Twitch-Star verliert zwei Drittel seiner Seher beim Wechsel zu Mixer
Microsofts Streaming-Dienst Mixer spielt nach wie vor die zweite Geige, Twitch ist und bleibt die Plattform der Wahl, wenn es darum geht, anderen beim Spielen zuzuschauen. Microsoft hat sich deshalb bekannte Streamer "eingekauft", doch die Rechnung geht nur zum Teil auf.
Beide Streamer-Stars sind von Twitch zu Mixer gewechselt. Microsoft hofft, dass die beiden den eigenen Streaming-Dienst populärer machen, aber auch eigene Anhänger mitnehmen. Doch im Fall von Shroud funktioniert das nur bedingt.
Denn laut einer Analyse von StreamMetrics (via VG24/7) konnte Grzesiek verhältnismäßig wenige seiner US-amerikanischen Twitch-Nutzer dazu bewegen, auch zur Konkurrenz zu wechseln. Shrouds Transfer wurde Ende Oktober bekannt gegeben, im November kam er auf Mixer auf 231.000 Seher, davor hatte er 718.000 Zuschauer pro Monat.
Interessant ist auch, dass seine Twitch-Anhängerschaft rund 1,6-mal so groß war wie das gesamte Mixer-Publikum im Oktober. Doch für Microsoft hat sich die Verpflichtung dennoch ausgezahlt: Denn etwa die Hälfte der Zuseher von Shroud sind ihm zu Mixer gefolgt, die grundsätzliche Hoffnung, neue Nutzer auf die Microsoft-Plattform zu bringen, hat sich also erfüllt. Ob das finanziell auch so ist, lässt sich natürlich nicht sagen, hier spielen aber sicherlich auch langfristige Überlegungen eine Rolle.
Siehe auch: Ninja-Hype floppt - Twitch dominiert Mixer & Co. dank WoW Classic
Ninja und Shroud
Wie im Sport oder in der Unterhaltungsbranche ist es inzwischen auch im Bereich des Spiele-Streaming üblich, den Konkurrenten Stars abzuwerben. Und Microsoft hat das in den vergangenen Wochen und Monaten auch mehrfach getan. So hat das Redmonder Unternehmen gleich zwei besonders prominente Spieler verpflichten können: Richard Tyler Blevins alias Ninja und Michael Grzesiek, der online als Shroud bekannt ist.Beide Streamer-Stars sind von Twitch zu Mixer gewechselt. Microsoft hofft, dass die beiden den eigenen Streaming-Dienst populärer machen, aber auch eigene Anhänger mitnehmen. Doch im Fall von Shroud funktioniert das nur bedingt.
Denn laut einer Analyse von StreamMetrics (via VG24/7) konnte Grzesiek verhältnismäßig wenige seiner US-amerikanischen Twitch-Nutzer dazu bewegen, auch zur Konkurrenz zu wechseln. Shrouds Transfer wurde Ende Oktober bekannt gegeben, im November kam er auf Mixer auf 231.000 Seher, davor hatte er 718.000 Zuschauer pro Monat.
Interessant ist auch, dass seine Twitch-Anhängerschaft rund 1,6-mal so groß war wie das gesamte Mixer-Publikum im Oktober. Doch für Microsoft hat sich die Verpflichtung dennoch ausgezahlt: Denn etwa die Hälfte der Zuseher von Shroud sind ihm zu Mixer gefolgt, die grundsätzliche Hoffnung, neue Nutzer auf die Microsoft-Plattform zu bringen, hat sich also erfüllt. Ob das finanziell auch so ist, lässt sich natürlich nicht sagen, hier spielen aber sicherlich auch langfristige Überlegungen eine Rolle.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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