Nervige Pop-ups: Microsoft drängt Edge-Nutzer zur Bing-Suche
Microsoft gibt den Kampf nicht auf, mit oft nervigen Methoden seinen Edge-Browser und die Suchmaschine Bing zu bewerben. Aktuell berichten Edge-Nutzer vermehrt von aufdringlichen Pop-ups, die auf die Einstellung von Bing als Standard-Suchmaschine hinweisen.
Von aufdringlicher Bing-Werbung, die sich sogar über Spiele im Vollbildbetrieb legt, über nervige Umfragen bei Chrome-Downloads bis hin zu Aufforderungen, den Bing Chatbot zu nutzen, sobald Edge-Nutzer das KI-Tool Google Bard verwenden. In den USA geht man nun noch einen Schritt weiter, um Nutzer von "Microsofts empfohlenen Browser-Einstellungen" zu überzeugen.
Bisher scheinen die aufdringlichen Pop-ups lediglich in den Vereinigten Staaten aufzutreten. Es wäre jedoch durchaus denkbar, dass die Hinweise auf lange Sicht auch weltweit zu sehen sind. Für eine Zurückhaltung in Europa sprechen hingegen Microsofts Bemühungen, dem Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union (EU) zu entsprechen, der voraussetzt, den Edge- und Bing-Zwang der letzten Jahre deutlich zu lockern.
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Siehe auch:
Seit Monaten penetrante Eigenwerbung
Konnte Microsoft mit dem Wechsel auf die Chromium-Basis in den letzten Jahren viele Nutzer für den Edge-Browser gewinnen, scheinen die Redmonder die Gunst dieser immer weiter zu verspielen. In den letzten Monaten häuften sich die Meldungen über penetrante Werbung für die eigenen Dienste, vorrangig in der Kombination Windows 11, Edge und Bing.Von aufdringlicher Bing-Werbung, die sich sogar über Spiele im Vollbildbetrieb legt, über nervige Umfragen bei Chrome-Downloads bis hin zu Aufforderungen, den Bing Chatbot zu nutzen, sobald Edge-Nutzer das KI-Tool Google Bard verwenden. In den USA geht man nun noch einen Schritt weiter, um Nutzer von "Microsofts empfohlenen Browser-Einstellungen" zu überzeugen.
Neue Pop-ups bewerben Bing in Edge
Über ein neues Pop-up fordern die Redmonder Edge-Nutzer dazu auf, Microsoft Bing als Standardsuchmaschine festzulegen. Gleichzeitig erweckt man dabei den Eindruck, als würde durch die Bestätigung der "Empfehlung" ein besserer Schutz beim Surfen gewährleistet werden, vor allem hinsichtlich möglicher Phishing- und Malware-Angriffe. Dabei geriert die KI-gesteuerte Bing-Suche erst im Herbst in Kontakt mit Malware-Banden.Bisher scheinen die aufdringlichen Pop-ups lediglich in den Vereinigten Staaten aufzutreten. Es wäre jedoch durchaus denkbar, dass die Hinweise auf lange Sicht auch weltweit zu sehen sind. Für eine Zurückhaltung in Europa sprechen hingegen Microsofts Bemühungen, dem Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union (EU) zu entsprechen, der voraussetzt, den Edge- und Bing-Zwang der letzten Jahre deutlich zu lockern.
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Zusammenfassung
- Microsoft bewirbt Bing mit aufdringlichen Pop-ups
- Edge-Nutzer berichten von Hinweisen zur Bing-Standardnutzung
- Penetrante Eigenwerbung stößt auf Kritik bei Nutzern
- US-Pop-ups suggerieren mehr Sicherheit durch Bing-Nutzung
- Aufdringliche Werbung bisher nur in den USA beobachtet
- Europa könnte wegen Digital Markets Act verschont bleiben
- Microsofts aggressive Taktik könnte Nutzer abschrecken
Siehe auch:
- Microsoft lenkt ein: Windows 10/11 bald ohne Edge- und Bing-Zwang
- Microsoft erwog Bing-Verkauf an Apple, um Google zu schaden
- Microsofts neue Bing Chat-Suche verbreitet bereits Malware
- KI-Hype um Bing Chatbot verpufft: Milliardenkosten, kaum mehr Nutzer?
- Microsoft bringt Bing Chat auch für Chrome und Safari an den Start
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