Quantum Break für Windows 10:
Augenklappe "brandmarkt" Piraten
Das Zeitreise-Action-Abenteuer Quantum Break ist seit einigen Tagen für Xbox One sowie PC erhältlich. Letztere Version ist zwar dank Denuvo-Kopierschutz derzeit und wohl noch länger vor Piraterie sicher, Entwickler Remedy hat sich aber für dieses Eventualität vorbereitet und verpasst dem Helden im Fall einer unerlaubten Nutzung eine Augenklappe mit Totenkopf-"Flagge".
Bisher ist Quantum Break sicher und nicht in einschlägigen Tauschbörsen aufgetaucht. Wer den aufwändigen Microsoft Studios-Titel spielen will, muss ihn über den Windows Store kaufen. Das wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben, da sich an der Denuvo-Lösung, die genau genommen eine Verschlüsselung für den eigentlichen Kopierschutz darstellt, derzeit die Cracker die Zähne ausbeißen.
Arrrrrr. Jack Joyce als 'Pirat'
Das kann man auch simulieren und zwar, wenn man sich aus dem Windows Store ausloggt, bevor man das Spiel startet. Dann "glaubt" die Anwendung nämlich, dass sie nicht rechtmäßig ist, das ist auch dann der Fall, wenn man sich während des Spiels von Store abmeldet.
Eine Auswirkung auf das Spiel selbst hat das nicht, der vermeintliche "Pirat" wird auch nicht herausgeworfen. Es ist nicht das erste Mal, dass Entwickler Remedy so etwas macht, bereits bei Alan Wake eine derartige Augenklappe verpasst bekommen hat, wenn es sich um eine Piraterie-Version des Spiels gehandelt hat.
Ein echtes Geheimnis ist dieses "Easter Egg" übrigens auch nicht, denn Remedy beschreibt in der offiziellen FAQ zur Windows 10-Version des Spiels "Piraten-Jack" als "unbeabsichtigtes Auslösen des DRM", das aktiviert wird, wenn man nicht eingeloggt ist.
Siehe auch: Angespielt: Quantum Break - Ein weitgehend gescheitertes Experiment
"Piraten-Jack"-Bug
Sollte es den Piraten dennoch irgendwann einmal gelingen, die Kopierschutzmaßnahmen auszuhebeln, dann werden die Nutzer dieser Version eine Überraschung erleben. Oder hätten diese erlebt: Denn auf Reddit hat ein Nutzer entdeckt (via VG24/7), dass der Held des Spiels Jack eine "Piraten-Augenklappe" verpasst bekommt, wenn die Anwendung "glaubt", nicht legitim zu sein.
Arrrrrr. Jack Joyce als 'Pirat'
Das kann man auch simulieren und zwar, wenn man sich aus dem Windows Store ausloggt, bevor man das Spiel startet. Dann "glaubt" die Anwendung nämlich, dass sie nicht rechtmäßig ist, das ist auch dann der Fall, wenn man sich während des Spiels von Store abmeldet.
Eine Auswirkung auf das Spiel selbst hat das nicht, der vermeintliche "Pirat" wird auch nicht herausgeworfen. Es ist nicht das erste Mal, dass Entwickler Remedy so etwas macht, bereits bei Alan Wake eine derartige Augenklappe verpasst bekommen hat, wenn es sich um eine Piraterie-Version des Spiels gehandelt hat.
Ein echtes Geheimnis ist dieses "Easter Egg" übrigens auch nicht, denn Remedy beschreibt in der offiziellen FAQ zur Windows 10-Version des Spiels "Piraten-Jack" als "unbeabsichtigtes Auslösen des DRM", das aktiviert wird, wenn man nicht eingeloggt ist.
Siehe auch: Angespielt: Quantum Break - Ein weitgehend gescheitertes Experiment
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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