Amazon: Mindestbestellwert wird nicht angehoben, bleibt bei 29 Euro
Amazon versucht schon seit Langem, Kunden zum Abschluss eines Prime-Abos zu bringen. Dieses bietet zwar diverse Vorteile, die versandkostenfreie Lieferung spielt für viele aber eine besonders wichtige Rolle. Wer Prime nicht hat, der zahlt, aber nur bis 29 Euro - und das bleibt so.
Amazon Prime ist das vielleicht wichtigste Standbein des Konzerns, jedenfalls wenn man das eigentliche Versandgeschäft nicht berücksichtigt. Denn dieses Abo bietet zwar auch Vorteile wie Video, Reading, Games und Musik, viele nutzen Prime aber vor allem, um die Versandkosten zu senken bzw. zu vermeiden. Denn wer Prime abonniert hat, der muss auch für kleine und niedrigpreisige Bestellungen nichts extra bezahlen.
Die 39 Euro waren eine Zeit lang 'offiziell'
Doch nun hat Amazon Deutschland alles offiziell dementiert: "Kundinnen und Kunden erhalten weiterhin kostenlosen Standardversand innerhalb Deutschlands für Bestellungen über 29 Euro. Abweichende Angaben, die kurzzeitig auf unserer Hilfeseite angezeigt wurden, sind falsch", teilte das Unternehmen gegenüber Heise mit.
Amazon spricht hier zwar von "Falschinformation", allerdings war das Unternehmen hierfür eben selbst verantwortlich. Denn zuvor hatte der Versandhändler hierzu auch einen Probelauf durchgeführt, über den man die Akzeptanz des höheren Preises testen wollte. Dieser Test fiel sicherlich überwiegend negativ aus, woraufhin Amazon nun zurückgerudert ist.
All jene, die nicht so häufig auf Amazon bestellen, werden sicherlich erleichtert sein, denn gleichzeitig hat Amazon vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass die Preise für das Prime-Abo von monatlichen 7,99 auf 8,99 Euro bzw. 69 auf 89,90 Euro pro Jahr steigen.
Siehe auch:
Die 39 Euro waren eine Zeit lang 'offiziell'
Doch keine Erhöhung auf 39 Euro
Zuletzt hatte es gleich mehrere Hinweise und Berichte gegeben, wonach der Mindestbestellwert bei Amazon von 29 auf 39 Euro angehoben wird. Die neue Untergrenze für versandkostenfreie Lieferung ist auch schon auf der Webseite des Unternehmens aufgetaucht, zuvor gab es schon Tests bei einigen Kunden.Doch nun hat Amazon Deutschland alles offiziell dementiert: "Kundinnen und Kunden erhalten weiterhin kostenlosen Standardversand innerhalb Deutschlands für Bestellungen über 29 Euro. Abweichende Angaben, die kurzzeitig auf unserer Hilfeseite angezeigt wurden, sind falsch", teilte das Unternehmen gegenüber Heise mit.
Amazon spricht hier zwar von "Falschinformation", allerdings war das Unternehmen hierfür eben selbst verantwortlich. Denn zuvor hatte der Versandhändler hierzu auch einen Probelauf durchgeführt, über den man die Akzeptanz des höheren Preises testen wollte. Dieser Test fiel sicherlich überwiegend negativ aus, woraufhin Amazon nun zurückgerudert ist.
All jene, die nicht so häufig auf Amazon bestellen, werden sicherlich erleichtert sein, denn gleichzeitig hat Amazon vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass die Preise für das Prime-Abo von monatlichen 7,99 auf 8,99 Euro bzw. 69 auf 89,90 Euro pro Jahr steigen.
Zusammenfassung
- Amazon Prime ist ein wichtiges Standbein des Konzerns.
- Es wurde berichtet, dass der Mindestbestellwert von 29 auf 39 Euro angehoben werden soll.
- Amazon Deutschland dementiert und betont, dass 29 Euro bleiben.
- Zuvor hatte Amazon einen Probelauf durchgeführt, der wohl negativ ausfiel.
- Zusammenfassend: Mindestbestellwert bleibt unverändert.
Siehe auch:
- Gratis Versand bei Amazon: Höherer Mindestbestellwert ist zurück
- Prime Lite: Amazon testet günstige Version seines Alles-in-einem-Abos
- Kahlschlag in der Krise: Amazon will über 18.000 Mitarbeiter entlassen
- In aller Stille: Amazon leistet unbezahlbare Hilfe für die Ukraine
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Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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