Microsoft fordert Kunden zum Verkauf ungenutzter Xbox-Konsolen auf
Microsoft versucht derzeit, gebrauchte Xbox-Konsolen zurück in den Handel zu holen. Besitzer einer ungenutzten Xbox Series X oder Series S werden derzeit aufgefordert, ihre Geräte dem Gebrauchtmarkt zur Verfügung zu stellen.
Zumindest in den USA werden Kunden, die ihre Xbox schon etwas länger nicht genutzt haben, gezielt angeschrieben. Ihnen wird angeboten, die Geräte bei der Handelskette Best Buy abzugeben und gegen Geschenkkarten im Wert von bis zu 375 US-Dollar (etwa 320 Euro) einzutauschen. So sollen zumindest kurzfristig mehr Gebrauchtgeräte auf den Markt geworfen werden.
Auf die Aktion machte der Nutzer Nintendeal aufmerksam, der eine entsprechende E-Mail in sozialen Netzwerken veröffentlichte. Das Angebot richtet sich offenbar vor allem an Spieler, die ihre Xbox kaum noch nutzen oder inzwischen auf einen PC beziehungsweise eine andere Plattform umgestiegen sind. Wie hoch die Gutschrift tatsächlich ausfällt, dürfte unter anderem vom Modell und dessen Ausstattung abhängen. Konsolen mit größerem Speicher und optischem Laufwerk könnten dabei besonders hohe Beträge erzielen.
Bereits bei der Ankündigung weiterer Preiserhöhungen im Juni hatte Microsoft erklärt, gemeinsam mit Handelspartnern an Programmen für günstigere, bereits genutzte Konsolen zu arbeiten. Dies scheint nun das Ergebnis dessen zu sein. Zusätzlich erwog der Konzern zinsfreie Finanzierungen und Kaufmodelle, bei denen Kunden den Betrag später begleichen können.
Siehe auch:
- Microsoft kämpft mit Engpässen bei der Auslieferung neuer Spielekonsolen
- Hohe Wartezeiten und steigende Preise sorgen derzeit für Frust bei Käufern
- In den USA erhalten inaktive Xbox-Nutzer nun E-Mails mit einem Trade-in-Deal
- Bei Best Buy winken Gutscheine im Wert von bis zu 375 US-Dollar je Konsole
- Ziel der Maßnahme ist es, das Gebrauchtangebot kurzfristig zu vergrößern
- Die Ankaufsumme hängt maßgeblich vom Modell sowie der Ausstattung des Geräts ab
E-Mail an Nichtmehr-Nutzer
Microsoft hat seit einiger Zeit Probleme, genug neue Spielekonsolen in den Handel zu bringen. Das führt zu Wartezeiten, immer weiter steigenden Preisen und frustrierten Interessenten. Um dem entgegenzuwirken, hat das Unternehmen jetzt eine ungewöhnliche Maßnahme gestartet.Zumindest in den USA werden Kunden, die ihre Xbox schon etwas länger nicht genutzt haben, gezielt angeschrieben. Ihnen wird angeboten, die Geräte bei der Handelskette Best Buy abzugeben und gegen Geschenkkarten im Wert von bis zu 375 US-Dollar (etwa 320 Euro) einzutauschen. So sollen zumindest kurzfristig mehr Gebrauchtgeräte auf den Markt geworfen werden.
Auf die Aktion machte der Nutzer Nintendeal aufmerksam, der eine entsprechende E-Mail in sozialen Netzwerken veröffentlichte. Das Angebot richtet sich offenbar vor allem an Spieler, die ihre Xbox kaum noch nutzen oder inzwischen auf einen PC beziehungsweise eine andere Plattform umgestiegen sind. Wie hoch die Gutschrift tatsächlich ausfällt, dürfte unter anderem vom Modell und dessen Ausstattung abhängen. Konsolen mit größerem Speicher und optischem Laufwerk könnten dabei besonders hohe Beträge erzielen.
Preis ist in Ordnung
Die angebotenen 375 Dollar (etwa 320 Euro) liegen deutlich unter dem aktuellen Neupreis einer Xbox Series X mit Laufwerk. Angesichts der gestiegenen Hardwarepreise ist die Rücknahmeaktion dennoch konkurrenzfähig: Vergleichbare Händler wie GameStop zahlen für gebrauchte Geräte teilweise ähnliche Beträge oder weniger.Bereits bei der Ankündigung weiterer Preiserhöhungen im Juni hatte Microsoft erklärt, gemeinsam mit Handelspartnern an Programmen für günstigere, bereits genutzte Konsolen zu arbeiten. Dies scheint nun das Ergebnis dessen zu sein. Zusätzlich erwog der Konzern zinsfreie Finanzierungen und Kaufmodelle, bei denen Kunden den Betrag später begleichen können.
Siehe auch:
- Sargnagel für Xbox? Microsoft erhöht Konsolenpreise um bis zu 50 %
- Xbox wird teurer: Microsoft macht trotzdem Minus bei jedem Gerät
- Xbox Series X25: Preis und Termin der Jubiläums-Konsole geleakt
- Xbox-Verkäufe brechen ein: Schleichender Tod der Microsoft-Konsolen
- Ende der physischen Games? Microsoft lässt Xbox-Spieler abstimmen
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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- Gears of War: E-Day: Das bieten Horde Siege und Versus im Multiplayer
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