#allesaufdentisch: YouTube sperrt deutsche Corona-kritische "Promis"
YouTube ist immer wieder zentraler Schauplatz für Debatten und Auseinandersetzungen zu kritischen Themen, dazu zählt natürlich auch der Dauer-Aufreger Corona. Eine umstrittene Aktion von mehr oder weniger Prominenten hat nun eine Sperre kassiert.
Es ist nicht das erste Mal, dass die unter dem Hashtag #allesaufdentisch bekannt gewordenen Schwurbler und Kritiker der Corona-Maßnahmen in die Schlagzeilen geraten: Bereits bei den ersten Videos Prominenter, die es zunächst unter dem Begriff #allesdichtmachen gab, hagelte es Kritik, ähnliches gilt für den Defacto-Nachfolger #allesaufdentisch.
Mittlerweile sind dort nur noch Schauspieler am Werk, die man allenfalls als "randprominent" bezeichnen kann und auch der Ton wird rauer. Und das ist auch der Grund, warum sich die Aktion nun eine Sperre eingehandelt hat. Diese ist allerdings temporär und gilt eine Woche lang, die Aktion darf und soll sie also als Warnschuss verstehen. Infografik Corona-Pandemie: 42 Prozent finden die Maßnahmen angemessen
Gegenüber dem Spiegel sagte ein Sprecher von YouTube: "Ein Video des Kanals allesaufdentisch wurde aufgrund der Verletzung der medizinischen Misinformations Policy gesperrt." Denn die Regeln der Google-Plattform sind in Sachen Corona (vermeintlich) eindeutig: So darf unter anderem nicht behauptet werden, dass Sterblichkeit oder Symptome von Sars-CoV-2 ähnlich wie bei einer Erkältung oder Grippe seien. "YouTube hat klare Richtlinien, was erlaubt ist auf der Plattform und was nicht", so YouTube.
Allerdings sind YouTube-Kritiker nicht ganz von dieser Aussage überzeugt: Denn in einem anderen Video mit dem US-Regisseur Sean Stone und dem Kardiologen Peter A. Mc Cullough fällt in Bezug auf die Impfung der Satz: "Sie könnten genauso gut eine Waffe nehmen und anfangen, Menschen zu erschießen." Dieses Video ist allerdings nach wie vor online, auch wenn solche Aussagen mehr als nur grenzwertig sind.
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Mittlerweile sind dort nur noch Schauspieler am Werk, die man allenfalls als "randprominent" bezeichnen kann und auch der Ton wird rauer. Und das ist auch der Grund, warum sich die Aktion nun eine Sperre eingehandelt hat. Diese ist allerdings temporär und gilt eine Woche lang, die Aktion darf und soll sie also als Warnschuss verstehen. Infografik Corona-Pandemie: 42 Prozent finden die Maßnahmen angemessen
Eine Woche lang keine neuen Videos
Denn auch wenn die "Informationen" auf der Plattform schon lange als grenzwertig zu bezeichnen sind, so haben die Macher in einem Video von vergangenem Dienstag behauptet, dass die Corona-Impfungen für 13.000 Todesfälle verantwortlich seien, wogegen Covid-19 nicht mehr als eine leichte Erkältung sei. Als Konsequenz dürfen sie nun sieben Tage lang keine neuen Videos hochladen.Gegenüber dem Spiegel sagte ein Sprecher von YouTube: "Ein Video des Kanals allesaufdentisch wurde aufgrund der Verletzung der medizinischen Misinformations Policy gesperrt." Denn die Regeln der Google-Plattform sind in Sachen Corona (vermeintlich) eindeutig: So darf unter anderem nicht behauptet werden, dass Sterblichkeit oder Symptome von Sars-CoV-2 ähnlich wie bei einer Erkältung oder Grippe seien. "YouTube hat klare Richtlinien, was erlaubt ist auf der Plattform und was nicht", so YouTube.
Allerdings sind YouTube-Kritiker nicht ganz von dieser Aussage überzeugt: Denn in einem anderen Video mit dem US-Regisseur Sean Stone und dem Kardiologen Peter A. Mc Cullough fällt in Bezug auf die Impfung der Satz: "Sie könnten genauso gut eine Waffe nehmen und anfangen, Menschen zu erschießen." Dieses Video ist allerdings nach wie vor online, auch wenn solche Aussagen mehr als nur grenzwertig sind.
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