Windows 11-Chaos: Boot-Volume nach Patch-Day-Updates nicht nutzbar
Nach dem Januar-Update startet Windows 11 bei manchen Nutzern gar nicht mehr: Ein Bluescreen mit dem Hinweis auf ein Boot-Problem sorgt für Stillstand - Microsoft ermittelt. Betroffen sind nach ersten Erkenntnissen alle neuen Windows-Versionen.
Nach Angaben des Unternehmens kommt es bei einem Teil der Nutzer zu einem vollständigen Startfehler. Beim Hochfahren erscheint ein Bluescreen mit dem Stop-Code "UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME", anschließend lässt sich das System nicht mehr in Windows laden. Stattdessen zeigt das Gerät einen schwarzen Absturzbildschirm mit dem Hinweis, dass ein Neustart erforderlich sei - der das Problem jedoch nicht behebt.
Microsoft spricht bislang von einer begrenzten Zahl an Meldungen. Auffällig ist, dass nach aktuellem Kenntnisstand ausschließlich physische Rechner betroffen sind. Virtuelle Maschinen zeigen das Verhalten demnach nicht. In den gemeldeten Fällen ist eine manuelle Wiederherstellung nötig, um das System überhaupt wieder startfähig zu machen.
Der Konzern prüft derzeit, ob es sich um eine Regression handelt, die direkt durch das Januar-Update ausgelöst wurde. Eine abschließende Bestätigung steht noch aus. Nutzerinnen und Nutzer sowie Administratoren werden gebeten, betroffene Systeme über die Feedback Hub-App zu melden, um die Analyse zu unterstützen. Microsoft kündigte an, die Dokumentation zu aktualisieren, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
Ob und wann eine Korrektur für die Boot-Probleme bereitgestellt wird, ist derzeit noch offen. Microsoft hält die Untersuchung jedoch ausdrücklich für prioritär.
Habt ihr nach den Januar-Updates ähnliche Startprobleme erlebt oder blieb euer System stabil? Teilt eure Erfahrungen gern in den Kommentaren.
Siehe auch:
- Januar-Updates verursachen schwerwiegende Startprobleme bei Windows 11
- Bluescreen mit Stop-Code UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME erscheint beim Start
- Nur physische Rechner betroffen, virtuelle Maschinen funktionieren normal
- Microsoft untersucht das Problem und bittet um Feedback von betroffenen Nutzern
- Wiederherstellung der betroffenen Systeme ist nur manuell möglich
- Outlook-Probleme mit PST-Dateien in Cloud-Diensten wurden bereits behoben
- Zeitpunkt für die Behebung der Boot-Probleme ist noch nicht bekannt
Schwerwiegende Startprobleme ausgelöst vom Patch-Day
Microsoft untersucht derzeit Berichte über schwerwiegende Startprobleme bei Windows 11, die nach der Installation der Sicherheitsupdates vom Januar 2026 auftreten. Betroffen sind Geräte mit Windows 11 Version 25H2 sowie alle Editionen von Version 24H2, auf denen das kumulative Update KB5074109 installiert wurde.Nach Angaben des Unternehmens kommt es bei einem Teil der Nutzer zu einem vollständigen Startfehler. Beim Hochfahren erscheint ein Bluescreen mit dem Stop-Code "UNMOUNTABLE_BOOT_VOLUME", anschließend lässt sich das System nicht mehr in Windows laden. Stattdessen zeigt das Gerät einen schwarzen Absturzbildschirm mit dem Hinweis, dass ein Neustart erforderlich sei - der das Problem jedoch nicht behebt.
Microsoft spricht bislang von einer begrenzten Zahl an Meldungen. Auffällig ist, dass nach aktuellem Kenntnisstand ausschließlich physische Rechner betroffen sind. Virtuelle Maschinen zeigen das Verhalten demnach nicht. In den gemeldeten Fällen ist eine manuelle Wiederherstellung nötig, um das System überhaupt wieder startfähig zu machen.
Der Konzern prüft derzeit, ob es sich um eine Regression handelt, die direkt durch das Januar-Update ausgelöst wurde. Eine abschließende Bestätigung steht noch aus. Nutzerinnen und Nutzer sowie Administratoren werden gebeten, betroffene Systeme über die Feedback Hub-App zu melden, um die Analyse zu unterstützen. Microsoft kündigte an, die Dokumentation zu aktualisieren, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
Weitere Windows 11-Bugs
Parallel dazu hatte Microsoft am Wochenende bereits außerplanmäßige Updates veröffentlicht. Diese sogenannten Out-of-Band-Updates beheben ein anderes Problem aus dem Januar-Patchday, bei dem Outlook einfrieren konnte, wenn PST-Dateien in Cloud-Diensten wie OneDrive oder Dropbox gespeichert waren. Dieses Verhalten trat laut Microsoft vor allem in klassischen Outlook-Umgebungen auf, wie sie häufig in Unternehmen eingesetzt werden.Ob und wann eine Korrektur für die Boot-Probleme bereitgestellt wird, ist derzeit noch offen. Microsoft hält die Untersuchung jedoch ausdrücklich für prioritär.
Habt ihr nach den Januar-Updates ähnliche Startprobleme erlebt oder blieb euer System stabil? Teilt eure Erfahrungen gern in den Kommentaren.
Siehe auch:
- Vorsicht bei Windows-Aktivierung: Hacker nutzen Tippfehler aus
- Windows 11-Neucodierung mit Rust? Microsoft stoppt wilde KI-Gerüchte
- Windows 11: Microsoft steigert mit Hardware-BitLocker die Leistung
- Windows 11: Riesiger SSD-Boost dank Registry-Hack - aber mit Risiko
- Großes Link zu Windows-Update: Windows 11 per Handy sperren uvm.
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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- Windows 11: Installationsmedium mit eigenen Treibern - so geht's
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Mannitwo - 15.10. 17:05 Uhr -
"MSBuild.exe "Hard error" - Anzeige nach Win11-Start
Mannitwo - 15.10. 17:02 Uhr -
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