Castor-Gegner nach Gefällt-Klick im Polizei-Visier
Wie das Magazin 'Telepolis' berichtet, schließt die Polizei Einzelfallprüfungen unter den Nutzern, die mit der Kampagne "Castor schottern" sympathisieren nicht aus. Über diese wollen die Ermittler sich "informieren", hieß es.
Im Zuge dessen könnte es zur Erstellung von Beziehungs-Profilen anhand der Freundeslisten kommen. Damit würden nicht nur die Sympathisanten selbst, sondern auch deren Kontakte von Ermittlern durchleuchtet. Wie viele Beamte damit beschäftigt sind, legten die Behörden nicht offen.
Die "Castor schottern"-Initiative geriet ins Visier der Ermittler, weil sie nach deren Ansicht öffentlich zu Straftaten aufruft. Ermittlungen wurden sowohl gegen die Initiatoren als auch rund 1.700 Organisationen und Einzelpersonen aufgenommen, die eine Absichtserklärung unterzeichneten, die Gleise, über die der Castor zum letzten Umladepunkt gefahren wird, durch das Entfernen der Schotter-Steine zu unterhöhlen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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