Vorsicht, Malware: Jetzt kursieren Fake-Windows-11-Installer
Microsoft hat kurz nach der Ankündigung vom neuen Windows 11 zwar schon das Windows Insider Programm gestartet, es gibt aber kein Installer-Paket, das für jeden einfach frei verfügbar ist. Genau das suggerieren aber Betrüger, die Windows 11-Installer anbieten.
Dabei werden gefälschte, oder besser gesagt angebliche Windows 11-Installationsprogramme zur Verbreitung von Malware verwendet (via XDA Developers). Der Trick funktioniert - das dürfte wohl kaum überraschen - ziemlich gut, wie jetzt die Sicherheitsforscher von Kaspersky entdeckt haben. Cyberkriminelle machen sich dabei zunutze, dass viele Windows 10-Nutzer schon sehr gespannt auf das neue Betriebssystem sind. Daher vertrauen viele auf das "Werbeversprechen", denn die Betrüger bieten einen einfachen Weg, um schon jetzt Windows 11 vor allen anderen nutzen zu können.
Infografik Windows 11 Infografik: Die wichtigsten Neuerungen
Wenn Anwender den Installationsprozess über diese Datei einleiten, wird eine weitere ausführbare Datei heruntergeladen und gestartet. Angezeigt wird dann eine zunächst sogar seriös wirkende Lizenzvereinbarung, die besagt, dass noch einige "gesponserte Programme" auf dem Rechner installiert werden. Nutzer, die diese Vereinbarung akzeptieren, erhalten dann auch diese "gesponserte Programme" - wobei es sich ausnahmslos um bösartige Software handelt. Kaspersky weist darauf hin, dass es sich bei dieser Software um alles Mögliche handeln kann, von Adware über Trojaner bis hin zu Programmen, die Anmeldedaten stehlen.
Das Unternehmen sagt, dass es Hunderte von Infektionsversuchen abgewehrt hat, die diese Technik nutzen, um angeblich Windows 11 zu verbreiten. Die Verbreitung von diesen Schadprogrammen über gefälschte Installationsprogramme ist keineswegs raffiniert eingefädelt. Sie beruht allein darauf, dass Nutzer ein dubioses Installationsprogramm herunterladen und dann auf die Geschäftsbedingungen klicken, ohne sie zu lesen, um die Installation zu starten. Ihnen kommt nun zugute, dass der neue Aufhänger, also Windows 11, für viele Nutzer so interessant ist, dass sie alle Vorsichtsmaßnahmen außer Acht lassen.
Nutzloses, aber gefährliches Angebot
Da heißt es zum Beispiel "mit dem Download-Manager jetzt auf Windows 11 aktualisieren". Im Internet macht laut Kaspersky ein Installerpaket die Runde, dessen Datei mit "86307_windows 11 build 21996.1 x64 + activator.exe" benannt ist. Während die Dateigröße 1,75 GB beträgt und der Name darauf hindeutet, dass sie Windows 11 Build 21996.1 enthält, handelt es sich in Wirklichkeit um eine einzelne und "nutzlose" DLL-Datei.Wenn Anwender den Installationsprozess über diese Datei einleiten, wird eine weitere ausführbare Datei heruntergeladen und gestartet. Angezeigt wird dann eine zunächst sogar seriös wirkende Lizenzvereinbarung, die besagt, dass noch einige "gesponserte Programme" auf dem Rechner installiert werden. Nutzer, die diese Vereinbarung akzeptieren, erhalten dann auch diese "gesponserte Programme" - wobei es sich ausnahmslos um bösartige Software handelt. Kaspersky weist darauf hin, dass es sich bei dieser Software um alles Mögliche handeln kann, von Adware über Trojaner bis hin zu Programmen, die Anmeldedaten stehlen.
Das Unternehmen sagt, dass es Hunderte von Infektionsversuchen abgewehrt hat, die diese Technik nutzen, um angeblich Windows 11 zu verbreiten. Die Verbreitung von diesen Schadprogrammen über gefälschte Installationsprogramme ist keineswegs raffiniert eingefädelt. Sie beruht allein darauf, dass Nutzer ein dubioses Installationsprogramm herunterladen und dann auf die Geschäftsbedingungen klicken, ohne sie zu lesen, um die Installation zu starten. Ihnen kommt nun zugute, dass der neue Aufhänger, also Windows 11, für viele Nutzer so interessant ist, dass sie alle Vorsichtsmaßnahmen außer Acht lassen.
Jetzt mitzutesten ist kein Problem
Wer schon jetzt Windows 11 testen möchte, kann das dabei recht einfach und hat dabei nur das übliche Risiko, das bei Beta-Tests immer dabei ist. Zum Ausprobieren meldet man sich beim Windows Insider Programm an, wählt für Windows 11 den Dev-Channel und sollte nach Möglichkeit die Vorabversion nicht auf dem System testen, das man für seine täglichen Arbeiten nutzt. Falls dann mal ein Problem mit einer Vorschau auftritt, ist dann nur das Testsystem betroffen.
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