Chef der US-Börsenaufsicht warnt vor neuer Finanzkrise durch KI
Geht es nach dem Chef der amerikanischen Börsenaufsicht SEC, droht der Finanzwelt innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Krise, die durch den Trend zu Künstlicher Intelligenz ausgelöst werden könnte. Er fordert dringend Maßnahmen, um einem solchen Fall vorzubeugen.
Wie Gensler in einem Gespräch mit der Financial Times erklärte, sei es "fast unvermeidbar", dass durch die Verwendung von KI in der Finanzwelt innerhalb eines Jahrzehnts eine Finanzkrise ausgelöst wird. Seiner Meinung nach entsteht vor allem deshalb eine Gefahr für eine Finanzkrise, weil die durch KI entstehenden Risiken alle Bereiche der Finanzwelt betreffen und von Modellen stammen, die von Technologiefirmen entwickelt werden, die außerhalb der Reichweite der Behörden arbeiten.
Die aktuelle Regulierungspolitik basiere darauf, einzelne Institutionen, einzelne Banken, einzelne Broker und einzelne Fonds zu kontrollieren und gegebenenfalls individuell einzugreifen. Wenn sich nun aber die Aktivitäten vieler verschiedener Institutionen der Finanzwelt auf die gleichen grundlegenden Datenmodelle oder Datensammlungen stützen würden, entstehe ein breites Risiko, bei dem ein Fehler über viele Institutionen hinweg Folgen hätte, so Gensler.
Seiner Meinung nach müssten die US-Behörden dafür sorgen, dass die Verwendung von KI in der Finanzwelt so breit wie möglich aufgeteilt wird, damit nicht einzelne Datenmodelle von den Anbietern durch eine große Zahl von Anwendern als Grundlage für ihre Entscheidungen über das Handeln an den Finanzmärkten verwendet werde.
Während die EU schnell aktiv wurde und noch vor Ende des Jahres 2023 mit konkreter Gesetzgebung für eine Regulierung der KI-Nutzung in der Finanzbranche verbindliche Rahmenbedingungen schaffen will, beobachten die US-Behörden die Entwicklung bisher nur und versuchen laut Gensler noch zu prüfen, ob überhaupt neue Vorgaben nötig sind oder die bestehenden Gesetze ausreichen.
Siehe auch:
SEC-Chef fordert dringend Regulierung
Die Regulierungsbehörden dieser Welt müssen nach Meinung von Gary Gensler, Chef der US Securities and Exchange Commission (SEC), schnellstmöglich Wege finden, um die durch die Verwendung von Künstlicher Intelligenz bei Geschäften in den internationalen Finanzmärkten entstehenden Risiken zu minimieren.Wie Gensler in einem Gespräch mit der Financial Times erklärte, sei es "fast unvermeidbar", dass durch die Verwendung von KI in der Finanzwelt innerhalb eines Jahrzehnts eine Finanzkrise ausgelöst wird. Seiner Meinung nach entsteht vor allem deshalb eine Gefahr für eine Finanzkrise, weil die durch KI entstehenden Risiken alle Bereiche der Finanzwelt betreffen und von Modellen stammen, die von Technologiefirmen entwickelt werden, die außerhalb der Reichweite der Behörden arbeiten.
Die aktuelle Regulierungspolitik basiere darauf, einzelne Institutionen, einzelne Banken, einzelne Broker und einzelne Fonds zu kontrollieren und gegebenenfalls individuell einzugreifen. Wenn sich nun aber die Aktivitäten vieler verschiedener Institutionen der Finanzwelt auf die gleichen grundlegenden Datenmodelle oder Datensammlungen stützen würden, entstehe ein breites Risiko, bei dem ein Fehler über viele Institutionen hinweg Folgen hätte, so Gensler.
Seiner Meinung nach müssten die US-Behörden dafür sorgen, dass die Verwendung von KI in der Finanzwelt so breit wie möglich aufgeteilt wird, damit nicht einzelne Datenmodelle von den Anbietern durch eine große Zahl von Anwendern als Grundlage für ihre Entscheidungen über das Handeln an den Finanzmärkten verwendet werde.
Während die EU schnell aktiv wurde und noch vor Ende des Jahres 2023 mit konkreter Gesetzgebung für eine Regulierung der KI-Nutzung in der Finanzbranche verbindliche Rahmenbedingungen schaffen will, beobachten die US-Behörden die Entwicklung bisher nur und versuchen laut Gensler noch zu prüfen, ob überhaupt neue Vorgaben nötig sind oder die bestehenden Gesetze ausreichen.
Zusammenfassung
- SEC-Chef warnt vor KI-bedingter Finanzkrise in den nächsten 10 Jahren
- Maßnahmen zur Minimierung von KI-Risiken im Finanzsektor gefordert
- KI-Modelle außerhalb der Behördenkontrolle als Risikofaktor
- Kritik: Regulierungspolitik konzentriert sich auf Einzelbereiche
- Gefahr, wenn sich viele auf gleiche Datenmodelle berufen
- Gensler fordert breitere Aufteilung der KI-Nutzung in der Finanzwelt
- EU plant bereits Gesetzgebung zur KI-Regulierung, USA prüfen noch.
Siehe auch:
- Samsung: Gewinn bricht durch Krisenende um viele Milliarden Euro ein
- "Perfekter Sturm": Sinkende Nachfrage nach E-Autos stürzt VW in Krise
- Geschafft: Strompreise kommen wieder auf Vorkrisen-Niveau an
- Asus rutscht in die Krise: PC-Hersteller will angeblich umbauen
- Neue Analysen: Pilze sind extrem effektive Helfer gegen die Klimakrise
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