Meme-Preis: Asus verlangt jetzt ca. 5090 $ für eine Nvidia RTX 5090
Ein Kunde bestellte und bezahlte eine RTX 5090, doch Asus stornierte den Kauf nachträglich. Als Grund nannte das Unternehmen eine Preiserhöhung. Nun verlangt der Hersteller passend zur Modellnummer rund 5090 Dollar für die Hardware.
Der Kunde bestellte die Grafikkarte vom Typ Asus ROG Astral GeForce RTX 5090 auf dem offiziellen Marktplatz von Nvidia für den gerade genannten Preis. Obwohl die Zahlung bereits vollständig abgewickelt war, stornierte Asus die Bestellung im Nachhinein. Als Begründung wurde dem Käufer eine zwischenzeitliche Preiserhöhung genannt.
Kurze Zeit nach der Stornierung tauchte das exakt gleiche Modell wieder im Shop auf, jedoch mit einem deutlich höheren Preisschild. Käufer sollen für die Grafikkarte inklusive Steuern jetzt rund 5090 Dollar (etwa 4422 Euro) zahlen. Damit entspricht der geforderte Betrag als eine Art Meme-Preis genau der Modellnummer der Grafikkarte. Für den betroffenen Käufer bedeutet das einen Aufschlag von fast 500 Dollar (etwa 434 Euro).
Der Kundendienst beider Unternehmen reichte die Verantwortung hin und her. Asus wies die Schuld anfänglich von sich und verwies den Käufer direkt an Nvidia. Nvidia stellte jedoch klar, dass Asus für die Auftragsabwicklung sowie die Preisanpassung zuständig sei. Solche nachträglichen Vertragsauflösungen sind in einigen Ländern rechtlich unzulässig. Kunden haben dennoch oft kaum eine Handhabe dagegen.
Asus geriet schon bei früheren Grafikkarten-Generationen in die Kritik, weil Preisempfehlungen deutlich überschritten wurden. Wenn Firmen ihre Margen derart kurzfristig anpassen und bereits getätigte und bezahlte Einkäufe stornieren, schwindet das Vertrauen der Konsumenten. Der aktuelle Fall zeigt, wie stark die Hersteller ihre Marktmacht in Zeiten hoher Nachfrage ausnutzen.
Habt ihr schon einmal eine ähnliche Erfahrung mit einer Stornierung beim Hardware-Kauf gemacht? Teilt eure Erlebnisse und Meinungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Asus storniert bezahlte Grafikkarte
Nicht nur die RTX Pro 6000 hat in den letzten Wochen eine weitere massive Preiserhöhung erfahren. Auch die gewöhnlichen GeForce-Consumer-Karten werden demnächst erneut teurer. Selbst die neu aufgelegte RTX 3060 ist keine echte Budget-Karte. Wie ein Nutzer jetzt schmerzlich erfahren musste, sind für einige Händler nicht einmal 4600 Dollar (etwa 3996 Euro) noch genug für eine RTX 5090.Der Kunde bestellte die Grafikkarte vom Typ Asus ROG Astral GeForce RTX 5090 auf dem offiziellen Marktplatz von Nvidia für den gerade genannten Preis. Obwohl die Zahlung bereits vollständig abgewickelt war, stornierte Asus die Bestellung im Nachhinein. Als Begründung wurde dem Käufer eine zwischenzeitliche Preiserhöhung genannt.
Kurze Zeit nach der Stornierung tauchte das exakt gleiche Modell wieder im Shop auf, jedoch mit einem deutlich höheren Preisschild. Käufer sollen für die Grafikkarte inklusive Steuern jetzt rund 5090 Dollar (etwa 4422 Euro) zahlen. Damit entspricht der geforderte Betrag als eine Art Meme-Preis genau der Modellnummer der Grafikkarte. Für den betroffenen Käufer bedeutet das einen Aufschlag von fast 500 Dollar (etwa 434 Euro).
Nvidia scheitert als Vermittler
Wie VideoCardz berichtet, versuchte Nvidia als Betreiber des Marktplatzes die Situation zu klären. Das Unternehmen forderte Asus auf, den ursprünglichen Kaufvertrag zu den alten Konditionen zu erfüllen. Asus lehnte das jedoch ab und erklärte, man könne zu dem niedrigeren Preis nicht liefern. Nvidia erstattete dem Kunden daraufhin den vollen Kaufbetrag auf das ursprüngliche Zahlungsmittel zurück. Eine Grafikkarte gab es für den enttäuschten Käufer aber nicht.Der Kundendienst beider Unternehmen reichte die Verantwortung hin und her. Asus wies die Schuld anfänglich von sich und verwies den Käufer direkt an Nvidia. Nvidia stellte jedoch klar, dass Asus für die Auftragsabwicklung sowie die Preisanpassung zuständig sei. Solche nachträglichen Vertragsauflösungen sind in einigen Ländern rechtlich unzulässig. Kunden haben dennoch oft kaum eine Handhabe dagegen.
Preisexplosion
Der ursprüngliche Einführungspreis der Standardversion der GeForce RTX 5090 lag bei 1999 Dollar in den USA und 2329 Euro in Deutschland. Spezielle Modelle von Partnern wie Asus waren schon immer teurer, doch die aktuelle Marktsituation treibt die Kosten noch weiter in die Höhe. Der anhaltende Boom rund um künstliche Intelligenz sorgt für eine enorme Nachfrage nach leistungsstarken Grafikprozessoren, was zu einer Verknappung auf dem Endkundenmarkt führt. Zusätzlich belastet die weltweite Speicherkrise den Markt, die ebenfalls auf den massiven Ausbau von KI-Infrastruktur zurückzuführen ist.Asus geriet schon bei früheren Grafikkarten-Generationen in die Kritik, weil Preisempfehlungen deutlich überschritten wurden. Wenn Firmen ihre Margen derart kurzfristig anpassen und bereits getätigte und bezahlte Einkäufe stornieren, schwindet das Vertrauen der Konsumenten. Der aktuelle Fall zeigt, wie stark die Hersteller ihre Marktmacht in Zeiten hoher Nachfrage ausnutzen.
Habt ihr schon einmal eine ähnliche Erfahrung mit einer Stornierung beim Hardware-Kauf gemacht? Teilt eure Erlebnisse und Meinungen zu dem Thema gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Asus stornierte eine bereits bezahlte Bestellung für eine RTX 5090
- Als Grund für den Storno gab der Hersteller eine Preiserhöhung an
- Der Preis der Grafikkarte stieg danach passend auf ca. 5090 US-Dollar
- Nvidia scheiterte beim Versuch, zwischen Asus und dem Kunden zu vermitteln
- Asus weigerte sich trotz der Aufforderung von Nvidia, die Karte zu liefern
- Der anhaltende KI-Boom und eine Speicherkrise treiben GPU-Preise hoch
Siehe auch:
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- Wer soll das bezahlen? Nvidias RTX-Karten droht nächste Preiserhöhung
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