Fritz gibt Vollgas: Ganze 15 FritzBoxen & Repeater erhalten neue Betas

Zum Wochenende feuert Fritz noch einmal ab und verteilt neue Beta-Firmware an unzählige Router und Repeater. Insgesamt 15 Geräte erhalten eine frische Version von FritzOS 8.40. Mit dabei ist auch ein Labor-Neueinsteiger.
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FRITZ!
  • Fritz veröffentlicht neue Labor-Updates für Router und Repeater-Modelle
  • Die FritzBox 7620 erhält erstmals Test-Firmware in From von FritzOS 8.40
  • Ein vereinfachter Modus erleichtert künftig die Nutzung des FritzFons
  • Varianten der FritzBox 6850 bekommen spezifische Optimierungen
  • Repeater erhalten Fehlerbehebungen und Anpassungen für Windows-PCs
  • Labore stehen wie üblich als Download auf der offiziellen Fritz-Seite bereit

Große Update-Welle erreicht Fritz-Geräte

Nachdem gestern die FritzBox 5690 das große Update auf FritzOS 8.50 erhalten hatte, öffnet Fritz auf dem Weg ins Wochenende noch einmal die Tore seines Labors und verteilt fleißig Test-Firmware an eine Vielzahl von Geräten.

Mit dabei sind neben etlichen Routern auch Repeater. Alle Modelle erhalten eine frische Version von FritzOS 8.40. Je nachdem wie lange die einzelnen Geräte schon in der aktuellen Labor-Runde mit dabei sind, erhalten sie dieses Mal nur wenige Anpassungen oder aber umfangreiche Neuerungen. Die folgenden FritzBoxen und FritzRepeater sind mit von der Partie:

  • FritzBox 7620 - Version 8.40-137569 - Neu
  • FritzBox 7590 - Version 8.40-137465
  • FritzBox 7590 AX - Version 8.40-137468
  • FritzBox 7510 - Version 8.40-137459
  • FritzBox 6850 5G - Version 8.40-137444
  • FritzBox 6850 5G v2 - Version 8.40-137447
  • FritzBox 6850 4G - Version 8.40-137441
  • FritzBox 6850 LTE - Version 8.40-137450
  • FritzBox 5690 Pro - Version 8.40-137567
  • FritzBox 5690 XGS - Version 8.40-137432
  • FritzBox 5590 Fiber - Version 8.40-137427
  • FritzRepeater 6000 - Version 8.40-137511
  • FritzRepeater 3000 AX - Version 8.40-137504
  • FritzRepeater 1200 AX - Version 8.40-137489
  • FritzMesh Set 1600 - Version 8.40-137492


Die Router

Zum ersten Mal mit dabei ist die FritzBox 7620. Sie steigt neu in das aktuelle Labor ein und erhält ein umfangreiches Initial-Update. Neben einer Reihe neuer Funktionen wie der automatischen Erkennung und Priorisierung von Videokonferenzen und ähnlich echtzeitrelevanter Kommunikation sowie dem neuen "Einfachen Modus" für das FritzFon landen noch eine ganze Reihe Verbesserungen und Fehlerbehebungen auf dem DSL-Router.

FritzOS 8.40 (FritzBox 7620) - Komplette Patchnotes
Neue Funktionen in FritzOS 8.40
  • Internet
  • Neue Priorisierungsfunktion sorgt automatisch für die beste Verbindung
  • Neuer Einrichtungsassistent für einen vereinfachten Wechsel von DSL auf Glasfaser bei demselben Anbieter
  • Automatische Erkennung und Priorisierung von Videokonferenzen und ähnlich echtzeitrelevanter Kommunikation

  • DECT
  • Der SOS-Ruf ist Teil des einfachen Modus und ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden. Dauer und die Wiederholung der Anrufsequenz lassen sich individuell einstellen
  • Der neue "Einfache Modus" für das FritzFon fokussiert Menüs und Funktionen auf die Telefonie und vereinfacht die Bedienung erheblich. Die Anpassungen adressieren vor allem die Einschränkungen älterer Menschen (Barrierefreiheit) und legen ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse von weniger technikaffinen Nutzern
  • Zur einfacheren Bedienung für eingeschränkte Benutzer stehen u. a. folgende Funktionen zur Verfügung: Nach Aktivierung können die Softkeys als Schnellwahltasten genutzt werden, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann

  • Smart Home
  • Bei aktivierter Funktion "Abschalten bei Überlast" werden Steckdosen bei Überschreitung einer festgelegten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausgeschaltet
  • Die Wenn-Dann-Verknüpfung einer Routine kann mit mehreren Auslösern erstellt werden

Weitere Verbesserungen im FritzOS 8.40
  • Internet
  • Verbesserung: Optimierung der Kommunikation zwischen FritzBox und App verringert die Wahrscheinlichkeit von Nachrichtenverlusten
  • Verbesserung: Im Online-Monitor werden für die Top-Verbraucher die Upstream- und die Downstream-Werte angezeigt
  • Verbesserung: Bei manueller Konfiguration von WireGuard-Verbindungen können jetzt auch VPN-Verbindungen für Benutzereinwahl angelegt werden
  • Verbesserung: Ereignismeldung der Kindersicherung zur Sperre von direkten IP-Aufrufen wurde um die Information zum anfragenden Gerät erweitert
  • Verbesserung: Erneuerung des Let's-Encrypt-Zertifikats für die MyFritzNet-Adresse erfolgt nach 2/3 der Gesamtlaufzeit des aktuellen Zertifikats, um Kompatibilität zu gewährleisten
  • Verbesserung: Für die lokale Namensauflösung (per mDNS) werden unterstützt: fritzbox.local, gateway.local, box.local (nur FritzBox), repeater.local, fritzrepeater.local (nur Repeater/MeshSet), sowie allgemein router.local und gateway.local
  • Verbesserung: In der Kindersicherung wird die Funktion zur Verlängerung der Onlinezeit um 45 Minuten jetzt auch bei gemeinsam genutzten Budgets unterstützt
  • Verbesserung: Optimierung der Kommunikation zwischen FritzBox und App verringert die Wahrscheinlichkeit von Nachrichtenverlusten
  • Verbesserung: Überarbeitete Warnmeldungen beim Anlegen potenziell gefährlicher Portfreigaben
  • Verbesserung: Die MTU (Maximum Transmission Unit) kann für alle WireGuard-VPN-Verbindungen eingestellt werden
  • Verbesserung: Für VPN-Verbindungen können weitere "entfernte Netzwerke" der Gegenstelle hinzugefügt werden
  • Verbesserung: Nach Ausfall einer WireGuard-Verbindung werden dafür vorgesehene Daten nicht über die Internetverbindung gesendet (Kill-Switch)
  • Verbesserung: Portfreigaben sind bei Firmenkopplungen auch für WireGuard-VPN-Verbindungen möglich
  • Verbesserung: WireGuard-VPN-Verbindungen können ohne MyFritzNet- oder DynDNS-Adresse angelegt werden
  • Behoben: Internetsperren der Kindersicherung funktionierten bei Nutzung einer VPN-Verbindung nicht mehr
  • Behoben: Nach Änderung der Einstellungen des Landes und der Zeitzone konnte der Online-Monitor nicht mehr geöffnet werden
  • Behoben: Sperrung von Geräten im Gastnetz funktionierte in der Kindersicherung nicht erwartungsgemäß
  • Behoben: Internetzugriff (Fernzugriff) auf die FritzBox konnte nur eingerichtet werden, während die FritzBox mit dem Internet verbunden war

  • WLAN
  • Behoben: Nach Deaktivierung des 5-GHz-Bandes auf dem Mesh-Master sendete der im Repeater-Betrieb unter Umständen nicht
  • Behoben: Anzeige für den Energieverbrauch bei reduzierter Sendeleistung korrigiert

  • Mesh
  • Verbesserung: Über die FritzBox-Benutzeroberfläche lassen sich ein oder mehrere Fritz-Produkte für Mesh aktivieren, ohne dass eine Taste an der FritzBox gedrückt werden muss

  • Telefonie
  • Verbesserung: Sprachnachrichten können nach einer einstellbaren Wartezeit oder bei Überschreiten einer einstellbaren Anzahl automatisch gelöscht werden

  • DECT
  • Verbesserung: Bessere Unterstützung für DECT-Telefone anderer Hersteller ohne CAT-iq-2.0-Unterstützung
  • Verbesserung: Rufnummern innerhalb eines Telefonbucheintrags können nun auch nachträglich im FritzFon sortiert werden
  • Verbesserung: Schnellere Audioverbindung von DECT-Telefonen mit der Einstellung "HD bevorzugt" zu anderen HD-Telefonen

  • Heimnetz
  • Verbesserung: Benutzerführung für das Ändern und die Verwaltung von IPv4-Adressen in den Netzwerkgeräte-Details erweitert
  • Änderung: Das DNS-Suffix 'fritz.box' wird in den Voreinstellungen nicht mehr an Heimnetzgeräte per DHCP verteilt. Heimnetzgeräte wiederholen fehlgeschlagene Namensanfragen nun nicht mehr automatisch mit der Endung 'fritz.box'. Das vorherige Verhalten lässt sich unter Heimnetz -> Netzwerk -> Netzwerkeinstellungen -> Erweiterte Netzwerkeinstellungen -> IPv4 -> DHCP aktivieren, sofern benötigt
  • Behoben: Darstellung von Sonderzeichen in Gerätenamen war teilweise nicht korrekt

  • Speicher/NAS
  • Verbesserung: Senderlisten für Internetradio für mehr Länder voreingestellt
  • Verbesserung: Maximal zulässige Anzahl der Freigaben von 20 auf 250 erhöht

  • System
  • Verbesserung: Deutlichere Darstellung der Tarifinformation bei überschrittenem Datenvolumen oder Freistunden in der Mail des Push Services "FritzBox-Info"
  • Verbesserung: Die Liste der Heimnetzgeräte in der Info-Mail des Push Services ist nun nach Namen sortiert
  • Verbesserung: Nutzer können nun einzelne Geräte aus der Liste bekannter Geräte vor der Übertragung der Einstellungen auf eine neue FritzBox löschen und erhalten Hinweise zur Verwaltung nicht erreichbarer Geräte
  • Verbesserung: Mehr Flexibilität bei der Wahl des FritzBox-Namens (UTF-8)
  • Verbesserung: Detailkorrekturen in der Offlinehilfe und Übersetzungen
  • Verbesserung: Beim Versand von Supportdaten an Fritz wird die Versand-ID bei aktiviertem Push Service per Mail an den Standard-Empfänger gesendet
  • Behoben: In der Info-Mail des Push Services wurde die FritzBox selbst als verbundenes Netzwerkgerät aufgelistet
Auch für die verschiedenen Modelle der FritzBox 6850 gibt es Verbesserungen. Für die LTE-Variante gibt es Optimierungen im Assistenten für das Übertragen der Einstellungen auf eine neue FritzBox und die Stabilisierung TCP-basierter Rufnummernregistrierung via Mobilfunk mit dem Anbieter Easybell. Dazu kommt bei der 4G-Version noch eine neue Software für das Mobilfunk-Modem mit verbesserter Stabilität der Mobilfunkverbindung sowie eine Fehlerbehebung, die dafür sorgt, dass es nicht länger zur Erkennung von Pseudo-DTMF-Eingaben bei Anrufen über VoLTE kommt.

Alle weiteren Router erhalten mit dem aktuellen Update lediglich Verbesserungen an der Systemstabilität, was für eine baldige Verteilung von FritzOS 8.50 an die Geräte sprechen dürfte.

Die Repeater

Alle drei Repeater-Modelle sowie das MeshSet werden mit den gleichen Anpassungen versorgt. So verbessert Fritz zum einen die Leistung in LAN-Netzwerken mit Windows-PCs mit bestimmten Intel-Netzwerkkarten. Zum anderen werden zwei Fehler behoben. So kommt es ab sofort nicht mehr dazu, dass die Registerkarte "DNS-Rebind-Schutz" in "DNS-Filter" umbenannt wird, obwohl der Repeater das Feature nicht unterstützt. Zudem wird die verbleibende Zeit für den WLAN-Gastzugang ab sofort korrekt angezeigt.

Installation

Anwender, die auf ihrem Router oder ihren Repeatern schon eine Beta-Version von FritzOS nutzen, können das neue Update automatisch über die Benutzeroberfläche der Geräte suchen lassen. Wer jedoch von einer stabilen Firmware-Version auf eine Labor-Version wechselt, findet alle benötigten Dateien wie gewöhnlich auf der Labor-Webseite von Fritz zum Download. Nach dem Herunterladen wird die im Zip-Archiv enthaltene Image-Datei über die Benutzeroberfläche des Routers unter "System" > "Update" und den Reiter "FritzOS-Datei" ausgewählt und aufgespielt.

Wer zum ersten Mal eine Beta installiert, sollte zudem sicherstellen, dass zuvor die aktuellste stabile Version von FritzOS auf dem Gerät läuft. Zudem empfiehlt sich für alle Anwender das Anlegen einer Sicherung der Geräteeinstellungen. Für den Fall, dass es zu Problemen kommt, wird damit die Wiederherstellung des vorherigen Gerätezustandes deutlich erleichtert. Siehe auch:
Felix Krauth

Redakteur für Windows & Hardware

War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.

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