Senf dazu: Microsoft kauft Bethesda - ein Geschäft, das alles ändert

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Was für Zeiten für Gamer: Bald erscheinen die neuen Konsolen, in den letzten Wochen sind auch noch die letzten Details dazu bekannt ge­wor­den. Microsoft ist Herausforderer und könnte die "Generation" gewinnen und das unabhängig davon, wie viele Konsolen man verkauft. Gleich vorweg: Wer sich für Konsolenkriege interessiert, der kann an dieser Stelle gleich aufhören zu lesen. Denn wer diese herbeibeschwört, dem werden sofort Pickel im Gesicht wachsen: "Meine Konsole ist besser als deine" ist nämlich ein Thema für zumeist männliche Heranwachsende, das infantiler nicht sein könnte und komplett am Thema vorbeigeht.

"Sir" Phil Spencer und Team Xbox

Das sieht man auch bei Microsoft so und hat den Ball in den vergangenen Monaten sehr flach gehalten. Sony wurde immer wieder beglückwünscht, die Redmonder blieben stets be­schei­den, angeführt vom Meister der Zurückhaltung, Phil Spencer. Der ist der vielleicht ange­nehms­te Zeitgenosse der Branche, dem kein schlechtes Wort über einen Konkurrenten über die Lippen kommt.


Microsoft weiß, dass man die auf dem Papier stärkere Konsole hat, hängt das aber nicht an die große Glocke. Natürlich ist man von seinem Produkt überzeugt, startet aber mit einer deutlich kleineren Fanbasis. Man hat von außen das Gefühl, dass die Starts Xbox Series X und Series S entspannter und überlegter vorbereitet werden. Die nächste Gelegenheit, das zu beweisen, hat man morgen: Denn nach dem PS5-Vorbestellungschaos wird sich am 22. September zeigen, ob Microsoft die Preorder besser organisieren kann - wir tippen stark darauf, schon alleine deshalb, weil man es kaum mehr vermasseln kann als Sony.

Kritiker und Skeptiker werden hier möglicherweise argumentieren, dass das daran liegen dürfte, dass sich deutlich weniger Menschen für eine Xbox interessieren. Das mag sein, aber trifft den Kern der Sache nicht: Microsoft muss gegen Sony und die PS5 nicht gewinnen.

Wen interessiert Hardware?

Denn Microsoft geht es nicht um Hardware, nicht mehr und nicht primär. Natürlich will man auch möglichst viele Geräte verkaufen, man wird aber in Redmond keine schlaflosen Nächte haben, wenn man auch dieses Mal hinter der PlayStation bleibt. Das hat einen simplen Grund: Man muss nicht mehr Konsolen verkaufen, um dennoch erfolgreicher zu sein als Sony.


Denn Microsoft hat eine "Geheimwaffe" (die natürlich alles andere als geheim ist) und die nennt sich Xbox Game Pass. Denn das Netflix für Spiele ist nicht anderes als ein Microsoft-Produkt, das einen ähnlichen Weg gegangen ist: Office 365. Das wurde anfangs auch eher belächelt und ist inzwischen eine der wichtigsten Säulen des Erfolges der Ära Nadella.

Mehr als den Xbox Game Pass braucht man nicht

In diese Richtung entwickelt sich auch der Xbox Game Pass. Dieser bietet schon jetzt für 13 Euro (in der Ultimate-Variante) im Monat rund 100 Spiele, die man unbegrenzt nutzen kann. Dabei ist das Motto auch, dass die Spiele-Titel kommen und gehen, letzteres ist aber immer seltener der Fall, aber dazu gleich mehr.


Zur Ankündigung der Xbox Series S hat Microsoft die erste Bombe platzen lassen. Denn man hat bekannt gegeben, dass EA Play und damit rund 60 Spiele künftig Teil des Game Pass sein werden. Das ist schon eine Knaller-Nachricht gewesen, doch damit hat Microsoft sein Pul­ver nicht verschossen. Denn heute folgte die nächste (Fallout-)Atombombe, denn man hat die Übernahme von ZeniMax Media und somit Studios wie Bethesda und id Software bekannt gegeben.

Das ist nichts weniger als eine Sensation, denn damit bekommt Microsoft Marken wie Doom, Fallout und The Elder Scrolls. Deren Bedeutung kann man nicht dick genug unterstreichen und viele PlayStation-Spieler fürchten sich bereits vor Exklusivtiteln (für PC-Gamer ändert sich nichts, eher im Gegenteil, siehe Game Pass für PC bzw. Ultimate).


Microsoft braucht keine Exklusivität

Zum Thema Exklusivität hat sich Microsoft noch nicht geäußert und es ist hier alles möglich. Wir tippen jedoch trotzdem darauf, dass Microsoft Spiele wie The Elder Scrolls 6 und Fallout 5 (wenn sie denn mal kommen) nicht aus­schließ­lich für die Xbox veröffentlichen wird.

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Microsoft nach wie vor diese und andere Spiele für Play­Sta­tion und Switch anbieten wird. Denn Sony- und Nintendo-Spieler können gerne den vollen Preis bezahlen, die Xbox-Gamer bekommen diese Games hingegen im Abo. Und wel­ches attraktive Paket "Game Pass plus EA plus Bethesda und Co." darstellt, muss man nicht extra betonen.

Wir tippen deshalb darauf, dass die Game Pass-Zahlen explodieren werden und davon auch die Xbox Series X/S-Verkäufe profitieren werden. Das Entscheidende ist aber, dass die Red­mon­der sich auf einen konstanten Geldfluss freuen können - und dass Abo-Modellen die Zu­kunft ge­hört, wissen wir seit spätestens Netflix und Co.

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