Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Beim Magcubic Mini-Beamer handelt es sich um einen 4K-kompatiblen Projektor mit Android 14. Der Hersteller gibt die Helligkeit in zwei verschiedenen Angaben an: zum einen 8.000 Lumen und zum anderen 200 ANSI-Lumen. Letzteres dürfte eine sehr realistische Angabe sein.
Die Amazon-Seite gibt sich in der FAQ ehrlich: Aufgrund der begrenzten Helligkeit sei der Beamer eher etwas für dunkle Umgebungen. Magcubic stellt, wie jeder andere Hersteller, Vergleiche auf: Der eigene Beamer sei mit 200 ANSI-Lumen ja noch richtig hell, wenn andere in der Preisregion eher 120 ANSI-Lumen hell werden würden. Trotz der geringen Helligkeit verspricht der Hersteller eine Display-Diagonale von 200 Zoll. Die Angabe ist ziemlich mutig, insbesondere weil hellere Beamer teils deutlich geringere Display-Diagonalen anstreben.
Genauso schwammig, wie bei der Helligkeit sieht es auch mit der Auflösung aus. Hier gibt es sogar drei Werte: Der Beamer ist 4K-, aber auch Full-HD-kompatibel. Die tatsächliche Auflösung liegt sogar noch darunter: Das Beamerbild löst mit 720p auf. Auf die Lüfterlautstärke geht der Hersteller im Amazon-Listing gar nicht ein. Das hat seinen Grund, denn der Mini-Beamer ist laut. Und das bedauerlicherweise nicht zu wenig. Unser Kollege Timm Mohn versteht, dass irgendwo der Rotstift angesetzt werden muss. Dass dies allerdings in diesem Ausmaß beim Lüfter der Fall ist, ist ärgerlich, aber nicht ganz untypisch für günstige Beamer.
Wie ernst es der Projektorhersteller mit der Wahrheit nimmt, merkt man bereits daran, dass man 720p als "hochauflösend" bezeichnet. Den Kontrast gibt der Hersteller mit 10.000 zu 1 an. Das würde, so die Produktseite, "ein gutes Bild ermöglichen". Bei der Recherche zum Magcubic Mini-Beamer fällt auf: Viele Bewertungen auf Amazon und Reddit sind trotz der teils offensichtlichen Fehler im Datenblatt durchaus positiv. Es ist davon auszugehen, dass dieser Umstand dem Preis-Leistungs-Verhältnis geschuldet ist.
Der Magcubic Mini-Beamer ist ein Gimbal-Beamer. Der Beamer-Körper selbst kann um 180 Grad gedreht werden. Ein wichtiges Feature, das selbst dem Xgimi Mogo 3 vorenthalten blieb, ist die Projektion an die Decke. Die ist mit dem Mini-Beamer hier möglich. Auf der Rückseite sitzt u.a. ein HDMI-Port. Verwendet man jenen, wird die Projektion an die Decke schon etwas schwieriger.
Der Magcubic Mini-Beamer ist ein absoluter Top-Seller auf Amazon. Genauer gesagt: Mit über tausend verkauften Geräten in einem Monat ist er der Top-Seller Nummer eins. Zur WM dürften die Verkaufszahlen noch einmal steigen. Locken dürften dabei vor allem die großen Versprechen des Datenblatts. Wobei zumindest eines davon tatsächlich stimmt: Der Projektor ist wirklich klein. Er ist dem Samsung Freestyle nachempfunden und passt somit in alles Mögliche an Taschen.
Der Magcubic Mini-Beamer mit 4K-Unterstützung ist aktuell für etwas über 50 Euro auf Amazon erhältlich. Er ist in weiß und grau verfügbar. Der Hersteller gibt eine zweijährige Garantie auf das Gerät. Aber vielleicht hofft man auch einfach darauf, dass niemand den Projektor ernsthaft mehr als eine WM lang verwendet und ihn dann erst wieder zur nächsten EM auspackt.
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Die Amazon-Seite gibt sich in der FAQ ehrlich: Aufgrund der begrenzten Helligkeit sei der Beamer eher etwas für dunkle Umgebungen. Magcubic stellt, wie jeder andere Hersteller, Vergleiche auf: Der eigene Beamer sei mit 200 ANSI-Lumen ja noch richtig hell, wenn andere in der Preisregion eher 120 ANSI-Lumen hell werden würden. Trotz der geringen Helligkeit verspricht der Hersteller eine Display-Diagonale von 200 Zoll. Die Angabe ist ziemlich mutig, insbesondere weil hellere Beamer teils deutlich geringere Display-Diagonalen anstreben.
Genauso schwammig, wie bei der Helligkeit sieht es auch mit der Auflösung aus. Hier gibt es sogar drei Werte: Der Beamer ist 4K-, aber auch Full-HD-kompatibel. Die tatsächliche Auflösung liegt sogar noch darunter: Das Beamerbild löst mit 720p auf. Auf die Lüfterlautstärke geht der Hersteller im Amazon-Listing gar nicht ein. Das hat seinen Grund, denn der Mini-Beamer ist laut. Und das bedauerlicherweise nicht zu wenig. Unser Kollege Timm Mohn versteht, dass irgendwo der Rotstift angesetzt werden muss. Dass dies allerdings in diesem Ausmaß beim Lüfter der Fall ist, ist ärgerlich, aber nicht ganz untypisch für günstige Beamer.
Wie ernst es der Projektorhersteller mit der Wahrheit nimmt, merkt man bereits daran, dass man 720p als "hochauflösend" bezeichnet. Den Kontrast gibt der Hersteller mit 10.000 zu 1 an. Das würde, so die Produktseite, "ein gutes Bild ermöglichen". Bei der Recherche zum Magcubic Mini-Beamer fällt auf: Viele Bewertungen auf Amazon und Reddit sind trotz der teils offensichtlichen Fehler im Datenblatt durchaus positiv. Es ist davon auszugehen, dass dieser Umstand dem Preis-Leistungs-Verhältnis geschuldet ist.
Outdoor nur mit Powerstation
Magcubic nimmt es mit der Wahrheit nicht sonderlich genau: Auf der Produktseite steht beschrieben, der Beamer sei optimal für Wanderungen, weil er so leicht sei. So weit, so wahr. Allerdings ist direkt daneben ein Bild vom Projektor, wie er völlig ohne Netzteil ein Bild auf eine Leinwand projiziert. Und das ist vor allem eins: nicht möglich. Der Magcubic Mini-Beamer verfügt über keinen Akku. Wer also in der Wildnis Filme schauen möchte, muss auf jeden Fall eine Power-Station mitbringen. Da der Beamer nicht per USB-Kabel mit Strom versorgt wird, muss es auch wirklich eine Power-Station mit Steckdose sein.Der Magcubic Mini-Beamer ist ein Gimbal-Beamer. Der Beamer-Körper selbst kann um 180 Grad gedreht werden. Ein wichtiges Feature, das selbst dem Xgimi Mogo 3 vorenthalten blieb, ist die Projektion an die Decke. Die ist mit dem Mini-Beamer hier möglich. Auf der Rückseite sitzt u.a. ein HDMI-Port. Verwendet man jenen, wird die Projektion an die Decke schon etwas schwieriger.
Der Magcubic Mini-Beamer ist ein absoluter Top-Seller auf Amazon. Genauer gesagt: Mit über tausend verkauften Geräten in einem Monat ist er der Top-Seller Nummer eins. Zur WM dürften die Verkaufszahlen noch einmal steigen. Locken dürften dabei vor allem die großen Versprechen des Datenblatts. Wobei zumindest eines davon tatsächlich stimmt: Der Projektor ist wirklich klein. Er ist dem Samsung Freestyle nachempfunden und passt somit in alles Mögliche an Taschen.
Der Magcubic Mini-Beamer mit 4K-Unterstützung ist aktuell für etwas über 50 Euro auf Amazon erhältlich. Er ist in weiß und grau verfügbar. Der Hersteller gibt eine zweijährige Garantie auf das Gerät. Aber vielleicht hofft man auch einfach darauf, dass niemand den Projektor ernsthaft mehr als eine WM lang verwendet und ihn dann erst wieder zur nächsten EM auspackt.
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