"Unterwasserwolke": Microsoft Cloud ist bereit für viele Server im Meer

Microsoft, Datenzentrum, Rechenzentrum, Project Natick, Data Center Bildquelle: Microsoft
Mit dem Projekt Natick testet Microsoft seit dem Jahr 2015 die Nutzung von Unterwasser-Rechenzentren. Zunächst ging Natick vor der Küste Kaliforniens unter Wasser, später folgte die nächste Phase in der Nord­see. Nun verkündet Microsoft-Chef Satya Nadella: Die Cloud unter Was­ser ist die Zukunft. Laut dem Bericht des Online-Magazins ArsTechnica wird der Software-Riese Microsoft den Bau weiterer Unterwasser-Rechenzentren in Angriff nehmen. Microsoft-Chef Satya Nadella bestätigte auf der Future Decoded-Konferenz, dass die Errichtung weiterer Rechenzentren unter Wasser von dem Unternehmen vorangetrieben wird. Und dabei geht es nicht nur um die umweltfreundliche Möglichkeit, Energie wie bei Schottland aus Offshore-Windparks zu beziehen und das Rechenzentrum einfach durch das umströmende Wasser zu kühlen. Project NatickLive-Bilder der Webcams am Project Natick Ein Vorteil sei laut Nadella die Nähe zum Menschen: Rund 50 Prozent der Weltbevölkerung lebt im Umkreis von 120 Meilen um eine Küste, führte er aus. Durch den Einsatz von Servern im Meer können sie sich in der Nähe von Ballungszentren befinden, was wiederum zu nie­dri­ge­ren Latenzzeiten führt. Eben diese niedrigen La­tenz­zei­ten sind wichtig für Echt­zeit­dien­ste, wie sie Microsoft bereits anbietet.

Schnelle Reaktionszeit

Der andere große Vorteil ist die Ge­schwin­dig­keit, mit der Server auf diese Weise be­reit­ge­stellt werden können, schreibt Ars Technica. So hat man die Test-Röhre vor der Küste Schottlands innerhalb von nur 90 Tagen in Betrieb genommen. Microsoft ist damit extrem reaktionsfähig und kann jederzeit zusätzliche Serverkapazität bereitstellen.

Satya Nadella unterstreicht, dass Unterwasser-Serverfarmen daher nun ein wichtiger Teil der Pläne des Unternehmens für zukünftige Rechenzentren sind. Neue Ausbaupläne verriet er zwar noch nicht.

Es ist aber nun klar, dass die versenkbaren Röhren eine Alternative sind, die Microsoft vorantreiben will und die nun weltweit eingesetzt werden sollen.


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