Microsofts neue Bing Chat-Suche verbreitet bereits Malware
Die KI-gesteuerten Bing-Chat-Antworten sind bei den meisten Nutzern nicht einmal richtig angekommen, da sind die gelieferten Suchergebnisse auch schon von Malware-Banden gekapert. Die Schutzfunktionen hat Microsoft hier offenbar nicht im Griff.
Und genau das kann schnell passieren, wie das US-Magazin BleepingComputer berichtet. Die jeweiligen Angreifer finden ihren Weg zu den Nutzern dabei über die Werbeanzeigen, mit denen Microsoft die Kosten des Tools zumindest in Teilen wieder hereinbekommen will. In den bezahlten Links in den Suchergebnissen, die Bing Chat dem Anwender präsentiert, finden sich diverse Verweise auf Webseiten, die hauptsächlich zur Verbreitung von Schadcodes gedacht sind.
Bing Chat-Treffer nur schwer als bezahlte Platzierung erkennbar
Gefunden wurden die problematischen Inhalte von den Sicherheitsforschern des Security-Dienstleisters Malwarebytes. Wie diese ausführten, ist das Risiko hier besonders groß, da die Interaktion mit der KI hinter Bing Chat bei vielen Usern deutlich mehr Vertrauen in die Suchergebnisse weckt, als es bei den eher unpersönlichen Listen der normalen Websuche der Fall ist.
Das enthaltene Skript versucht nach der Installation lediglich eine Netzwerkverbindung aufzubauen und die eigentliche Payload zu laden. Allerdings blieb in den Tests von Malwarebytes eine Lieferung aus und es ist unklar, ob die Angreifer noch abwarten oder ihre Kampagne bereits beendet haben. In vergleichbaren Fällen war die Malware allerdings dafür gedacht, Informationen abzugreifen, mit denen man dann beispielsweise in Unternehmensnetzwerke eindringen konnte.
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Anzeigen gekapert
Bing Chat basiert auf der ChatGPT-Technologie des Partners OpenAI und soll Microsofts Suchmaschinen-Geschäft endlich mal einen Vorteil vor dem dominierenden Konkurrenten Google einbringen. Das ist natürlich schwierig, wenn die Anwender das Tool nutzen und sich am Ende eine Malware-Infektion auf den Rechner holen.Und genau das kann schnell passieren, wie das US-Magazin BleepingComputer berichtet. Die jeweiligen Angreifer finden ihren Weg zu den Nutzern dabei über die Werbeanzeigen, mit denen Microsoft die Kosten des Tools zumindest in Teilen wieder hereinbekommen will. In den bezahlten Links in den Suchergebnissen, die Bing Chat dem Anwender präsentiert, finden sich diverse Verweise auf Webseiten, die hauptsächlich zur Verbreitung von Schadcodes gedacht sind.
Bing Chat-Treffer nur schwer als bezahlte Platzierung erkennbar
Gefunden wurden die problematischen Inhalte von den Sicherheitsforschern des Security-Dienstleisters Malwarebytes. Wie diese ausführten, ist das Risiko hier besonders groß, da die Interaktion mit der KI hinter Bing Chat bei vielen Usern deutlich mehr Vertrauen in die Suchergebnisse weckt, als es bei den eher unpersönlichen Listen der normalen Websuche der Fall ist.
Payload nicht auffindbar
Die von Malwarebytes entdeckten bösartigen Anzeigen geben unter anderem vor, Download-Seiten für das beliebte Dienstprogramm "Advanced IP Scanner" zu sein. Wer über Bing Chat nach der Software sucht, bekommt an erster Stelle einen bezahlten Link präsentiert, der nur schlecht als Werbeanzeige zu erkennen ist. Die vermeintliche Download-Seite, auf die der Nutzer dann geleitet wird, verbreitet eine Version des Tools, in das Malware eingebettet ist.Das enthaltene Skript versucht nach der Installation lediglich eine Netzwerkverbindung aufzubauen und die eigentliche Payload zu laden. Allerdings blieb in den Tests von Malwarebytes eine Lieferung aus und es ist unklar, ob die Angreifer noch abwarten oder ihre Kampagne bereits beendet haben. In vergleichbaren Fällen war die Malware allerdings dafür gedacht, Informationen abzugreifen, mit denen man dann beispielsweise in Unternehmensnetzwerke eindringen konnte.
Zusammenfassung
- Bing Chat, basierend auf ChatGPT, von Malware-Banden gekapert.
- Benutzer riskieren Malware-Infektionen durch Nutzung des Tools.
- Angreifer nutzen Werbeanzeigen, um Nutzer zu erreichen.
- Bezahlte Links in Suchergebnissen führen zu Webseiten mit Schadcodes.
- Sicherheitsforscher entdeckten die problematischen Inhalte.
- Bösartige Anzeigen tarnen sich als Download-Seiten.
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