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Microsoft streicht Empfehlung von 32 GB RAM für Windows 11
Noch vor einigen Monaten empfahl Microsoft selbst mindestens 32 Gigabyte Arbeitsspeicher als Mindestausstattung, wenn man einen zukunftssicheren PC haben wollte. Jetzt streicht der Softwarekonzern diese Empfehlung vor dem Hintergrund der Speicherkrise.
Wie die Kollegen von Windows Latest bemerkten, ist der Artikel jüngst aber einfach verschwunden. Das Gleiche gilt auch für einen im Mai 2026 erschienenen Artikel, in dem man die Gemeinsamkeiten der besten Gaming-PCs unter anderem damit erläuterte, dass die Geräte im Idealfall 32 GB RAM haben sollten. Jenen Post hatte Microsoft allerdings schon wenige Tage nach seiner Veröffentlichung vor einigen Monaten gelöscht.
Dass die Redmonder die offensichtliche Empfehlung von 32 GB als ideale Ausstattung für einen High-End-Gaming-PC langsam, aber sicher in der Versenkung verschwinden lassen, überrascht in diesen Tagen eigentlich nicht. Warum das Unternehmen aber derartige Inhalte von seinen Internetseiten entfernt, ist unklar, denn eigentlich dürfte sich an deren Sinnhaftigkeit wenig geändert haben.
Allerdings ist die harte Realität der von Microsoft durch seinen Ausbau von KI-Diensten mit verursachten Speicherkrise ebenfalls nicht zu leugnen. Weil die Kosten für DDR4- und DDR5-RAM sowie für Flash-Speicher aufgrund knapper Kapazitäten und hoher Nachfrage aus der KI-Branche bei Client-Hardware wie PCs, Notebooks und Smartphones immer weiter steigen, hat Microsoft vor Kurzem begonnen, einige seiner Surface-Produkte wieder mit nur acht Gigabyte RAM anzubieten - bei gleichen oder höheren Preisen.
Siehe auch:
- Microsoft löschte eine RAM-Empfehlung für Gamer von seiner Website
- Im November 2025 wurden noch 32 Gigabyte Arbeitsspeicher empfohlen
- Auch ein ähnlicher Beitrag aus dem Mai 2026 wurde wieder entfernt
- Grund für die Löschung könnten die stark steigenden Speicherpreise sein
- Wegen hoher Kosten bietet Microsoft Surface-Geräte teils mit 8 GB an
Microsoft lässt erneut leise Posts verschwinden
Im November 2025 hatte Microsoft in einem Blog-Eintrag dazu geraten, dass "Hardcore-Gamer" ihren Rechner mit mindestens 32 Gigabyte RAM ausrüsten sollten, wenn sie AAA-Spieletitel oder hohe Grafikanforderungen nutzen. Der Artikel erschien damals unter dem Titel "How to optimize your gaming PC setup" im sogenannten Microsoft Learning Center.Wie die Kollegen von Windows Latest bemerkten, ist der Artikel jüngst aber einfach verschwunden. Das Gleiche gilt auch für einen im Mai 2026 erschienenen Artikel, in dem man die Gemeinsamkeiten der besten Gaming-PCs unter anderem damit erläuterte, dass die Geräte im Idealfall 32 GB RAM haben sollten. Jenen Post hatte Microsoft allerdings schon wenige Tage nach seiner Veröffentlichung vor einigen Monaten gelöscht.
Dass die Redmonder die offensichtliche Empfehlung von 32 GB als ideale Ausstattung für einen High-End-Gaming-PC langsam, aber sicher in der Versenkung verschwinden lassen, überrascht in diesen Tagen eigentlich nicht. Warum das Unternehmen aber derartige Inhalte von seinen Internetseiten entfernt, ist unklar, denn eigentlich dürfte sich an deren Sinnhaftigkeit wenig geändert haben.
Allerdings ist die harte Realität der von Microsoft durch seinen Ausbau von KI-Diensten mit verursachten Speicherkrise ebenfalls nicht zu leugnen. Weil die Kosten für DDR4- und DDR5-RAM sowie für Flash-Speicher aufgrund knapper Kapazitäten und hoher Nachfrage aus der KI-Branche bei Client-Hardware wie PCs, Notebooks und Smartphones immer weiter steigen, hat Microsoft vor Kurzem begonnen, einige seiner Surface-Produkte wieder mit nur acht Gigabyte RAM anzubieten - bei gleichen oder höheren Preisen.
Siehe auch:
- Microsoft löscht Defender-Empfehlung - was steckt dahinter?
- Hier sind Microsofts offizielle Hardware-Empfehlungen für Spiele-PCs
- Wechsel empfohlen: Microsoft drängt zum neuen Outlook-Client
- Skype: Microsoft verkündet Abschaltung am 5. Mai, empfiehlt Teams
- Windows 11 24H2: Microsoft empfiehlt Kauf von Neu-PCs statt Upgrade
Themen:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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