registry
  • Microsoft erweitert gelegentlich die Liste unterstützter CPUs

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!