"GPU ist euch zu teuer? Schürft doch selbst Bitcoins", so Unternehmer
Kryptowährungen sind schon seit Monaten das ganz große Thema. Für Gamer ist das allerdings nicht unbedingt erfreulich, da die Preise für Grafikkarten durch die Decke gehen. Das liegt daran, dass GPUs sich besonders gut eignen, um Bitcoin und Co. zu schürfen. Ein Anbieter von Krypto-Racks hat nun einen Tipp, der allerdings wohl nicht allen zusagen dürfte.
Josh Riddett, Gründer und Chef von Easy Crypto Hunter, hat nun mit Digital Trends gesprochen und den Spielern nahegelegt, dass sie Kryptowährungen schürfen sollten, um die Investition in eine teurere Grafikkarte wieder hereinholen zu können.
"Ich habe vollstes Verständnis für sie, ich kapiere es, ich bin selbst begeisterter Spieler", sagte Riddett auf die Frage, wie er die Auswirkungen von Unternehmen wie des seinen auf die Grafikkartenpreise und die Einschränkungen für Gamer in Bezug auf Hardware-Upgrades sieht. Dazu meint er, dass Gamern nichts anderes übrigbleibt als sich damit abzufinden, dass Karten nun teilweise doppelt so viel kosten wie vor dem Kryptowährungs-Boom.
"Klar, das ist Mist, aber ich kann das in einem Jahr auch abbezahlen bzw. wieder reinholen. Es ist sehr einfach, den Computer zum Minen über Nacht laufen zu lassen, damit wird sich die Grafikkarte letztlich selbst abbezahlen", so der Unternehmer, der an Miner Grafikkarten-Gestelle und ähnliches verkauft.
Ob diese so simple Rechnung, wie sie Riddett vorschwebt, tatsächlich aufgeht, hängt aber vor allem von der Preisentwicklung ab. Denn der Hype um Bitcoin und Co. ist derzeit hochgradig spekulativ, es ist derzeit nicht abzusehen, ob man seine Grafikkarte tatsächlich "einfach so" rückfinanzieren kann.
Siehe auch:
Preisexplosion
Es ist bekannt, dass Krypto-Miner seit geraumer Zeit die Geschäfte und Lager leerkaufen und normaler Gamer immer mehr Probleme bekommen, an eine verhältnismäßig erschwingliche Hochleistungsgrafikkarte zu kommen. Die Preise entwickeln sich unaufhaltsam nach oben, selbst wenn man eine bestimmte Top-GPU bekommt, zahlt man sich dumm und dämlich.Josh Riddett, Gründer und Chef von Easy Crypto Hunter, hat nun mit Digital Trends gesprochen und den Spielern nahegelegt, dass sie Kryptowährungen schürfen sollten, um die Investition in eine teurere Grafikkarte wieder hereinholen zu können.
"Ich habe vollstes Verständnis für sie, ich kapiere es, ich bin selbst begeisterter Spieler", sagte Riddett auf die Frage, wie er die Auswirkungen von Unternehmen wie des seinen auf die Grafikkartenpreise und die Einschränkungen für Gamer in Bezug auf Hardware-Upgrades sieht. Dazu meint er, dass Gamern nichts anderes übrigbleibt als sich damit abzufinden, dass Karten nun teilweise doppelt so viel kosten wie vor dem Kryptowährungs-Boom.
"Klar, das ist Mist, aber ich kann das in einem Jahr auch abbezahlen bzw. wieder reinholen. Es ist sehr einfach, den Computer zum Minen über Nacht laufen zu lassen, damit wird sich die Grafikkarte letztlich selbst abbezahlen", so der Unternehmer, der an Miner Grafikkarten-Gestelle und ähnliches verkauft.
Ob diese so simple Rechnung, wie sie Riddett vorschwebt, tatsächlich aufgeht, hängt aber vor allem von der Preisentwicklung ab. Denn der Hype um Bitcoin und Co. ist derzeit hochgradig spekulativ, es ist derzeit nicht abzusehen, ob man seine Grafikkarte tatsächlich "einfach so" rückfinanzieren kann.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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