Bitcoin-Spekulanten machen derzeit vor allem Nvidia reich
Bei den diversen Kryptowährungen handelt es sich zwar im Wesentlichen um gigantische Systeme zur Umverteilung von Geld - doch neben den Energiekonzernen verdient auch Nvidia aus der Wertschöpfung, die die digitalen Systeme für ihre Existenz benötigen. Die passenden Grafikkarten gingen ziemlich gut weg.
Im Jahresvergleich konnte Nvidia seinen Umsatz so um immerhin 34 Prozent ausbauen. 2,91 Milliarden Dollar flossen im vierten Quartal in die Kassen des Unternehmens. Und da die Anhänger der Kryptowährungen für den Betrieb ihres Systems viel Leistung brauchen und die hochwertigeren Grafikkarten kaufen, die recht ordentliche Margen bringen, wuchs Nvidias Gewinn noch deutlich schneller. Unter dem Strich standen mit 1,78 Milliarden Dollar satte 71 Prozent mehr als im Vorjahr in den Büchern.
Nvidias Finanzchefin Colette Kress wollte allerdings nicht in zu viel Überschwang verfallen und die Kryptowährungs-Szene in den Himmel loben. Deren konkreter Anteil am Geschäft könne nur schwer beziffert werden - auch wenn recht klar ist, dass der Beitrag deutlich höher war als in den Jahren zuvor. "Wie auch immer, wir bleiben in erster Linie unseren Gaming-Kunden verbunden, da die Kryptowährungs-Trends doch ziemlich stark schwanken", erklärte Kress. Das zeigte sich bereits, als das Unternehmen seine Handelspartner aufforderte, bestimmte Grafikkarten zu rationieren, damit die Währungs-Miner den Spielern nicht die Preise kaputtmachen.
In den Geschäftszahlen wird auch eindrucksvoll deutlich, wie wirtschaftsfreundlich die Steuerreform der US-Regierung ausfiel. Für das zurückliegende Quartal rechnet Nvidia noch mit einer Steuerquote von 12 Prozent, während zuvor immerhin noch 17 Prozent an den Fiskus abgeführt werden mussten.
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Nvidias Finanzchefin Colette Kress wollte allerdings nicht in zu viel Überschwang verfallen und die Kryptowährungs-Szene in den Himmel loben. Deren konkreter Anteil am Geschäft könne nur schwer beziffert werden - auch wenn recht klar ist, dass der Beitrag deutlich höher war als in den Jahren zuvor. "Wie auch immer, wir bleiben in erster Linie unseren Gaming-Kunden verbunden, da die Kryptowährungs-Trends doch ziemlich stark schwanken", erklärte Kress. Das zeigte sich bereits, als das Unternehmen seine Handelspartner aufforderte, bestimmte Grafikkarten zu rationieren, damit die Währungs-Miner den Spielern nicht die Preise kaputtmachen.
Switch treibt Tegra-Absatz hoch
Es ist auch keineswegs so, dass das Gaming derzeit kaum erkennbare Auswirkungen auf die Bilanzen hätte. Insbesondere die hohen Absatzzahlen der Nintendo-Switch, in der ein Nvidia Tegra-Chip verbaut ist, lassen die Einnahmen ordentlich sprudeln. Die Einnahmen aus der Tegra-Produktion sind um immerhin 75 Prozent auf 450 Millionen Dollar geklettert.In den Geschäftszahlen wird auch eindrucksvoll deutlich, wie wirtschaftsfreundlich die Steuerreform der US-Regierung ausfiel. Für das zurückliegende Quartal rechnet Nvidia noch mit einer Steuerquote von 12 Prozent, während zuvor immerhin noch 17 Prozent an den Fiskus abgeführt werden mussten.
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