E-Sport-Team in Paris geplündert:
Pokale, PCs und vor allem RAM weg
Während landesweiter Proteste in Frankreich haben Plünderer das Hauptquartier des E-Sport-Teams Team Vitality in Paris verwüstet. Neben Turniertrophäen stahlen die Täter Computerausrüstung, in Videos ist vor allem der Ausbau von RAM zu sehen.
Laut Team Vitality wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Aufnahmen in sozialen Netzwerken zeigen, wie vermummte Personen auf dem Bürgersteig geöffnete Rechner auseinandernehmen. Ein Clip zeigt offenbar, wie ein Täter Arbeitsspeicher aus einem Gehäuse entfernt. RAM-Riegel sind bei den offenbar fachkundigen Plünderern beliebt, weil sie kompakte, leicht einsteckbare und gleichzeitig aktuell wertvolle Bauteile sind.
Neben der Hardware stahlen die Täter auch Trophäen. Team Vitality bestätigte den Verlust mehrerer Pokale. Ein Video zeigt einen Plünderer, der den Pokal des Turniers StarLadder StarSeries Fall 2026 durch die Straßen trägt. Das Team für den Titel Counter-Strike 2 hatte die Auszeichnung erst im Vormonat nach einem Sieg in Barcelona gewonnen.
Trotz Inflation bot das 2019 eröffnete Zentrum Spielsitzungen durchgehend für 3,50 Euro pro Stunde an. Devide verteidigte zwar das Recht auf Demonstrationen als grundlegende Freiheit, verurteilte aber die Zerstörung und Plünderung. Das Hauptquartier bleibt bis auf Weiteres geschlossen, damit die Verantwortlichen den Schaden begutachten und eine Bestandsaufnahme der fehlenden Ausrüstung durchführen können.
Wann die Einrichtung am Pariser Boulevard de Sébastopol wieder öffnet, steht noch nicht fest. Um die anhaltenden Ausschreitungen nach den Demonstrationen einzudämmen, rief der französische Premierminister am Montag für mehrere Städte partielle Ausgangssperren aus.
Was haltet ihr von den Vorfällen rund um das Pariser E-Sport-Zentrum? Teilt eure Gedanken zu den gestohlenen Hardware-Komponenten und diskutiert gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Randalierer plünderten das Pariser Hauptquartier des E-Sport-Teams Vitality
- Der Überfall geschah während landesweiter Proteste gegen teure Lebenskosten
- Täter stahlen wertvolle Hardware wie RAM-Riegel direkt aus den Rechnern
- Neben Computerteilen wurden auch mehrere kürzlich gewonnene Pokale entwendet
- Laut der E-Sport-Organisation gab es bei den Ausschreitungen keine Verletzten
- Das betroffene Zentrum am Boulevard de Sébastopol bleibt vorerst geschlossen
Plünderungen im Pariser E-Sport-Zentrum
Am vergangenen Wochenende haben Randalierer das Hauptquartier V.Hive der französischen E-Sport-Organisation Team Vitality in Paris geplündert. Das passierte während landesweiter Proteste, die sich unter anderem gegen gestiegene Lebenshaltungskosten, Schulbedingungen und Regierungskürzungen richten. Die Täter zerschlugen die Schaufenster der Einrichtung und entwendeten Computerzubehör sowie Turnierpokale, während Gaming-Stühle ins Feuer vor dem Gebäude flogen.Laut Team Vitality wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Aufnahmen in sozialen Netzwerken zeigen, wie vermummte Personen auf dem Bürgersteig geöffnete Rechner auseinandernehmen. Ein Clip zeigt offenbar, wie ein Täter Arbeitsspeicher aus einem Gehäuse entfernt. RAM-Riegel sind bei den offenbar fachkundigen Plünderern beliebt, weil sie kompakte, leicht einsteckbare und gleichzeitig aktuell wertvolle Bauteile sind.
Neben der Hardware stahlen die Täter auch Trophäen. Team Vitality bestätigte den Verlust mehrerer Pokale. Ein Video zeigt einen Plünderer, der den Pokal des Turniers StarLadder StarSeries Fall 2026 durch die Straßen trägt. Das Team für den Titel Counter-Strike 2 hatte die Auszeichnung erst im Vormonat nach einem Sieg in Barcelona gewonnen.
Reaktionen auf die Verwüstung
Wie Tom's Hardware berichtet, griffen die Plünderer die Räumlichkeiten im Zuge der Proteste an. Der Geschäftsführer von Team Vitality, Fabien Devide, äußerte sich bestürzt über die Verwüstung. Er erklärte, dass die Einrichtung als erschwinglicher Treffpunkt für junge Gamer konzipiert wurde, da das Internet in seiner Jugend oft zu teuer für Privathaushalte war.Trotz Inflation bot das 2019 eröffnete Zentrum Spielsitzungen durchgehend für 3,50 Euro pro Stunde an. Devide verteidigte zwar das Recht auf Demonstrationen als grundlegende Freiheit, verurteilte aber die Zerstörung und Plünderung. Das Hauptquartier bleibt bis auf Weiteres geschlossen, damit die Verantwortlichen den Schaden begutachten und eine Bestandsaufnahme der fehlenden Ausrüstung durchführen können.
Wann die Einrichtung am Pariser Boulevard de Sébastopol wieder öffnet, steht noch nicht fest. Um die anhaltenden Ausschreitungen nach den Demonstrationen einzudämmen, rief der französische Premierminister am Montag für mehrere Städte partielle Ausgangssperren aus.
Was haltet ihr von den Vorfällen rund um das Pariser E-Sport-Zentrum? Teilt eure Gedanken zu den gestohlenen Hardware-Komponenten und diskutiert gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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