Mixer-Deal: Auch "Dr Disrespect" hätte gerne Microsofts Millionen

Nach dem Millionen-Deal zwischen Microsoft und "Ninja" haben nun auch weitere Streamer Interesse an einem Wechsel von Twitch zu Mixer. Dazu zählt auch der oftmals umstrittene Internet-Star "Dr Disrespect" und der Overwatch-Profi "dafran". Voraussetzung: Das Geld sollte stimmen.
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Tyler "Ninja" Blevins ist das neue Zugpferd von Microsofts Streaming-Plattform Mixer. Inner­halb weniger Tage erreichte der bekannte Fortnite-Streamer eine Million Abonnenten an sei­ner neue Arbeitsstelle, die ihm von Twitch aus gefolgt sein dürften. Gerüchten zufolge star­te­te bereits am Anfang des Jahres ein Bieterkampf zwischen Twitch, YouTube Gaming und Mixer, um den eSport-Profi für sich zu gewinnen. Microsoft ließ sich den Zuschlag angeblich zwischen 50 bis 100 Millionen US-Dollar kosten. Genaue Details zum Deal sind allerdings nicht bekannt.

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Streamer-Kollegen von Ninja werden hellhörig

Solche "Gehälter" wecken natürlich auch das Interesse weiterer Streamer, die sich nach und nach zu Wort melden und mit ihrem Publikum über den Mixer-Deal diskutieren. Dazu gehört auch der oft in der Kritik stehende Guy "Dr Disrespect" Beahm. Wie Dexerto berichtet, wür­de auch er einen Ninja-ähnlichen Vertrag annehmen, um als Twitch-Star mit über 3,4 Mil­lio­nen Followern den Wechsel zu Mixer in Erwägung zu ziehen. In seiner direkten Art kom­men­tier­te der "Doc" das Thema: "I don't give a fu** what platform I stream on, dude. Whatever place makes me more money I'll fu***** stream on."

Neben dem 37-jährigen Beahm soll sich auch der dänische Overwatch-Spieler Daniel "dafran" Francesca zu Wort gemeldet haben. In einem bereits wieder gelöschten Clip gab er zu verstehen, dass er für 30.000 US-Dollar pro Monat gewillt wäre Twitch zu verlassen und exklusiv auf Mixer zu streamen. Die beiden Internet-Persönlichkeiten dürften nicht die einzigen bekannten Streamer sein, die sich derzeit Gedanken darüber machen und sich eventuell sogar schon in Gesprächen mit Mixer und Microsoft befinden.

Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr, dass es sich beim Spiele-Streaming nicht mehr nur um eine Nische handelt, sondern um ein immer weiter wachsendes Milliardengeschäft.

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