Preisexplosion durch Bitcoin und Co.:
Grafikkarten werden immer teurer
Für das Schürfen von Kryptowährungen wird vor allem eines benötigt: Rechenleistung. Am besten dafür geeignet sind aber nicht herkömmliche CPUs, sondern GPUs, also Grafikkarten. Und je leistungsstärker eine Grafikeinheit ist, desto besser. Problematisch ist das vor allem für jene, die bisher oder traditionell starke GPUs brauchen: Gamer.
Erst vor kurzem wurde bekannt, dass GPU-Hersteller Nvidia begonnen hat, seine GTX-Grafikkarten zu rationieren. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass Miner von Kryptowährungen den Markt im Wesentlichen leerkaufen. Wer das Glück hat, eine aktuelle Grafikkarte zu bekommen, der muss viel Geld auf den Tisch legen.
Polygon rechnet vor, dass eine Nvidia GeForce GTX 1070 eine unverbindliche Preisempfehlung von 380 Dollar hat. Aber eine UVP ist und bleibt eine Empfehlung. Im Normalfall bedeutet das zwar, dass der tatsächliche Verkaufspreis nach unten geht, aber auch eine Verteuerung ist nicht ausgeschlossen.
Im Fall der Grafikkarten ist das tatsächlich so, denn im Vorjahr hat die GeForce GTX 1070 rund 450 Dollar gekostet. Der jüngste Boom von Bitcoin und Co. hat aber alle Dämme brechen lassen, denn aktuell bekommt man eine derartige Karte für 700 Dollar.
Eine ähnliche Entwicklung kann man auch bei uns beobachten, wenn man beispielsweise in den WinFuture-Preisvergleich guckt: Vor allem seit Anfang 2018 schießen die Preise in die Höhe. Ende des Vorjahres kostete eine MSI GeForce GTX 1070 Ti noch rund 470 Euro, aktuell steht sie bei etwa 620 Euro, ähnliche Preissprünge kann man bei fast allen Karten beobachten.
Die Preisentwicklung am Beispiel einer MSI GeForce GTX 1070 Ti
Wie erwähnt: Wenn man denn überhaupt eine bekommt. Denn laut Polygon sind die Miner inzwischen auch zu schwächeren Karten übergegangen, inzwischen steigen auch die Preise für Modelle wie GTX 1050 und GTX 1060.
Siehe auch: Gamer zuerst - Nvidia rationiert jetzt die Abgabe von GTX-Grafikkarten Download Nvidia GeForce - Grafikkartentreiber (Windows 7/8) Download Nvidia GeForce - Grafikkartentreiber (Windows 10)
Preisexplosion
Das bestätigt nun auch ein Bericht des Gaming-Blogs Polygon. Dort heißt es, dass die Nachfrage unter den Minern die Preise für Mittel- bis Oberklasse-GPUs "in die Stratosphäre geschossen" hat, betroffen sind beide relevanten Hersteller, also Nvidia und AMD. Längst versuchen auch die Händler, die Abgabe zu steuern und zu limitieren, um "normale" Kunden nicht zu enttäuschen.Polygon rechnet vor, dass eine Nvidia GeForce GTX 1070 eine unverbindliche Preisempfehlung von 380 Dollar hat. Aber eine UVP ist und bleibt eine Empfehlung. Im Normalfall bedeutet das zwar, dass der tatsächliche Verkaufspreis nach unten geht, aber auch eine Verteuerung ist nicht ausgeschlossen.
Im Fall der Grafikkarten ist das tatsächlich so, denn im Vorjahr hat die GeForce GTX 1070 rund 450 Dollar gekostet. Der jüngste Boom von Bitcoin und Co. hat aber alle Dämme brechen lassen, denn aktuell bekommt man eine derartige Karte für 700 Dollar.
Eine ähnliche Entwicklung kann man auch bei uns beobachten, wenn man beispielsweise in den WinFuture-Preisvergleich guckt: Vor allem seit Anfang 2018 schießen die Preise in die Höhe. Ende des Vorjahres kostete eine MSI GeForce GTX 1070 Ti noch rund 470 Euro, aktuell steht sie bei etwa 620 Euro, ähnliche Preissprünge kann man bei fast allen Karten beobachten.
Die Preisentwicklung am Beispiel einer MSI GeForce GTX 1070 Ti
Wie erwähnt: Wenn man denn überhaupt eine bekommt. Denn laut Polygon sind die Miner inzwischen auch zu schwächeren Karten übergegangen, inzwischen steigen auch die Preise für Modelle wie GTX 1050 und GTX 1060.
Siehe auch: Gamer zuerst - Nvidia rationiert jetzt die Abgabe von GTX-Grafikkarten Download Nvidia GeForce - Grafikkartentreiber (Windows 7/8) Download Nvidia GeForce - Grafikkartentreiber (Windows 10)
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