Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test

Meta und Ray-Ban haben neue intelligente Brillen auf den Markt gebracht: Die Ray-Ban-Meta-Kollektion kombiniert dabei das bekannte Brillendesign von Ray-Ban mit verschiedenen Fea­tures, etwa zum Filmen von Videos oder zum Telefonieren.

Auch KI-Funktionen sollen bald verfügbar sein. Unser Kollege Johannes Knapp hat die Smart Glasses getestet.

Smart Glasses im Ray-Ban-Design

Erhältlich sind die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses in Deutschland ab 329 Euro, wahlweise im leicht kantigen Wayfarer- oder im runden Headliner-Design. Die Brillen werden jeweils in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Gläsern (auch getönt und mit Sehstärke) angeboten.

Das getestete Wayfarer-Modell wiegt 49 Gramm und es ist nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt. Die Akkulaufzeit beträgt rund vier Stunden, über ein Etui mit Akku kann die Brille unterwegs aufgeladen werden. Dank Fast Charge ist sie in 75 Minuten wieder vollständig aufgeladen.

Kamera für Fotos und Videos

An der Vorderseite der Ray-Ban-Meta-Smart Glasses sitzt eine Kamera mit 12 Megapixeln, die sowohl Fotos (3024 x 4032 Pixel) als auch Videos (1536 x 2048 Pixel) im 3:4-Hochformat aufnimmt. Videos können allerdings nur eine maximale Länge von einer Minute haben. Intern stehen 32 GB Speicherplatz zur Verfügung.

Die Qualität der Fotos und Videos ist gut, wenn auch nicht mit den Aufnahmen aktueller Smartphones wie dem iPhone 15 vergleichbar. Zu beachten gilt: Während eine Aufnahme erfolgt, leuchtet eine LED an der Brille. Dies soll anderen Menschen in der Umgebung zeigen, dass sie gerade gefilmt werden.

KI-Features fehlen noch

Im Bügel sind außerdem offene Lautsprecher verbaut. Mit diesen kann der Brillenträger etwa Musik vom Smartphone hören, telefonieren, Benachrichtigungen erhalten oder die Stimme des Meta-Sprachassistenten hören. Dieser ist bislang aber nicht in deutscher Sprache verfügbar.

Derzeit fehlen auch noch die von Meta versprochenen KI-Features der Datenbrille. Diese sollen erst mit kommenden Updates nachgeliefert werden und dann unter anderem automatische Übersetzungen von Schildern oder Informationen zu Sehenswürdigkeiten liefern.

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