Quantum Break: Windows 10-Version leidet an zahlreichen Problemen
Wir haben Anfang vergangener Woche das Zeitreise-Action-Abenteuer Quantum Break getestet und hatten einen eher mäßigen Eindruck vom Microsoft-Spiel. Lob gab es hingegen für die Grafik, was daran liegt, dass wir die Xbox One-Version vorliegen hatten. Denn bei der PC-Ausgabe gibt es schwerwiegende Probleme.
Ursprünglich sollte Quantum Break ein Xbox One-exklusives Spiel sein, recht kurz vor der Veröffentlichung gab Microsoft dann aber bekannt, dass man die aufwändige Produktion auch für den PC bereitstellen wird und zwar als Windows 10- bzw. Universal Windows Plattform-Anwendung (UWP).
Das Ziel dieses Schrittes ist zwar löblich, er ging aber womöglich nach hinten los: Man wollte Windows 10 als Gaming-Plattform fördern. Doch womöglich kam die Entscheidung, Quantum Break für Windows 10 zu portieren, zu kurzfristig. Denn PC-Spieler müssen seit der Veröffentlichung mit einer Vielzahl an teils massiven Problemen kämpfen.
Das Hauptproblem ist laut Digital Foundry, dass das Spiel nicht mit 60fps auf einen 60Hz-Monitor läuft, selbst mit einer Titan X-Grafikkarte sei es unmöglich, eine "smoothe" Framerate zu bekommen, bei 50fps sei Schluss. Auch das Festsetzen auf 30fps stelle keine Lösung dar, da dieses Feature nicht ordnungsgemäß funktioniert.
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Die schlechte Bildqualität auf dem PC hängt indes mit der guten Qualität auf der Xbox One zusammen: Denn um die limitierte Konsolen-Hardware voll ausnutzen zu können, behilft sich das Spiel einer "cleveren Rekonstruktionstechnik", die laut DF auch ziemlich gut funktioniert. Trotz besserer Hardware wird auf dem PC aber nicht nativ gerendert und was auf einem TV-Gerät gut aussieht, verschwimmt auf einem PC-Monitor und wirkt detailarm.
Man wundert sich, warum das ausgerechnet Remedy passiert ist, da die Finnen für gute PC-Versionen bekannt sind. Digital Foundry vermutet, dass die Max Payne-Macher zu wenig Zeit hatten und auch mit der Universal Windows Platform ihre Probleme hatten.
Außerdem erfordert das dynamische Laden von Daten eine SSD zwingend, wer keine hat, muss mit diversen Rucklern rechnen. Dazu kommt, dass es zu häufigen Crashes mit Nvidia-Karten kommt, hier zumindest könnte aber der Hersteller für Abhilfe sorgen.
Das Ziel dieses Schrittes ist zwar löblich, er ging aber womöglich nach hinten los: Man wollte Windows 10 als Gaming-Plattform fördern. Doch womöglich kam die Entscheidung, Quantum Break für Windows 10 zu portieren, zu kurzfristig. Denn PC-Spieler müssen seit der Veröffentlichung mit einer Vielzahl an teils massiven Problemen kämpfen.
Etliche Probleme
Diese hat Digital Foundry, die Technik-Ecke von Eurogamer, analysiert. Und bereits die Headline verheißt nichts Gutes: "Was ist mit Quantum Break auf dem PC schief gelaufen?", fragt sich das renommierte Gaming-Magazin. In der Tat zählt man einen Haufen Probleme auf: Probleme mit der Framerate, Bildqualität, häufige Abstürze auf Nvidia-Hardware und dazu Handwerkliches wie das Fehlen eines "Verlasse Spiel"-Buttons.Das Hauptproblem ist laut Digital Foundry, dass das Spiel nicht mit 60fps auf einen 60Hz-Monitor läuft, selbst mit einer Titan X-Grafikkarte sei es unmöglich, eine "smoothe" Framerate zu bekommen, bei 50fps sei Schluss. Auch das Festsetzen auf 30fps stelle keine Lösung dar, da dieses Feature nicht ordnungsgemäß funktioniert.
Auf YouTube ansehenDie schlechte Bildqualität auf dem PC hängt indes mit der guten Qualität auf der Xbox One zusammen: Denn um die limitierte Konsolen-Hardware voll ausnutzen zu können, behilft sich das Spiel einer "cleveren Rekonstruktionstechnik", die laut DF auch ziemlich gut funktioniert. Trotz besserer Hardware wird auf dem PC aber nicht nativ gerendert und was auf einem TV-Gerät gut aussieht, verschwimmt auf einem PC-Monitor und wirkt detailarm.
Man wundert sich, warum das ausgerechnet Remedy passiert ist, da die Finnen für gute PC-Versionen bekannt sind. Digital Foundry vermutet, dass die Max Payne-Macher zu wenig Zeit hatten und auch mit der Universal Windows Platform ihre Probleme hatten.
Außerdem erfordert das dynamische Laden von Daten eine SSD zwingend, wer keine hat, muss mit diversen Rucklern rechnen. Dazu kommt, dass es zu häufigen Crashes mit Nvidia-Karten kommt, hier zumindest könnte aber der Hersteller für Abhilfe sorgen.
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