180 statt 30 Tage: Amazon ändert Rückgabefrist bei Artikeln (Update)
Amazon Deutschland hat wieder eine Änderung bei der Kaufabwicklung eingeführt. Für einige Artikel gilt nun eine verlängerte Frist für die Rücksendemöglichkeit. Von bisher allgemein 30 Tagen geht die Frist rauf auf 180 Tage.
Nachdem es in der jüngsten Vergangenheit allerdings einige Unklarheiten bezüglich Änderungen gab - Amazon hatte mehrfach geänderte Mindestbestellwerte auf der Webseite genannt - sollte man auch diese Änderungen erst einmal unter Vorbehalt ansehen.
Bei den zunächst angezeigten Änderungen des Mindestbestellwerts auf 39 Euro blieb es nicht. So könnte es auch der jetzt entdeckten Änderung ergehen.
Wir haben das kurz geprüft und bei einigen Artikeln in unserer Bestellhistorie ebenfalls eine Frist von 180 anstatt von 30 Tagen entdeckt. Allerdings ergibt sich kein einheitliches Bild. Während bei einigen Artikeln aus dem Bereich Technik die Frist verlängert wurde, ist sie bei anderen noch auf 30 Tage geblieben. Das gilt ebenso für den Amazon-Shop.
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Siehe auch:
Update vom 13. Februar, 19.00 Uhr: Ein Amazon-Sprecher informierte uns, dass es sich tatsächlich nur um einen Fehler handelt und es keine generelle Fristverlängerung geben wird:
"Wir bieten Kund:innen weiterhin für die meisten Artikel eine 30-tägige Rückgabegarantie an. Es tut uns leid, dass bei einigen Produkten fälschlicherweise abweichende Angaben auf der Produktdetailseite angezeigt werden können. Wir danken Kund:innen für ihre Geduld, während wir an der Lösung des Problems arbeiten."
"Wir bieten Kund:innen weiterhin für die meisten Artikel eine 30-tägige Rückgabegarantie an. Es tut uns leid, dass bei einigen Produkten fälschlicherweise abweichende Angaben auf der Produktdetailseite angezeigt werden können. Wir danken Kund:innen für ihre Geduld, während wir an der Lösung des Problems arbeiten."
Nachdem es in der jüngsten Vergangenheit allerdings einige Unklarheiten bezüglich Änderungen gab - Amazon hatte mehrfach geänderte Mindestbestellwerte auf der Webseite genannt - sollte man auch diese Änderungen erst einmal unter Vorbehalt ansehen.
Bei den zunächst angezeigten Änderungen des Mindestbestellwerts auf 39 Euro blieb es nicht. So könnte es auch der jetzt entdeckten Änderung ergehen.
180 statt 30 Tage Rückgabefrist
Entdeckt hatten das unter anderem Nutzer des Forums der Schnäppchen-Plattform Mydealz. Dort hatte ein Nutzer die neue Rücksendefrist von 180 Tagen gepostet und Beispiele sowohl aus seiner Bestellhistorie als auch aus dem Shop selbst gefunden. Da heißt es: "Der Artikel kann innerhalb von 180 Tagen nach Erhalt im Originalzustand gegen volle Rückerstattung oder Ersatz zurückgegeben werden."Wir haben das kurz geprüft und bei einigen Artikeln in unserer Bestellhistorie ebenfalls eine Frist von 180 anstatt von 30 Tagen entdeckt. Allerdings ergibt sich kein einheitliches Bild. Während bei einigen Artikeln aus dem Bereich Technik die Frist verlängert wurde, ist sie bei anderen noch auf 30 Tage geblieben. Das gilt ebenso für den Amazon-Shop.
Artikel zurücksenden oder ersetzen: Berechtigt bis zum 20. Juni 2023
Support-FAQ noch ohne Änderung
In Amazons Support-Bereich der Webseite wird bisher auch kein neuer Rückgabezeitraum genannt. Klar ist bisher nur, dass die 180 Tage Rückgabe sowohl bei Konten auftauchen, die eine laufende Prime-Mitgliedschaft haben als auch bei denen ohne Prime. Eine Stellungnahme von Amazon zu diesen aufgetauchten Änderungen gibt es bisher noch nicht.Vielen Dank für die Übermittlung dieses News-Tipps!
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Zusammenfassung
- Amazon Deutschland ändert Kaufabwicklung: Rückgabefrist auf 180 Tage erhöht.
- Kein einheitliches Bild: Bei einigen Artikeln 180 Tage, andere 30 Tage.
- Keine Stellungnahme von Amazon: Kein neuer Rückgabezeitraum auf Webseite.
- Gilt für Konten mit & ohne Prime-Mitgliedschaft.
Siehe auch:
- Prime Lite: Amazon testet günstige Version seines Alles-in-einem-Abos
- Kahlschlag in der Krise: Amazon will über 18.000 Mitarbeiter entlassen
- In aller Stille: Amazon leistet unbezahlbare Hilfe für die Ukraine
- Amazon nahm Fahrern ihr Trinkgeld weg - jetzt geht es vor Gericht
- Verbraucherzentrale warnt: Betrug mit angeblicher Amazon-Kontosperre
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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