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"Perfekter Sturm": Sinkende Nachfrage nach E-Autos stürzt VW in Krise
Noch vor Kurzem gab es bei vielen Herstellern, darunter VW, lange Wartezeiten bei Elektroautos. Wer ein Modell wie den ID.4 haben wollte, musste rund ein Jahr warten. Das hat sich mittlerweile gebessert. Doch was für den Kunden gut ist, stellt für den Hersteller ein Problem dar.
Denn für Volkswagen selbst bedeuten die nun verkürzten Wartezeiten, dass die Auftragsbücher sich lichten. Hintergrund ist aber nicht zwangsläufig eine Erhöhung der Produktionskapazitäten, sondern eher der Umstand, dass man nun wieder weniger Autos verkauft. Zwar werden die Auftragsrückstände immer noch abgearbeitet, der Zukunft blickt man aber besorgt entgegen.
Erklärung dafür ist unter anderem ein verschärfter Preiskampf, der von Tesla und chinesischen Herstellern wie BYD ausgeht. Dazu kommen weitere wirtschaftliche Faktoren wie die allgemeine Rezession bzw. Inflation sowie die mit Anfang 2023 reduzierte Förderung für Elektroautos.
Wie der Spiegel berichtet, meinte der Konzernchef, dass die nächsten Wochen und Monate sehr hart werden und sich für den Autobauer "ein perfekter Sturm" zusammenbraue. Laut Schäfer sind die Strukturen und Prozesse immer noch "zu kompliziert, zu langsam, zu unflexibel".
Es ist nicht die erste Brandrede bzw. das erste Schreiben Schäfers dieser Art, bereits im Mai hat der VW-Chef sein Unternehmen per interner Nachricht zu erforderlichen Schritten bzw. Umbaumaßnahmen aufgefordert. Schon damals wurden erste Maßnahmen auf den Weg gebracht bzw. angedacht, sie sollen nach dem Sommer konkretisiert und umgesetzt werden, so Volkswagen.
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Erklärung dafür ist unter anderem ein verschärfter Preiskampf, der von Tesla und chinesischen Herstellern wie BYD ausgeht. Dazu kommen weitere wirtschaftliche Faktoren wie die allgemeine Rezession bzw. Inflation sowie die mit Anfang 2023 reduzierte Förderung für Elektroautos.
"Die Zukunft der Marke VW steht auf dem Spiel"
Laut VW-Chef Thomas Schäfer erlebe man einen dramatischen Rückgang der Nachfrage. Bei einem Auftritt vor 2200 Führungskräften des Konzerns sagte dieser vor ein paar Tagen, dass man "unter enormen Druck" stehe, der durch "interne und externe Faktoren" bedingt ist. "Die Zukunft der Marke VW steht auf dem Spiel", so Schäfer.Wie der Spiegel berichtet, meinte der Konzernchef, dass die nächsten Wochen und Monate sehr hart werden und sich für den Autobauer "ein perfekter Sturm" zusammenbraue. Laut Schäfer sind die Strukturen und Prozesse immer noch "zu kompliziert, zu langsam, zu unflexibel".
Es ist nicht die erste Brandrede bzw. das erste Schreiben Schäfers dieser Art, bereits im Mai hat der VW-Chef sein Unternehmen per interner Nachricht zu erforderlichen Schritten bzw. Umbaumaßnahmen aufgefordert. Schon damals wurden erste Maßnahmen auf den Weg gebracht bzw. angedacht, sie sollen nach dem Sommer konkretisiert und umgesetzt werden, so Volkswagen.
Zusammenfassung
- VW: Wartezeiten für Elektroautos verkürzt, Auftragsbücher lichten sich
- Probleme: Preiskampf, Rezession, Inflation, Förderung reduziert
- VW-Chef Schäfer: "Unter enormen Druck", Zukunft der Marke auf dem Spiel
- "Perfekter Sturm" braue sich zusammen, Strukturen u. Prozesse "zu kompliziert"
- Schäfer forderte VW-Mitarbeiter zu Maßnahmen auf, Umsetzung nach Sommer
Siehe auch:
- Volkswagen arbeitet am ID.1 - und so könnte er aussehen
- Volkswagen: Erste massive Konzern-Umstrukturierung durchgesickert
- Zu hohe Strompreise: Volkswagen streicht Pläne für zweites Akkuwerk
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