Gamer zuerst: Nvidia rationiert jetzt die Abgabe von GTX-Grafikkarten
Nvidia will etwas dagegen tun, dass einige Grafikkarten des Unternehmens für Gamer nur schwer und vergleichsweise teuer zu haben sind. Schuld daran ist vor allem die Nachfrage durch Anwender, die größere Mengen kaufen, um Rechenkraft für das Mining von Kryptowährungen zusammenzukratzen.
Betroffen sind in erster Linie Grafikkarten mit GPUs der GTX-Linie. Diese sind teilweise schon seit Monaten im Handel verfügbar und sind trotzdem noch nicht deutlich günstiger als bei der Markteinführung. Zuweilen kommt es sogar zu dem seltenen Phänomen, dass gegenüber dem Endkunden Preise aufgerufen werden, die über der offiziellen Preisempfehlung des Herstellers liegen.
Für Nvidia dürfte es ziemlich egal sein woher die hohe Nachfrage stammt, die die Preise hoch hält. Zumindest kurzfristig. Allerdings gibt es bei dem Unternehmen offenbar durchaus Leute, die sich auch Gedanken über längerfristige Effekte machen. Und diese haben durchgesetzt, dass man darauf zu achten hat, die wichtige Zielgruppe der Gamer nicht zu verprellen. Denn diese sollen auch dann noch Grafikkarten kaufen, wenn der Hype um Kryptowährungen vielleicht längst vorbei ist. Nvidia bestätigte daher auf Nachfrage der Kollegen von ComputerBase, dass man die Händler darauf ausgerichtet hat, beim Grafikkarten-Verkauf Gamer bevorzugt zu behandeln.
Wenn Nvidia-Sprecher Boris Böhles gegenüber dem Magazin nun sagt, dass man den Handelspartnern empfehle, "entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um den Bedarf der Gamer wie gewohnt abzudecken", schlägt sich das in konkreten Verkaufsbegrenzungen nieder. Konkret geben diverse Anbieter schon nur noch zwei GTX-Grafikkarten an eine einzelne Person ab. Das macht es für Mining-Betreiber zwar nicht unmöglich, aber zumindest schwerer, größere Mengen einzukaufen und die Verknappung hochzuhalten.
Die Entwicklung der IT-Branche in den letzten Jahren macht es in solchen Fällen auch kaum möglich, einfach mal schnell die Produktionsmengen hochzufahren. Weder Nvidia noch AMD verfügen noch über eigene Fertigungsanlagen für ihre Chips. Produziert wird ausschließlich bei Auftragsfertigern, bei denen Kapazitäten aber durchaus über Wochen oder Monate hinweg verplant sind und kurzfristige Änderungen eine Kettenreaktion auslösen könnten.
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Für Nvidia dürfte es ziemlich egal sein woher die hohe Nachfrage stammt, die die Preise hoch hält. Zumindest kurzfristig. Allerdings gibt es bei dem Unternehmen offenbar durchaus Leute, die sich auch Gedanken über längerfristige Effekte machen. Und diese haben durchgesetzt, dass man darauf zu achten hat, die wichtige Zielgruppe der Gamer nicht zu verprellen. Denn diese sollen auch dann noch Grafikkarten kaufen, wenn der Hype um Kryptowährungen vielleicht längst vorbei ist. Nvidia bestätigte daher auf Nachfrage der Kollegen von ComputerBase, dass man die Händler darauf ausgerichtet hat, beim Grafikkarten-Verkauf Gamer bevorzugt zu behandeln.
Nimm zwei
Das funktioniert natürlich nicht indem man nachfragt, wofür ein Produkt eingesetzt werden soll. Zu steuern ist das aber anhand dessen, wie Einkäufe getätigt werden. Gamer kaufen für gewöhnlich eine Grafikkarte, um einen PC aufzurüsten. Manchmal werden auch zwei erworben, um gleich noch den Rechner eines anderen Familienmitglieds mit mehr Leistung zu bestücken. Währungs-Miner hingegen betreiben gern mal ganze Batterien von GPUs, um sinnvoll in ihrem Bereich mitspielen zu können.Wenn Nvidia-Sprecher Boris Böhles gegenüber dem Magazin nun sagt, dass man den Handelspartnern empfehle, "entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um den Bedarf der Gamer wie gewohnt abzudecken", schlägt sich das in konkreten Verkaufsbegrenzungen nieder. Konkret geben diverse Anbieter schon nur noch zwei GTX-Grafikkarten an eine einzelne Person ab. Das macht es für Mining-Betreiber zwar nicht unmöglich, aber zumindest schwerer, größere Mengen einzukaufen und die Verknappung hochzuhalten.
Die Entwicklung der IT-Branche in den letzten Jahren macht es in solchen Fällen auch kaum möglich, einfach mal schnell die Produktionsmengen hochzufahren. Weder Nvidia noch AMD verfügen noch über eigene Fertigungsanlagen für ihre Chips. Produziert wird ausschließlich bei Auftragsfertigern, bei denen Kapazitäten aber durchaus über Wochen oder Monate hinweg verplant sind und kurzfristige Änderungen eine Kettenreaktion auslösen könnten.
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