Edge-Update auf Version 120:
Windows 11 Mica-Design feiert Comeback

Microsoft hat mit dem jüngsten Update für den Webbrowser Edge eine Reihe interessanter Änderungen gestartet - dazu gehört auch die Rückkehr des Mica-Designs. Diese Design-Elemente wurden mit Windows 11 eingeführt, starteten auch für Edge. Allerdings gab es Probleme.
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Das Windows 11-Design kehrt zurück

Schließlich hatten sich sowohl Microsoft für Edge als auch Google für Chrome entschieden, dass im Jahr 2022 gestartete Mica-Design im Webbrowser wieder zu deaktivieren. Nutzer hatten vor allem über Leistungsprobleme geklagt.

Anfang dieses Jahres entfernte Microsoft dann ohne Vorwarnung das Mica-Material aus seinem Browser unter Windows 11 und kehrte zu der altbackenen grauen Benutzeroberfläche zurück. Nun gibt es das Comeback - und noch sieht es so aus, als das Microsoft dieses Mal einen besseren Job gemacht hat und es keine Performance-Einbußen gibt.


Man wird das aber erst genau wissen, wenn die neue Edge Version 120 beim Großteil der Nutzer angekommen ist. Wer es ausprobieren möchte, sucht auf der edge://flags-Seite das Mica-Material und aktiviert es.

Mica aktivieren:

  • Dazu besucht man edge://flags/#edge-visual-rejuv-mica
  • Dann aktiviert man das Kontrollkästchen "Visuelle Effekte von Windows 11 in Titelleiste und Symbolleiste anzeigen"
  • Browser neustarten
  • Über Einstellungen > Erscheinungsbild die Option "Visuelle Effekte von Windows 11 in Titelleiste und Symbolleiste anzeigen" aktivieren.
  • Browser neustarten

Die verbesserte Optik ist Teil der Edge 120-Version, die dazu noch einige weitere Änderungen bringt. Vorrangig gibt es Fehlerbehebungen, wobei mehrere Schwachstellen geschlossen werden. Zudem gibt es zwei Änderungen für Unternehmen. Microsoft schreibt dazu:

Neue Funktionen

  • RendererAppContainer: Für zusätzliche Sicherheitsvorteile ist der native Windows-App-Container standardmäßig aktiviert. Hinweis: Wenn Unternehmen ein Kompatibilitätsproblem aufgrund von Code-Injektion durch Sicherheitssoftware feststellen, sollten sie sich direkt mit dem Softwarehersteller in Verbindung setzen. Alternativ können sie die Richtlinie RendererAppContainerEnabled verwenden, um die Sicherheitsvorteile in Microsoft Edge mit ihrer anderen Software auszugleichen.
  • Aktualisierte SmartActionsBlockList-Richtlinie: Die SmartActionsBlockList-Richtlinie wurde mit neuen Zuordnungen von Richtlinienoptionen aktualisiert. Administratoren können die Richtlinie jetzt so konfigurieren, dass sie Smart-Aktionen wie Definitionen auf Websites (smart_actions_website) oder Smart-Aktionen in PDFs und auf Websites (smart_actions) kontrolliert.

Download Microsoft Edge-Browser auf Chromium-Basis Siehe auch:
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