Bethesda-Gründer: "Was Microsoft besitzt, kann Sony nicht bekommen"

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Vor einer Woche hat Microsoft für den größten Paukenschlag in der Gaming-Branche seit langem gesorgt, denn man hat bekannt gegeben, ZeniMax Media und damit Bethesda, id Software und andere zu über­nehmen. Seither fragen sich viele: Was bedeutet das für Sony? Nichts Gutes, so viel war bereits klar, als Microsoft das Geschäft verlautbart hat. Doch Konkretes ist bislang nicht bekannt. Klar ist, dass die Spiele von Bethesda, id Software und Co. zu einem essentiellen Bestandteil des Xbox Game Pass werden, das hat Phil Spencer, Chef der Gaming-Sparte in Redmond, auch bereits bestätigt. Doch wie streng man die Exklusivität handhaben wird, ist bislang nicht klar.

Exklusivität?

Microsoft hat hier einige Möglichkeiten: Man macht Bethesda-Spiele streng exklusiv, sodass man The Elder Scrolls, Fallout und Doom künftig nur auf Xbox und PC nutzen kann und die PlayStation 5 völlig leer ausgeht. Alternativ ist denkbar, dass man auf zeitliche Exklusivität setzt und diese Titel nach einer bestimmten Zeit für Sony- und Nintendo-Konsolen freigibt. Oder man verzichtet auf eine Exklusivität und setzt auf den Mehrwert, den der Xbox Game Pass bietet.

Zum Thema Exklusivität hat sich nun auch Bethesda-Gründer Christopher Weaver geäußert. Im Interview mit Inverse (via PC Gamer) sprach Weaver, der nicht mehr in der Industrie tätig ist, aber noch Anteile am Unternehmen besitzt, dass er davon ausgeht, dass Spiele wie Starfield oder The Elder Scrolls 6 künftig Xbox-Exklusiv sein werden.


Sony wird leer ausgehen

Weaver: "Ich denke nicht, dass es ein Zufall war, dass diese Ankündigung so kurz vor der Ankündigung von Sonys PS5 erfolgte. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von bewährten Machern von AAA-Spielen. Was Microsoft besitzt, kann Sony nicht bekommen."

Das Geschäft sei laut Weaver für beide Be­tei­lig­ten von großem Vorteil: "Microsoft ver­tieft sein Aufgebot mit einem der er­fah­rens­ten Un­ter­neh­men im Bereich der Unter­haltungs­software - in einer Zeit, in der die Videospiel-Verkäufe ein Allzeithoch erreichen - und Bethesda hat den Vorteil, dass sie ihre kreative Feuerkraft auf Software konzentrieren können, die die Microsoft-Pipelines speist."

Das sei im Wesentlichen eine Ehe, von der beide Partner profitieren, so der Firmenvater, der mittlerweile als Universitätsprofessor tätig ist. Er vergleicht die Übernahme mit jener von Bungie im Vorfeld der ersten Xbox: "Wenn die Strategie funktioniert, wird es ein brillanter Gegenzug gegen Sony sein."

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