Tesla: Kaufvertrag in Brandenburg ist unterzeichnet - trotz Kritik
Die Ansiedlung einer Gigafactory in Brandenburg hat die nächste Hürde genommen. Nach den zuständigen Landesgremien hat nun auch der Konzernvorstand in Kalifornien dem Kaufvertrag zugestimmt. Vor Ort gibt es aber auch Widerstand.
300 Hektar Land will Tesla in Grünheide im Landkreis Oder-Spree kaufen, um sein erstes europäisches Werk aufzubauen. Den entsprechenden Kaufvertrag mit dem Land hat jetzt auch der Konzernvorstand unterzeichnet und dabei sogar einen ersten Kritikpunkt faktisch aus der Welt geschafft. Denn die bisher veranschlagten 40,91 Millionen Euro als Kaufpreis werden teilweise als zu niedrig angesehen.
Auch Tesla stimmte nun aber einer Regelung zu, wonach diese Summe nur vorläufig gilt. Ein unabhängiges Gutachten soll hier noch einmal Klarheit darüber bringen, ob die vom Landesbetrieb Forst aufgerufene Summe so passt. Kommt das Gutachten auf einen anderen Wert, soll der Preis im Kaufvertrag nun nachträglich auf diesen korrigiert werden. Damit ist nun zumindest in dieser Hinsicht der Weg für die Fabrik frei, in der später unter anderem Fahrzeuge des Typs Model Y inklusive der zugehörigen Batterien produziert werden sollen.
Seit Tagen geistert außerdem das Gerücht durch die Gegend, dass der Konzern in Brandenburg nur Subventionen einstreichen will und das Werk dann mit Billig-Arbeitskräften aus Polen besetzen würde. Dafür soll die Tatsache sprechen, dass in Stellenanzeigen für Mitarbeiter in der Personalabteilung auch polnische Sprachkenntnisse erwünscht waren. Für einen US-Konzern dürfte dies aber auch ein normales Vorgehen sein. So wie man in Kalifornien Personaler mit spanischen Sprachkenntnissen beschäftigt, wird man in einer EU-Region wie dem östlichen Brandenburg natürlich auch darauf vorbereitet sein wollen, polnische Bewerbungen zu bekommen.
Siehe auch: Tesla made in Germany soll jährlich 500.000 Model 3 und Model Y liefern
Auch Tesla stimmte nun aber einer Regelung zu, wonach diese Summe nur vorläufig gilt. Ein unabhängiges Gutachten soll hier noch einmal Klarheit darüber bringen, ob die vom Landesbetrieb Forst aufgerufene Summe so passt. Kommt das Gutachten auf einen anderen Wert, soll der Preis im Kaufvertrag nun nachträglich auf diesen korrigiert werden. Damit ist nun zumindest in dieser Hinsicht der Weg für die Fabrik frei, in der später unter anderem Fahrzeuge des Typs Model Y inklusive der zugehörigen Batterien produziert werden sollen.
Hauptsache dagegen
Während bei vielen Menschen durchaus Freude darüber vorherrscht, dass Brandenburg die neue Heimat eines weltweit operierenden Industrie-Unternehmens werden soll, gibt es vor Ort aber auch andere Stimmen. Unter anderem empören sich Bürger über die geplante Abholzung des Waldes auf dem genannten Gelände. Dass es sich allerdings um eine ohnehin für die Holzgewinnung angebaute Kiefern-Plantage handelt und Tesla zugesagt hat, die dreifache Fläche auf Ersatzflächen aufzuforsten, ist dabei nur ein Aspekt.Seit Tagen geistert außerdem das Gerücht durch die Gegend, dass der Konzern in Brandenburg nur Subventionen einstreichen will und das Werk dann mit Billig-Arbeitskräften aus Polen besetzen würde. Dafür soll die Tatsache sprechen, dass in Stellenanzeigen für Mitarbeiter in der Personalabteilung auch polnische Sprachkenntnisse erwünscht waren. Für einen US-Konzern dürfte dies aber auch ein normales Vorgehen sein. So wie man in Kalifornien Personaler mit spanischen Sprachkenntnissen beschäftigt, wird man in einer EU-Region wie dem östlichen Brandenburg natürlich auch darauf vorbereitet sein wollen, polnische Bewerbungen zu bekommen.
Siehe auch: Tesla made in Germany soll jährlich 500.000 Model 3 und Model Y liefern
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Christian Kahle
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