Prime Lite: Amazon testet günstige Version seines Alles-in-einem-Abos
Amazon bündelt unter seiner Marke Prime eine durchaus beeindruckende Anzahl an Diensten, darunter kostenlosen und schnellen Versand, Video-Streaming, Bücher, Fotospeicher etc. Doch was ist, wenn man vieles davon nicht braucht? Diese Frage stellt sich derzeit auch Amazon.
Denn der Versandhändler hat in Indien testweise einen Dienst mit dem Namen Amazon Prime Lite gestartet. Dieser ist erwartungsgemäß günstiger als das vollwertige Prime-Paket, bietet aber eben auch entsprechend weniger. Wie TechCrunch berichtet (via Caschy), beinhaltet das Lite-Abonnement eine Lieferung innerhalb von zwei Tagen (anstatt einem), dazu kommt eine Werbevariante von Prime Video, also wohl in etwa mit jenem Angebot vergleichbar, das bei uns unter dem Namen Freevee verfügbar ist.
In Indien ist Amazon Prime noch nicht ganz so lange verfügbar, erstmals wurde der Dienst dort 2016 eingeführt - damals zum Preis von zwölf Euro im Monat, mittlerweile hat der Versandhändler diesen aber erhöht. Die Überlegung zu Prime Lite ist natürlich nachvollziehbar: Man will Kunden einen Einstieg in das Prime-Paket erleichtern, zumal der durchschnittliche Verdienst in Indien nicht ansatzweise so hoch ist wie bei uns.
Für Spekulationen, ob so etwas auch im Westen kommen könnte, ist es noch zu früh. Denn einerseits wissen wir nicht, wie erfolgreich der aktuelle Testlauf ist und ob das später überhaupt eine Fortsetzung findet. Andererseits ist auch die Frage, ob Amazon im Westen überhaupt einen Bedarf für eine solche Lite-Schiene sieht.
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Elf statt 17 Euro im Jahr
Derzeit ist Prime Lite für einige ausgewählte Kunden verfügbar, was natürlich bei solchen Tests üblich ist. Prime Lite kostet jedenfalls 999 indische Rupien pro Jahr, das sind umgerechnet rund 11,30 Euro. Das ist allerdings kein gewaltiger Unterschied zum regulären Abo im demnächst bevölkerungsreichsten Land der Erde, denn dieses kostet jährliche 1499 Rupien (rund 17 Euro).In Indien ist Amazon Prime noch nicht ganz so lange verfügbar, erstmals wurde der Dienst dort 2016 eingeführt - damals zum Preis von zwölf Euro im Monat, mittlerweile hat der Versandhändler diesen aber erhöht. Die Überlegung zu Prime Lite ist natürlich nachvollziehbar: Man will Kunden einen Einstieg in das Prime-Paket erleichtern, zumal der durchschnittliche Verdienst in Indien nicht ansatzweise so hoch ist wie bei uns.
Für Spekulationen, ob so etwas auch im Westen kommen könnte, ist es noch zu früh. Denn einerseits wissen wir nicht, wie erfolgreich der aktuelle Testlauf ist und ob das später überhaupt eine Fortsetzung findet. Andererseits ist auch die Frage, ob Amazon im Westen überhaupt einen Bedarf für eine solche Lite-Schiene sieht.
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