Xbox-Sparte könnte zum Verkauf stehen:
Microsoft soll Optionen prüfen
Microsoft könnte vor einem Verkauf seiner Spielesparte Xbox stehen. Der Konzern prüft derzeit laut einem Medienbericht verschiedene Optionen, wie es mit dem auf Gaming spezialisierten Unternehmensteil weitergehen soll.
Laut einem Bericht des US-Magazins The Information, der sich auf Quellen aus dem Umfeld von Microsoft stützt, wägt man in Redmond derzeit verschiedene Optionen für die Zukunft der Xbox-Sparte ab. Denkbar sei neben einem "Spin-off" auch eine weitreichende Umstrukturierung mit dem Ziel, Xbox als eigenständiges Tochterunternehmen zu etablieren.
Microsoft versucht die Xbox-Sparte in Zeiten der Speicherkrise und stark sinkender Verkäufe derzeit neu aufzustellen. Unter anderem wurde die Führungsriege fast vollständig ausgetauscht und Asha Sharma als neue Chefin installiert. Das Image soll nach und nach aufgefrischt werden, es sind mehr Exklusivtitel geplant und es steht im Raum, für die nächste Generation der Xbox verstärkt auf eine Öffnung des Hardware-Ökosystems zu setzen.
Zuletzt hatte Microsoft die Preise für seine Xbox-Konsolen trotz des Alters der aktuellen Gerätegeneration kräftig angehoben, um so die massiv gestiegenen Speicherkosten abzufangen. Dies ließ die Verkäufe erwartungsgemäß stark zurückgehen. Gleichzeitig scheinen die bisher verfolgten Pläne, mit Abonnement-Modellen wie Xbox Game Pass und Cloud-Streaming-Diensten Einnahmen abseits der Konsolenverkäufe zu erzielen, nicht die erhofften Früchte zu tragen.
Siehe auch:
Microsoft könnte Xbox-Sparte ganz abstoßen
Microsoft versucht seit einiger Zeit, seine Spielesparte Xbox wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Trotz der gigantischen Übernahme von Activision-Blizzard vor einigen Jahren hat man Schwierigkeiten, mit dem Gaming-Geschäft weiter die erwünschten Margen zu erzielen. Jetzt kommt angeblich sogar ein Verkauf in Frage.Laut einem Bericht des US-Magazins The Information, der sich auf Quellen aus dem Umfeld von Microsoft stützt, wägt man in Redmond derzeit verschiedene Optionen für die Zukunft der Xbox-Sparte ab. Denkbar sei neben einem "Spin-off" auch eine weitreichende Umstrukturierung mit dem Ziel, Xbox als eigenständiges Tochterunternehmen zu etablieren.
Joint-Venture mit externen Partnern angedacht
Laut den drei in dem Bericht zitierten Quellen soll Microsoft auch darüber nachdenken, eine Art Joint-Venture mit externen Partnern zu gründen, um so die Voraussetzungen für einen möglichen Kauf zu verbessern. Bisher soll keine Entscheidung gefallen sein und angeblich will sich der Softwareriese damit auch noch Zeit lassen.Microsoft versucht die Xbox-Sparte in Zeiten der Speicherkrise und stark sinkender Verkäufe derzeit neu aufzustellen. Unter anderem wurde die Führungsriege fast vollständig ausgetauscht und Asha Sharma als neue Chefin installiert. Das Image soll nach und nach aufgefrischt werden, es sind mehr Exklusivtitel geplant und es steht im Raum, für die nächste Generation der Xbox verstärkt auf eine Öffnung des Hardware-Ökosystems zu setzen.
Zuletzt hatte Microsoft die Preise für seine Xbox-Konsolen trotz des Alters der aktuellen Gerätegeneration kräftig angehoben, um so die massiv gestiegenen Speicherkosten abzufangen. Dies ließ die Verkäufe erwartungsgemäß stark zurückgehen. Gleichzeitig scheinen die bisher verfolgten Pläne, mit Abonnement-Modellen wie Xbox Game Pass und Cloud-Streaming-Diensten Einnahmen abseits der Konsolenverkäufe zu erzielen, nicht die erhofften Früchte zu tragen.
Zusammenfassung
- Microsoft erwägt laut Medienbericht offenbar einen Verkauf der Xbox-Sparte
- Trotz der Activision-Blizzard-Übernahme gelingen keine ausreichenden Margen
- Optionen umfassen ein Spin-off, eine Neustrukturierung oder ein Joint-Venture
- Die Führungsriege wurde ausgetauscht, Asha Sharma leitet Xbox nun als Chefin
- Preiserhöhungen bei Xbox-Konsolen ließen die Verkäufe stark zurückgehen
- Abo-Modelle wie Game Pass und Cloud-Streaming erzielen nicht die erhofften Erlöse
Siehe auch:
- Spielen mit Werbepausen: Plant Microsoft den großen Xbox-Umbruch?
- Microsoft-Baustelle Xbox: Erst großer Hype, jetzt Massenentlassungen
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