Verbraucherzentrale warnt:
Betrug mit angeblicher Amazon-Kontosperre
Die Verbraucherzentrale sammelt betrügerische E-Mails und warnt Internetnutzer regelmäßig vor neuen Fallen. Der Black Friday ist dabei auch 2022 ein gern genutzter Aufhänger. Kriminelle versuchen, Amazon-Kunden mit angeblichen Konten-Sperrungen zu schockieren.
Das meldete die Verbraucherzentrale bereits vor einigen Tagen. Die Meldungen von Nutzern, die eine Phishing-E-Mail mit dem Betreff "ungewöhnliche Aktivitäten beim Amazon-Konto" bekommen haben, hatten bei den Verbraucherschützern plötzlich zugenommen.
Dabei wird in der aktuellen Variante der Phishing-E-Mail behauptet, dass das Kunden-Konto bei Amazon aufgrund von "ungewöhnlichen Aktivitäten" vorübergehend gesperrt wurde. Für eine Wiederherstellung des Zugangs soll man dann auf den Button in der E-Mail klicken und den Anweisungen auf dem Bildschirm zur Wiederherstellung des Kontos folgen. Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet
Die Cyberkriminellen fordern dann diverse persönliche Daten an, die angeblich zur Legitimation für die Freigabe des Amazon-Kontos nötig sein sollen. Dann heißt es, dass nach der Durchführung aller Anweisungen durch Amazon eine Überprüfung der Daten stattfinde, und der "Amazon-Support" innerhalb von 24 Stunden "antworte".
"Auch bei diesem typischen Betrugsversuch sollten Sie unter keinen Umständen auf die 'Schaltfläche' klicken", erklärt die Verbraucherzentrale. "Um Ihre Daten zu schützen, raten wir Ihnen die E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben."
Siehe auch:
Dabei wird in der aktuellen Variante der Phishing-E-Mail behauptet, dass das Kunden-Konto bei Amazon aufgrund von "ungewöhnlichen Aktivitäten" vorübergehend gesperrt wurde. Für eine Wiederherstellung des Zugangs soll man dann auf den Button in der E-Mail klicken und den Anweisungen auf dem Bildschirm zur Wiederherstellung des Kontos folgen. Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet
Dauerhafte Sperrung angedroht
Die Cyberkriminellen bauen dabei Druck auf, indem sie behaupten, dass Amazon das Konto dauerhaft sperren wird, wenn man diese Wiederherstellung nicht innerhalb von 72 Stunden durchführt.Die Cyberkriminellen fordern dann diverse persönliche Daten an, die angeblich zur Legitimation für die Freigabe des Amazon-Kontos nötig sein sollen. Dann heißt es, dass nach der Durchführung aller Anweisungen durch Amazon eine Überprüfung der Daten stattfinde, und der "Amazon-Support" innerhalb von 24 Stunden "antworte".
"Auch bei diesem typischen Betrugsversuch sollten Sie unter keinen Umständen auf die 'Schaltfläche' klicken", erklärt die Verbraucherzentrale. "Um Ihre Daten zu schützen, raten wir Ihnen die E-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben."
Was sollte man mit solchen E-Mails machen?
Bei einem Verdacht auf Phishing kann man zunächst einmal den Inhalt der Nachricht überprüfen - und dann die E-Mail getrost in den Spam-Ordner verschieben und löschen. Sicherheitsexperten raten, den Inhalt zum Beispiel über Google zu prüfen. Im Falle der Amazon-Sperrungs-E-Mail kann man über den Webbrowser selbst amazon.de eingeben und versuchen, sich einzuloggen. Keinesfalls darf man die Links verwenden, die in den Spam- und Phishing-E-Mails versendet werden.Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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