Tesla streicht in Grünheide wichtige Produktions-Teile weg
Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat sein neues Werk in Brandenburg in recht weiten Teilen umgeplant. So werden wichtige Komponenten doch nicht vor Ort hergestellt. Dadurch wird insbesondere der kritisierte Wasserbedarf klar reduziert.
In der kommenden Gigafactory in Grünheide wird es entgegen den früheren Planungen keine Produktionsanlage für Akkuzellen geben. Und auch die Kunststoffteile will Tesla anderswo herstellen und fertig angeliefert montieren. Das geht aus den neu eingereichten Antragsunterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung hervor.
Wie die Wochenzeitung Die Zeit berichtet, hat das Unternehmen an verschiedenen Stellen umgeplant. Sichtbarstes Zeichen dessen wird schon die Produktionshalle sein. Diese wird nach den neuen Unterlagen nur noch 15 Meter hoch sein. Ursprünglich waren 24 Meter Bauhöhe geplant. Da aber eben einige Abteilungen nicht mehr in dem Gebäude untergebracht werden müssen, wird nun kleiner geplant.
Das Gelände, auf dem das Werk gebaut wird, wurde zwischenzeitlich als Plantage für Holz genutzt. Auf 155 Hektar Fläche wurde der Baumbestand zur Abholzung eingeplant. Nach den neuen Papieren sollen es aber nun 193 Hektar werden. Das ist den zusätzlichen Einrichtungen und auch der neu in den Plänen hinzugekommenen Teststrecke geschuldet. Aufgrund der doch deutlichen Veränderungen gegenüber den früheren Planungen liegen die Unterlagen nun noch einmal bis zum 20. August öffentlich aus. Mögliche Einwände werden von den Behörden bis zum 3. September entgegengenommen.
Wie die Wochenzeitung Die Zeit berichtet, hat das Unternehmen an verschiedenen Stellen umgeplant. Sichtbarstes Zeichen dessen wird schon die Produktionshalle sein. Diese wird nach den neuen Unterlagen nur noch 15 Meter hoch sein. Ursprünglich waren 24 Meter Bauhöhe geplant. Da aber eben einige Abteilungen nicht mehr in dem Gebäude untergebracht werden müssen, wird nun kleiner geplant.
Öffentliche Auslage
Es kommen an anderer Stelle aber neue Elemente hinzu, die in dieser Form noch nicht eingeplant waren und eine klare Nachbesserung darstellen. So gibt es in den Dokumenten nun Verweise darauf, dass ein eigener Bereich entstehen soll, in dem Tanks und Lager für Gefahrstoffe zu finden sein werden. Darüber hinaus richtet Tesla eine eigene Werksfeuerwehr ein, die ebenfalls ein eigenes Gebäude erhält.Das Gelände, auf dem das Werk gebaut wird, wurde zwischenzeitlich als Plantage für Holz genutzt. Auf 155 Hektar Fläche wurde der Baumbestand zur Abholzung eingeplant. Nach den neuen Papieren sollen es aber nun 193 Hektar werden. Das ist den zusätzlichen Einrichtungen und auch der neu in den Plänen hinzugekommenen Teststrecke geschuldet. Aufgrund der doch deutlichen Veränderungen gegenüber den früheren Planungen liegen die Unterlagen nun noch einmal bis zum 20. August öffentlich aus. Mögliche Einwände werden von den Behörden bis zum 3. September entgegengenommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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