Stetiger Strom-Hunger: Bitcoin frisst bald 0,5% der weltweiten Energie
Der Energiebedarf rund um die Kryptowährung Bitcoin steigt immer weiter an, eine genaue Bezifferung des Verbrauchs war bisher aber schwer möglich. Jetzt will eine Studie mit der Berechnung des Minimal- und Maximal-Verbrauchs für das Mining hier eine Orientierung liefern können und diagnostiziert, dass auf Bitcoins noch in diesem Jahr 0,5 Prozent der weltweit genutzten Energie entfallen.
Das Problem: Zwar lässt sich im Bitcoin-Netzwerk zuverlässig ermitteln, wieviel Gesamtleistung die sogenannten Miner im Bezug auf die Berechnung der Hashwert-Rätsel erbracht haben, allerdings sind dabei keinerlei Rückschlüsse darauf möglich, mit welcher Hardward diese Berechnungen erbracht wurden. De Vries wählt deshalb den Ansatz, einen Minimalwert zu errechnen, der erreicht werden könnte, wenn für die Bitcoin-Berechnungen nur die effizienteste Hardware zum Einsatz kommen würde - aktuell ein Antminer S9, der 14 Terahash/s leistet und 1372 Watt schluckt. Unter Annahme dieser Voraussetzung kommt der Ökonom eben auf einen aktuellen Mindestwert von 2,55 Gigawatt.
"Für mich ist ein halbes Prozent schon ziemlich schockierend", so De Vries auf seinem Blogbeitrag zur Veröffentlichung. Wenn sich Bitcoin so entwickelt, wie manche Experten es prognostizieren, dann könnten nach diesen Berechnungen in Zukunft aber sogar Werte von bis zu 5 Prozent erreicht werden.
Immer mehr Energie für die Bitcoin-Blockchain
Wie der Ökonom Alex de Vries in seiner Analyse errechnet, die im Wissenschaftsmagazin Joule veröffentlicht wurde, verbraucht das Mining für die Kryptowährung Bitcoin aktuell mindestens 2,55 Gigawatt, in einer angeschlossenen Prognose kommt de Vries auf einen Energiebedarf von 7,67 Gigawatt, der in absehbarer Zeit auf die digitale Währung entfallen könnte. Der Niederländer hatte schon zuvor immer wieder Berechnungen zum Bitcoin-Verbrauch auf seinem Blog veröffentlicht, mit der jetzigen Veröffentlichung stellt er diese aber auf eine wissenschaftliche Basis, die eine Annäherung an reale Werte möglich machen soll. Infografik: Die Kryptocoin-Technologie Blockchain kurz erklärt
Das Problem: Zwar lässt sich im Bitcoin-Netzwerk zuverlässig ermitteln, wieviel Gesamtleistung die sogenannten Miner im Bezug auf die Berechnung der Hashwert-Rätsel erbracht haben, allerdings sind dabei keinerlei Rückschlüsse darauf möglich, mit welcher Hardward diese Berechnungen erbracht wurden. De Vries wählt deshalb den Ansatz, einen Minimalwert zu errechnen, der erreicht werden könnte, wenn für die Bitcoin-Berechnungen nur die effizienteste Hardware zum Einsatz kommen würde - aktuell ein Antminer S9, der 14 Terahash/s leistet und 1372 Watt schluckt. Unter Annahme dieser Voraussetzung kommt der Ökonom eben auf einen aktuellen Mindestwert von 2,55 Gigawatt.
Maximalwert enorm
Darüber hinaus liefert De Vries auch eine Einschätzung zum möglichen Maximalverbrauch und orientiert sich dabei an dem Wert, ab dem sich das Mining aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr lohnt. Nach seinen Berechnungen wäre so ein Verbrauch rund um das Bitcoin-Mining von 7,67 Gigawatt denkbar. Dieser Wert könnte nach seinen Berechnungen bereits 2018 erreicht sein und entspräche 0,5 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs."Für mich ist ein halbes Prozent schon ziemlich schockierend", so De Vries auf seinem Blogbeitrag zur Veröffentlichung. Wenn sich Bitcoin so entwickelt, wie manche Experten es prognostizieren, dann könnten nach diesen Berechnungen in Zukunft aber sogar Werte von bis zu 5 Prozent erreicht werden.
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