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In aller Stille: Amazon leistet unbezahlbare Hilfe für die Ukraine
Tu Gutes und sprich nicht darüber - das scheint das Motto des Handelskonzerns Amazon zu sein, wenn es um Hilfe für die Ukraine geht. Denn wenig ist bisher öffentlich bekannt - und doch leistet das Unternehmen entscheidende Unterstützung.
Die eine Seite ist dabei die Logistik-Infrastruktur, die seit dem Beginn des russischen Überfalls auf die gesamte Ukraine im Februar auf Hochtouren läuft. Unmengen an Waren, darunter Decken, Hygienesets, Windeln, Lebensmittel und Spielzeug fließen über Amazons Lieferwege und Lagerhallen in Richtung Osteuropa - und auch zu diversen Hilfszentren in Polen und anderen Ländern, in denen viele Kriegsflüchtlinge zu versorgen sind.
Was aber fast noch wichtiger ist, sind jene Dinge, die in die andere Richtung aus der Ukraine herausgeschafft werden, berichtet die New York Times jetzt. Es geht um riesige Mengen an Regierungs-, Steuer-, Bank- und Eigentumsdaten, die zerstört und missbraucht werden können, wenn russische Angreifer sie in die Hände bekommen. Bereits seit dem 24. Februar arbeiten Mitarbeiter Amazons demnach eng mit den ukrainischen Regierungsstellen zusammen, um kritische Daten aus dem Land zu bringen.
"Dies ist der technologisch fortschrittlichste Krieg in der Geschichte der Menschheit", sagte Mykhailo Fedorov, der 31-jährige ukrainische Vizepremierminister und Minister für digitale Transformation. Er bezog sich dabei nicht nur auf Waffen, sondern auch auf Daten. "Die Leitung der Amazon Web Services hat eine Entscheidung getroffen, die die ukrainische Regierung und Wirtschaft gerettet hat", erklärte er.
Amazon hat den Recherchen der Zeitung zufolge bisher rund 75 Millionen Dollar in das Engagement in der Ukraine investiert. Fedorov bezeichnete die gesicherten Daten als "unbezahlbar". Denn sie seien von zentraler Bedeutung für das Funktionieren der Wirtschaft, des Steuersystems, der Banken und der Regierung insgesamt. Und im Zweifelsfall auch zur Klärung von Eigentumsverhältnissen - was nach Kriegen und wechselnden Verwaltungen in besetzten und wieder befreiten Gebieten regelmäßig zu Problemen führt. Bisher sollen rund 10 Millionen Gigabyte Daten mit den Snowball Edge-Systemen aus dem Land gebracht worden sein.
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Was aber fast noch wichtiger ist, sind jene Dinge, die in die andere Richtung aus der Ukraine herausgeschafft werden, berichtet die New York Times jetzt. Es geht um riesige Mengen an Regierungs-, Steuer-, Bank- und Eigentumsdaten, die zerstört und missbraucht werden können, wenn russische Angreifer sie in die Hände bekommen. Bereits seit dem 24. Februar arbeiten Mitarbeiter Amazons demnach eng mit den ukrainischen Regierungsstellen zusammen, um kritische Daten aus dem Land zu bringen.
Hohe Investitionen
Es ist hier oft nicht möglich, einfach eine Internetverbindung zu nutzen - denn diese sind mal zu instabil, mal zu unsicher für die Informationen, um die es geht. Deshalb reisen Amazon-Beschäftigte mit Festspeichern von der Größe eines Koffers - genannt "Snowball Edge" - immer wieder in die Ukraine, sichern dort die Daten und fahren mit ihnen in europäische Amazon-Datenzentren, wo die Informationen sicher verwahrt werden."Dies ist der technologisch fortschrittlichste Krieg in der Geschichte der Menschheit", sagte Mykhailo Fedorov, der 31-jährige ukrainische Vizepremierminister und Minister für digitale Transformation. Er bezog sich dabei nicht nur auf Waffen, sondern auch auf Daten. "Die Leitung der Amazon Web Services hat eine Entscheidung getroffen, die die ukrainische Regierung und Wirtschaft gerettet hat", erklärte er.
Amazon hat den Recherchen der Zeitung zufolge bisher rund 75 Millionen Dollar in das Engagement in der Ukraine investiert. Fedorov bezeichnete die gesicherten Daten als "unbezahlbar". Denn sie seien von zentraler Bedeutung für das Funktionieren der Wirtschaft, des Steuersystems, der Banken und der Regierung insgesamt. Und im Zweifelsfall auch zur Klärung von Eigentumsverhältnissen - was nach Kriegen und wechselnden Verwaltungen in besetzten und wieder befreiten Gebieten regelmäßig zu Problemen führt. Bisher sollen rund 10 Millionen Gigabyte Daten mit den Snowball Edge-Systemen aus dem Land gebracht worden sein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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