Große Übernahme wird Microsoft bald Amazon überholen lassen
Amazon liegt im hochprofitablen Cloud-Geschäft noch um Längen vor Microsoft. Doch die jüngste große Übernahme der Redmonder wird dafür sorgen, dass der Vorsprung des Konkurrenten binnen einer ziemlich kurzen Zeitspanne von zwei bis drei Jahren quasi auf Null dahingeschmolzen sein wird. Darin ist sich zumindest die Tech-Analystin Beth Kindig sicher.
Amazon hat im Markt für Cloud-Infrastruktur aktuell einen Marktanteil von rund 33 Prozent. Microsoft kommt hingegen auf lediglich 13 Prozent. Alle anderen Anbieter kommen auf deutlich kleinere Stücke und werden in der kommenden Zeit aller Voraussicht nach keine Rolle beim Rennen um die Marktführung haben. Und das Kräfteverhältnis der beiden Spitzenreiter verschiebt sich bereits jetzt zusehends.
Immerhin konnte Microsoft zuletzt Wachstumsraten von 98 Prozent im fraglichen Azure-Geschäftsbereich vorweisen. Amazons AWS wächst zwar auch rasant, aber eben "nur" um 40 Prozent. Würde dies so bleiben, hätte Amazon aber wohl trotzdem noch über Jahre eine führende Rolle inne. Allerdings hat das Management in Redmond zuletzt Weichen gestellt, die Azure noch deutlich stärker voranbringen werden, auch wenn eine entsprechende Verbindung bisher kaum gezogen wurde.
Im Management des Software-Konzerns ist man sich sehr klar darüber, dass allein mit den hauseigenen proprietären Plattformen in der Cloud kein Blumentopf zu gewinnen ist. Daher öffnete man sich schnell und inzwischen ist ein signifikanter Teil der auf Azure laufenden Instanzen von Linux angetrieben. Und auf diesen laufen dann mit hoher Sicherheit jeweils Anwendungen, in denen diverse GitHub-Projekte zum Tragen kommen.
Siehe auch: Microsoft macht's möglich - GitHub feiert historischen Erfolg mit Fakten
Immerhin konnte Microsoft zuletzt Wachstumsraten von 98 Prozent im fraglichen Azure-Geschäftsbereich vorweisen. Amazons AWS wächst zwar auch rasant, aber eben "nur" um 40 Prozent. Würde dies so bleiben, hätte Amazon aber wohl trotzdem noch über Jahre eine führende Rolle inne. Allerdings hat das Management in Redmond zuletzt Weichen gestellt, die Azure noch deutlich stärker voranbringen werden, auch wenn eine entsprechende Verbindung bisher kaum gezogen wurde.
GitHub bringt den entscheidenden Vorteil
Kindig vertritt die These, dass insbesondere der Zukauf der Entwickler-Plattform GitHub enorme Auswirkungen auf Microsofts Cloud-Geschäft haben wird. Microsoft hat mit dem 7,5 Milliarden Dollar teuren Zukauf zwar tief in die Taschen gegriffen, sich damit aber einen enormen Schatz gesichert: Nahezu jeder Open Source-Entwickler auf der Welt hat einen Account bei der Plattform. Und die Folgen einer jahrelangen Feindschaft mit der Szene konnte man wohl kaum schneller überbrücken, als durch die Akquisition, die lediglich den sichtbarsten Ausdruck eines geänderten Verhältnisses zwischen Microsoft und der Open Source-Community darstellt.Im Management des Software-Konzerns ist man sich sehr klar darüber, dass allein mit den hauseigenen proprietären Plattformen in der Cloud kein Blumentopf zu gewinnen ist. Daher öffnete man sich schnell und inzwischen ist ein signifikanter Teil der auf Azure laufenden Instanzen von Linux angetrieben. Und auf diesen laufen dann mit hoher Sicherheit jeweils Anwendungen, in denen diverse GitHub-Projekte zum Tragen kommen.
Siehe auch: Microsoft macht's möglich - GitHub feiert historischen Erfolg mit Fakten
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