iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
Apple hat mit iPadOS 27 und iOS 27 die nächsten großen Systemversionen vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen neue KI-Funktionen, Verbesserungen in Alltags-Apps und einige lange gewünschte Komfortfunktionen. Das Update ist kein grundlegender Neustart, sondern ein umfangreiches Funktionspaket, dessen Nutzen je nach Einsatzbereich unterschiedlich ausfällt. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat es sich angesehen.
Zu den sichtbarsten Änderungen gehört das weiterentwickelte "Liquid Glass"-Design. Nutzer können die Stärke des Glaseffekts künftig selbst anpassen und die Oberfläche damit transparenter oder stärker eingefärbt darstellen. Die neue Option verbessert die Personalisierung und reagiert auf Kritik am bisherigen Erscheinungsbild.
Safari erhält eine KI-Funktion, die offene Tabs automatisch nach Themen gruppieren soll. Gerade bei umfangreicher Recherche könnte das für mehr Übersicht sorgen. Wie zuverlässig die Sortierung in der Praxis arbeitet, bleibt allerdings noch abzuwarten.
Besonders alltagstauglich fallen die Neuerungen in der Fotos-App aus. Einzelne Bilder lassen sich direkt aus Videos speichern, wodurch der Umweg über Screenshots entfällt. Hinzu kommen neue KI-Werkzeuge zum Entfernen störender Objekte, Erweitern von Bildrändern und nachträglichen Ausrichten von Motiven. Die Funktionen sind praktisch, liefern jedoch nicht in jeder Situation perfekte Ergebnisse.
Eine kleine, aber wichtige Verbesserung betrifft die Audiosteuerung. Lautstärken für Wecker, Timer und andere Systemsignale können nun getrennt geregelt werden. Damit schließt Apple eine seit Jahren bestehende Funktionslücke.
Auch Apple Maps wird aufgewertet. Die Flyover-Ansicht zeigt Städte und Sehenswürdigkeiten in detaillierteren 3D-Darstellungen, die mithilfe von Luftaufnahmen und KI verbessert wurden. Der praktische Nutzen bleibt begrenzt, die optische Qualität steigt jedoch sichtbar.
Für AirPods kündigt Apple zudem einen Equalizer zur individuellen Klanganpassung an. Zum Testzeitpunkt war die Funktion allerdings noch nicht verfügbar, weshalb Umfang und Verfügbarkeit derzeit unklar bleiben.
Genau hier liegt jedoch die größte Schwäche des Updates: Siri AI startet auf iPhone und iPad in der EU zunächst nicht. Damit fehlt europäischen Nutzern vorerst ausgerechnet die Funktion, die Apple als wichtigsten Bestandteil seiner KI-Strategie präsentiert.
Unterm Strich bietet iPadOS 27 zahlreiche sinnvolle Verbesserungen. Vor allem die neuen Fotofunktionen, die flexiblere Audiosteuerung und die Design-Anpassungen liefern unmittelbaren Mehrwert. Gleichzeitig bleibt das Gesamtbild zwiespältig, weil viele KI-Funktionen noch nicht vollständig verfügbar oder ausgereift wirken. Das Update ist damit ein gelungenes Funktionsupdate, aber noch nicht das umfassende KI-Upgrade, das Apple angekündigt hat.
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Zu den sichtbarsten Änderungen gehört das weiterentwickelte "Liquid Glass"-Design. Nutzer können die Stärke des Glaseffekts künftig selbst anpassen und die Oberfläche damit transparenter oder stärker eingefärbt darstellen. Die neue Option verbessert die Personalisierung und reagiert auf Kritik am bisherigen Erscheinungsbild.
Safari erhält eine KI-Funktion, die offene Tabs automatisch nach Themen gruppieren soll. Gerade bei umfangreicher Recherche könnte das für mehr Übersicht sorgen. Wie zuverlässig die Sortierung in der Praxis arbeitet, bleibt allerdings noch abzuwarten.
Besonders alltagstauglich fallen die Neuerungen in der Fotos-App aus. Einzelne Bilder lassen sich direkt aus Videos speichern, wodurch der Umweg über Screenshots entfällt. Hinzu kommen neue KI-Werkzeuge zum Entfernen störender Objekte, Erweitern von Bildrändern und nachträglichen Ausrichten von Motiven. Die Funktionen sind praktisch, liefern jedoch nicht in jeder Situation perfekte Ergebnisse.
Eine kleine, aber wichtige Verbesserung betrifft die Audiosteuerung. Lautstärken für Wecker, Timer und andere Systemsignale können nun getrennt geregelt werden. Damit schließt Apple eine seit Jahren bestehende Funktionslücke.
Auch Apple Maps wird aufgewertet. Die Flyover-Ansicht zeigt Städte und Sehenswürdigkeiten in detaillierteren 3D-Darstellungen, die mithilfe von Luftaufnahmen und KI verbessert wurden. Der praktische Nutzen bleibt begrenzt, die optische Qualität steigt jedoch sichtbar.
Für AirPods kündigt Apple zudem einen Equalizer zur individuellen Klanganpassung an. Zum Testzeitpunkt war die Funktion allerdings noch nicht verfügbar, weshalb Umfang und Verfügbarkeit derzeit unklar bleiben.
Ausgerechnet das neue Siri fehlt
Die größte Neuerung betrifft Siri. Die neue KI-Generation soll deutlich stärker in das System integriert sein, Inhalte aus Nachrichten, E-Mails, Fotos und dem aktuellen Bildschirminhalt berücksichtigen sowie appübergreifende Aufgaben erledigen können. Auch die Kombination aus Spracheingabe und Texteingabe verspricht mehr Flexibilität im Alltag.Genau hier liegt jedoch die größte Schwäche des Updates: Siri AI startet auf iPhone und iPad in der EU zunächst nicht. Damit fehlt europäischen Nutzern vorerst ausgerechnet die Funktion, die Apple als wichtigsten Bestandteil seiner KI-Strategie präsentiert.
Unterm Strich bietet iPadOS 27 zahlreiche sinnvolle Verbesserungen. Vor allem die neuen Fotofunktionen, die flexiblere Audiosteuerung und die Design-Anpassungen liefern unmittelbaren Mehrwert. Gleichzeitig bleibt das Gesamtbild zwiespältig, weil viele KI-Funktionen noch nicht vollständig verfügbar oder ausgereift wirken. Das Update ist damit ein gelungenes Funktionsupdate, aber noch nicht das umfassende KI-Upgrade, das Apple angekündigt hat.
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