Windows 7: Der Countdown zum Support-Ende tickt spürbar herunter

Windows 7, Logo, Hintergrundbild Bildquelle: Microsoft
Die durchaus noch recht zahlreichen Windows 7-Nutzer sollten sich endlich darauf einstellen, ihre Systeme auf einen neueren Stand zu bringen. Ein Jahr ist jetzt maximal noch Zeit, um einer ähnlichen Situation zu entgehen, in der zuletzt immer noch einige verbliebene Windows XP-User steckten. Denn der Support aus Redmond läuft endgültig aus. Schon im Januar 2015 endete der reguläre Support für das Microsoft-Betriebssystem, das Ende des Jahres 2009 auf den Markt kam. Noch immer liegt dessen Marktanteil in der Praxis aber bei deutlich über einem Drittel der genutzten Rechner. Das neuere Windows 10 hat es erst kürzlich geschafft, endlich mal die führende Position zu übernehmen.

Aktuell läuft noch der erweiterte Support. In dieser Phase rüstet Microsoft schon längst keine neuen Features mehr nach und kümmert sich auch nicht darum, dass das Betriebssystem mit anderen Software-Produkten kompatibel bleibt. Zumindest werden aber noch Sicherheits-Patches herausgegeben, wodurch die Nutzung der älteren Versionen zumindest in dieser Hinsicht nicht zu riskant ist. Netmarketshare: OS-Verteilung Dezember 2018Marktanteile: Windows 10 konnte Windows 7 gegen Ende des Jahres noch überholen.

Die Frist läuft ab

Das ändert sich für die normalen Nutzer aber heute in einem Jahr: Dann endet auch der erweitere Support und es werden keine neu bekannt werdenden Sicherheitsprobleme mehr behoben. Lediglich zahlende Kunden mit entsprechenden Spezialvereinbarungen können noch damit rechnen, Patches übermittelt zu bekommen. Diese Option steht insbesondere Privatnutzern aber ohnehin nicht offen.

Noch bis 2023 befindet sich hingegen Windows 8.1 im erweiterten Support. Allerdings wird dieses Betriebssystem ohnehin nur von einem sehr kleinen Teil der User genutzt und spielt hier kaum eine Rolle. Bei Windows 10 gibt es eine andere Staffelung der Support-Zeiträume, was auch daran liegt, dass es hier halbjährlich zwar größere Updates gibt, diese aber eben nicht den Umfang eines Upgrades auf eine ganz neue Windows-Version haben. Entsprechend ist es hier wesentlich leichter, auch selbst entwickelte Anwendungen kompatibel zu halten.

Parallel zu Windows 7 endet übrigens auch der Support für den Windows Server 2008 sowie den SQL Server 2008. Hier versucht das Unternehmen die bestehenden Nutzer allerdings vornehmlich auf einen Umstieg in die Cloud zu bewegen und betreibt dort die alten Versionen inklusive der noch kommenden Sicherheits-Patches weiter.

Siehe auch: Marktanteile: Windows 10 überholt Windows 7 und steht an der Spitze

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