Linux setzt sich jetzt auch auf Microsofts eigener Cloud-Plattform durch
Microsoft hat einmal mehr einen Meilenstein bei der Entwicklung einer pragmatischen Toleranz gesetzt: Für die Kunden der Azure-Dienste werden inzwischen größtenteils mehrheitlich keine Windows-Instanzen mehr bereitgestellt. Stattdessen hat Linux sich hier zu einem der wichtigsten Angebote der Redmonder entwickelt.
Es ist durchaus beeindruckend, wie schnell sich die Mentalität Microsofts in dieser Hinsicht gewandelt hat. Viele Fans des Redmonder Konzerns werden sich durchaus noch an die Zeiten erinnern können, in denen der damalige Konzernchef Steve Ballmer wilde Schimpftiraden in Richtung des Linux-Lagers los ließ und das freie Betriebssystem als Krebsgeschwür bezeichnete.
Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei und Microsoft hat sich nicht einfach nur ein wenig geöffnet, sondern im Grunde komplett davon verabschiedet, sich regelrecht ideologisch an eine (die eigene) Plattform zu klammern. Entsprechend fällt es Scott Guthrie, dem Chef des Enterprise-Cloud-Geschäftes, auch nicht schwer, von den jüngsten Entwicklungen zu berichten. Gegenüber dem US-Magazin ZDNet erklärte er, dass der Anteil von Linux inzwischen bei der Hälfte angekommen ist.
Es ist inzwischen auch kein unrealistisches Szenario mehr, dass die Windows Server-Plattform sogar einen Nischenplatz einnehmen wird. Denn es ist keineswegs so, dass die beiden Plattformen sich zueinander auf gleichem Niveau einpendeln würden. "Linux geht nach oben - in jedem Monat", sagte Guthrie.
Siehe auch: WLinux: Neue Distribution für das WSL im Microsoft Store erhältlich
Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei und Microsoft hat sich nicht einfach nur ein wenig geöffnet, sondern im Grunde komplett davon verabschiedet, sich regelrecht ideologisch an eine (die eigene) Plattform zu klammern. Entsprechend fällt es Scott Guthrie, dem Chef des Enterprise-Cloud-Geschäftes, auch nicht schwer, von den jüngsten Entwicklungen zu berichten. Gegenüber dem US-Magazin ZDNet erklärte er, dass der Anteil von Linux inzwischen bei der Hälfte angekommen ist.
Der Trend ist klar
"Es ist jetzt etwa die Hälfte, das variiert von Tag zu Tag, weil die Workloads teilweise recht flexibel sind, aber manchmal sind schon etwas mehr als die Hälfte der Azure-VMs Linux", erklärte er. Letztlich kommt es natürlich immer darauf an, ob beispielsweise ein größerer Kunde gerade einen bestimmten Dienst besonders stark benötigt. Und Microsoft hat durchaus auch seinen Teil zu der Entwicklung beigetragen, indem man beispielsweise eine Linux-Version des eigenen SQL Server auf den Markt brachte.Es ist inzwischen auch kein unrealistisches Szenario mehr, dass die Windows Server-Plattform sogar einen Nischenplatz einnehmen wird. Denn es ist keineswegs so, dass die beiden Plattformen sich zueinander auf gleichem Niveau einpendeln würden. "Linux geht nach oben - in jedem Monat", sagte Guthrie.
Siehe auch: WLinux: Neue Distribution für das WSL im Microsoft Store erhältlich
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Christian Kahle
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