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Befreiungsschlag bei VW: Elektronik-Zulieferer werden jetzt kaltgestellt
Der Automobilkonzern Volkswagen will sich nicht mehr länger darauf verlassen, dass Zulieferer die Beschaffung von Chips schon irgendwie hinbekommen und dann fertige Bauteile bereitstellen. Das Unternehmen stellt die Mittelsmänner nun kalt und will selbst tätig werden.
Das soll möglichst nie wieder passieren. Daher verlässt sich VW nicht mehr darauf, dass die Zulieferer die von ihnen benötigten elektronischen Komponenten beschaffen können und dann fertige Bauteile in die Autowerke liefern. VW geht stattdessen selbst direkt in Kontakt mit den Halbleiterfertigern und kauft die benötigten Produkte ein.
"Halbleiter sind in der Automobilindustrie unverzichtbar: Sie sind nicht nur elementar für die Serienproduktion, sondern auch Innovationstreiber und wichtig für die Markteinführung neuer Produkte", begründete das Unternehmen sein Streben nach größerer Kontrolle. Man dürfte sich hier auch ein Beispiel an Konkurrenten wie Tesla nehmen, die weitaus mehr Kontrolle über die Produktion der einzelnen Komponenten haben, als es bei den traditionellen Automobilkonzernen lange der Fall war.
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Eigener Einkauf
In der Chipkrise zeigte sich, wie entscheidend die ständige Verfügbarkeit von Halbleiterprodukten für einen Konzern wie VW inzwischen ist. Als die Lieferketten ins Stocken gerieten, musste man teilweise ganze Fertigungsstraßen stilllegen, weil einige kleine Bauteile aus den asiatischen Chipfabriken nicht durchkamen.Das soll möglichst nie wieder passieren. Daher verlässt sich VW nicht mehr darauf, dass die Zulieferer die von ihnen benötigten elektronischen Komponenten beschaffen können und dann fertige Bauteile in die Autowerke liefern. VW geht stattdessen selbst direkt in Kontakt mit den Halbleiterfertigern und kauft die benötigten Produkte ein.
Mehr Kontrolle
"Bei strategisch wichtigen Halbleitern und zukünftig sogar für den Konzern geplante Eigenentwicklungen setzen wir auf einen direkten Einkauf bei den Halbleiterherstellen", erklärte Dirk Große-Loheide, Beschaffungsvorstand der Marke Volkswagen. Überdies bleibt es den Zulieferern größerer Bauteile auch nicht mehr überlassen, welche Komponenten sie in diesen einsetzen, auch hier wird VW zukünftig die Vorgaben machen."Halbleiter sind in der Automobilindustrie unverzichtbar: Sie sind nicht nur elementar für die Serienproduktion, sondern auch Innovationstreiber und wichtig für die Markteinführung neuer Produkte", begründete das Unternehmen sein Streben nach größerer Kontrolle. Man dürfte sich hier auch ein Beispiel an Konkurrenten wie Tesla nehmen, die weitaus mehr Kontrolle über die Produktion der einzelnen Komponenten haben, als es bei den traditionellen Automobilkonzernen lange der Fall war.
Zusammenfassung
- VW will zukünftig selbst Halbleiter-Chips beschaffen.
- In der Chipkrise musste VW Fertigungsstraßen stilllegen.
- VW geht nun direkt in Kontakt mit Halbleiterfertigern.
- VW macht zukünftig Vorgaben für Zulieferer größerer Bauteile.
- Halbleiter sind unverzichtbar in der Automobilindustrie.
- VW strebt nach größerer Kontrolle über die Produktion.
- VW nimmt sich Tesla als Beispiel für mehr Produktionskontrolle.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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