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Windows 10/11 Patch-Day März:
Das große Sicherheitsupdate ist da

Microsoft hat zum März-Patch-Day Sicherheitsupdates für Win­dows 10 und Windows 11 herausgegeben. Mit den neuen Builds werden Fehler und Sicherheitslücken behoben - und es gibt wieder eine Reihe an Verbesserungen plus neue Zertifikate.
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Reguläre Sicherheits- und Wartungsupdates

Die Updates werden allen Nutzern empfohlen, da sie Sicherheitslücken schließen und Verbesserungen einführen. Die Patches starten für alle Nutzer der noch voll unterstützten Versionen von Windows 11 und zudem für die Windows 10-ESU-Nutzer. Alle Änderungen und verfügbaren Varianten für Desktop und Server führt Microsoft im Windows-Update-Verlauf auf und hat dazu die entsprechenden Knowledge-Base-Artikel veröffentlicht. Wir haben die verfügbaren Updates zusammengestellt.

Die Updates kann man über die Windows-Update-Funktion, über den Microsoft Update-Katalog oder über die Windows Server Update Services (WSUS) beziehen.

Sicherheitsrelevante Änderungen

Microsoft kombiniert dabei jeweils das neueste Servicing Stack Update (SSU) für das Betriebssystem mit dem neuesten kumulativen Update (LCU). Wer ein älteres LCU-Update nutzt, muss die separat angebotenen SSU-Updates zuerst durchführen.

Kleiner Tipp: Zum Start der Freigabe kann es sein, dass die KB-Artikel bei Microsoft bislang nicht direkt aufrufbar sind. Das ändert sich aber in der Regel recht schnell. Über die Suche im Microsoft Update-Katalog findet man aber bereits alle neuen Versionen. Zur Kontrolle, ob ihr die neueste Version installiert habt, hilft die folgende Liste.


Dort findet ihr jeweils die aktuellsten Buildnummern für die einzelnen Windows-Versionen. Prüft eure installierte Versionsnummer mit dem Tastaturbefehl Windows + R, um den Ausführen-Dialog zu öffnen. Die Eingabe "WinVer" ruft dann die Versionsanzeige auf.

Windows-10-Versionen:


Windows-11-Versionen:


Microsoft hat bereits die wichtigsten Änderungen für die neue Version zusammengefasst. Wir haben die Highlights der Updates für euch übersetzt und zusammengefasst. Wie gewohnt gibt es in der Knowledge Base jeweils einen Artikel zum Patch.

Highlights Windows 10 22H2

Dieses Sicherheitsupdate enthält Qualitätsverbesserungen, die Teil des nicht sicherheitsrelevanten Updates vom 10. Februar 2026 (KB5078885) waren. Wenn Sie dieses KB installieren:
  • [Windows System Image Manager] Dieses Update fügt einen Warndialog hinzu, mit dem Benutzer bestätigen können, dass die ausgewählte Katalogdatei aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt.
  • [Dateiversionsverlauf] Verbessert: Dateiversionsverlauf in der Systemsteuerung beim Sichern von Dateien. Neue Dateien, deren Namen chinesische Zeichen und Zeichen aus dem Bereich für private Verwendung enthalten, können nun gesichert werden.
  • [Grafik] Verbessert: Ein Stabilitätsproblem, das bestimmte GPU-Konfigurationen betraf.
  • [Sicherer Start] Mit diesem Update enthalten Windows-Qualitätsupdates zusätzliche hochgradig zuverlässige Daten zur Geräteausrichtung, wodurch die Abdeckung von Geräten erhöht wird, die für den automatischen Empfang neuer Zertifikate für den sicheren Start in Frage kommen. Diese Ausrichtung basiert in erster Linie auf Diagnosedaten von Clientgeräten. Aufgrund begrenzter Daten ist es unwahrscheinlich, dass Server in Frage kommen, obwohl sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Geräte erhalten neue Zertifikate erst, nachdem sie ausreichend erfolgreiche Update-Signale gezeigt haben, wodurch eine kontrollierte und schrittweise Einführung gewährleistet wird.
  • Übersicht der Änderungen im Knowledge-Base-Artikel: KB5078885.

Highlights Windows 11 24H2 und 25H2

Dieses Sicherheitsupdate enthält Verbesserungen, die Teil des Updates KB5077181 (veröffentlicht am 10. Februar 2026) waren. Wenn Sie dieses KB installieren:
  • [Sicherer Start] Mit diesem Update umfassen Windows-Qualitätsupdates zusätzliche Hochzuversichts-Gerätezieldaten, die die Abdeckung von Geräten erhöhen, die automatisch neue Zertifikate für den sicheren Start erhalten können. Geräte erhalten die neuen Zertifikate nur nach dem Nachweis ausreichender erfolgreicher Updatesignale, wobei ein kontrollierter und stufenweiser Rollout aufrechterhalten wird.
  • [Explorer] Verbessert: Dieses Update verbessert die Explorer-Suchsicherheit bei der Suche über mehrere Laufwerke oder "Dieser PC".
  • [Windows Defender-Anwendungssteuerung] Verbessert: Dieses Update verbessert die Behandlung von Richtlinien für die Positivliste von COM-Objekten durch die Windows Defender-Anwendungssteuerung (WDAC). COM-Objekte wurden blockiert, wenn die Endpunktsicherheitsrichtlinie höher als die Richtlinie für die Zulassungsliste festgelegt wurde. Mit diesem Update sind COM-Objekte wie erwartet zulässig.
  • [Windows System Image Manager] Verbessert: Dieses Update verbessert die Zuverlässigkeit der Auswahl vertrauenswürdiger Katalogdateien. Es fügt ein Warndialogfeld hinzu, mit dem Sie bestätigen können, dass die ausgewählte Datei aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt.
  • Übersicht der Änderungen im Knowledge-Base-Artikel: KB5079473.

Windows 11 Servicing-Stack-Update KB5077869

  • Mit diesem Update werden Qualitätsverbesserungen am Service-Stack vorgenommen, der Komponente, die Windows-Updates installiert. Service-Stack-Updates (SSU) stellen sicher, dass Sie über einen stabilen und zuverlässigen Service-Stack verfügen, damit Ihre Geräte Microsoft-Updates empfangen und installieren können.

Details zu Sicherheitslücken

Es gab einige Schwachstellen im Windows App-Installer, SQL Server, Microsoft-Grafikkomponente sowie im Windows-Dateiserver. Das Update adressiert zudem Sicherheitslücken im Kernel, im Windows-Gerätezuordnungsdienst sowie mehrere Schwachstellen in Office.

Weitere Informationen zu den behobenen Sicherheitslücken findet man im Security Update Guide und in den Sicherheitsupdates vom März 2026.

Windows-11-FAQ - häufige Fragen Anleitungen, Tipps & Tricks im FAQ-Bereich

Zusammenfassung
  • Microsoft veröffentlicht November-Patchday-Updates für Windows
  • Neue Builds beheben Fehler und Sicherheitslücken in Windows
  • Updates für unterstützte Windows-Versionen empfohlen
  • Bezug der Patches über Windows Update, Update-Katalog, WSUS
  • Kombination von neuestem SSU und LCU in Updates
  • Aktuellste Buildnummern über Windows + R und "WinVer" prüfbar

Siehe auch:


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