Volkswagen: Erste massive Konzern-Umstrukturierung durchgesickert
Bei Volkswagen rumort es im gesamten Konzern: VW-Chef Oliver Blume plant einen massiven Umbruch bei VW und allen Marken. Es soll der "größte Umbau seit Jahrzehnten" werden, um die Wolfsburger auf Zukunftskurs zu bringen.
Das geht aus einem Vorab-Bericht des Handelsblatts hervor. Am 13. Juni trifft sich der VW-Aufsichtsrat, um Maßnahmen zu beraten und zu beschließen. Eine Woche später, am 21. Juni, sollen dann die konkreten Beschlüsse durch Blume beim Kapitalmarkttag bekannt gegeben werden.
Laut dem Handelsblatt gibt es aber durch eine Insider-Quelle im Unternehmen bereits jetzt erste Einblicke in das, was Blume plant.
Modelle von Skoda, Cupra und VW sollen daher grundsätzlich von einem Band laufen, so wie man das bereits für den neuen Elektrokleinwagen ID.2 plant. Dieser wird für alle Marken in Spanien bei Seat gefertigt.
Das 2023 vorgestellte ...
... neue ID.2-Konzept
Zudem streicht man das Angebot an Modellen zusammen: "Mittelfristig planen die Volumenmarken außerdem weniger Modelle und Ausstattungsvarianten", schreibt das Handelsblatt: "Die Marke VW solle perspektivisch mit zehn Modellen auskommen, Skoda mit etwa der Hälfte, bei Cupra reichten drei, vier Autos, die richtig geil sind."
Siehe auch:
Laut dem Handelsblatt gibt es aber durch eine Insider-Quelle im Unternehmen bereits jetzt erste Einblicke in das, was Blume plant.
Werke sollen anders ausgelastet werden
Es geht dabei um Kosteneinsparungen, die bei allen Marken gleichermaßen durchgeführt werden sollen. VW verabschiedet sich dabei auch von einem ehrgeizigen früheren Plan, laut dem man in Wolfsburg jährlich über eine Million Fahrzeuge produzieren wollte. Aktuell werden im Stammwerk rund 450.000 Autos jährlich gefertigt. Die Kapazität soll künftig auf etwa 600.000 Fahrzeuge festgelegt werden - mit einer weiteren, großen Änderung: Alle Werke sollen markenübergreifend arbeiten und stärker ausgelastet werden.Modelle von Skoda, Cupra und VW sollen daher grundsätzlich von einem Band laufen, so wie man das bereits für den neuen Elektrokleinwagen ID.2 plant. Dieser wird für alle Marken in Spanien bei Seat gefertigt.
Das 2023 vorgestellte ...
... neue ID.2-Konzept
Zudem streicht man das Angebot an Modellen zusammen: "Mittelfristig planen die Volumenmarken außerdem weniger Modelle und Ausstattungsvarianten", schreibt das Handelsblatt: "Die Marke VW solle perspektivisch mit zehn Modellen auskommen, Skoda mit etwa der Hälfte, bei Cupra reichten drei, vier Autos, die richtig geil sind."
Personalabbau kommt
Selbst beim Thema Personal soll es jetzt weitere Änderungen geben. Wie bisher will der Konzern laut dem Insider-Bericht zwar auf Entlassungen verzichten. Man setzt aber darauf, dass durch den "demografischen Wandel" mehr Mitarbeiter den Konzern verlassen werden, als es Neueinstellungen geben wird.
Zusammenfassung
- VW-Chef plant massiven Umbruch.
- Beschlüsse werden am 21. Juni beim Kapitalmarkttag bekannt gegeben.
- VW verabschiedet sich von Plan, jährlich 1 Mio. Fahrzeuge zu bauen.
- Skoda, Cupra und VW sollen markenübergreifend von einem Band laufen.
- VW nur noch 10 Modelle, Skoda die Hälfte und Cupra 3-4 Autos.
- Keine Entlassungen, aber Personalreduzierung.
- Größter Umbruch seit Jahrzehnten.
Siehe auch:
- VW-Chef: ID.2 ist so aktuell gar nicht möglich, der Konzern braucht Zeit
- VW und Mercedes: Eigene Software zu teuer - dann lieber doch Google
- E-Mobilität und Digitalisierung: VW stockt Investitionen massiv auf
- #VWforthepeople: Volkswagen lädt am 15. März zur ID.2-Weltpremiere
- VW wollte bei Entführung nicht helfen, weil GPS-Abo abgelaufen ist
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