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CPU-Nachfrage 'zerstört':
Kunden verweigern sich hohen Preisen
Analysten von Mercury Research gehen davon aus, dass die PC-Branche sich auf harte Zeiten einstellen muss. Die Kundschaft sei offenbar nicht mehr bereit, die stark gestiegenen Kosten in Kauf zu nehmen. Engpässe seien künftig nicht mehr das Problem, sondern die wegen der hohen Preise wegfallende Nachfrage, heißt es.
Wer den Vergleich zum Vorjahreszeitraum zieht, erkennt die wirkliche Schwäche im Markt, denn die Verkäufe von Desktop-CPUs brachen gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres um fast 20 Prozent ein. Ab dem zweiten Quartal 2026 erwartet man bei Mercury Research laut PCMag, dass sich die sinkende Nachfrage auf Seiten der Kundschaft noch deutlicher bemerkbar macht.
Etwa ab Mitte des Jahres - also im Grunde genau jetzt - dürfte sich die Lage im CPU-Markt so verschieben, dass nicht mehr die von den Herstellern durch ihre Priorisierung von Großkunden erzeugten Engpässe bei Desktop-CPUs zu sinkenden Verkaufszahlen führen, sondern das mangelnde Interesse der Kundschaft.
AMD und Intel steuern unterdessen wohl mit verschiedenen Maßnahmen gegen. Während AMD versucht, ältere Produkte "wiederzubeleben", um so mit etwas niedrigeren Preisen für Verkäufe an reguläre PC-Nutzer zu sorgen, bringt Intel mit "Wildcat Lake" in diesen Tagen eine ganze Serie von neuen Low-End-CPUs auf den Markt, die den PC-Herstellern mehr Spielraum geben, ihre ohnehin knappen Margen zu halten. Die Kunden bekommen dabei aber auch weiterhin weniger für ihr Geld als noch vor einigen Monaten.
Siehe auch:
Verkäufe von Desktop-CPUs sanken stärker als sonst
Das Marktforschungsunternehmen Mercury Research hat jüngst seine neuesten Zahlen zur Entwicklung des CPU-Markts im PC-Bereich veröffentlicht. Auf den ersten Blick entwickelt sich der Markt wie in den Jahren zuvor, denn im Quartalsvergleich gingen die Verkäufe nur um etwa sechs Prozent zurück.Wer den Vergleich zum Vorjahreszeitraum zieht, erkennt die wirkliche Schwäche im Markt, denn die Verkäufe von Desktop-CPUs brachen gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres um fast 20 Prozent ein. Ab dem zweiten Quartal 2026 erwartet man bei Mercury Research laut PCMag, dass sich die sinkende Nachfrage auf Seiten der Kundschaft noch deutlicher bemerkbar macht.
Nachfrage 'zerstört'
Die Hersteller hätten mit ihren Preiserhöhungen, die wie beim Speicher auch im Fall der CPUs aufgrund des KI-Booms erfolgt sind, die Nachfrage aus dem Desktop-Markt 'zerstört', so die Marktforscher. Während die CPU-Hersteller wie Intel und AMD also die profitableren Produkte ihrer Line-ups an die Betreiber von KI-Rechenzentren verscherbeln, weigern sich die normalen Kunden zunehmend, höhere Preise für Desktop-CPUs zu zahlen.Etwa ab Mitte des Jahres - also im Grunde genau jetzt - dürfte sich die Lage im CPU-Markt so verschieben, dass nicht mehr die von den Herstellern durch ihre Priorisierung von Großkunden erzeugten Engpässe bei Desktop-CPUs zu sinkenden Verkaufszahlen führen, sondern das mangelnde Interesse der Kundschaft.
AMD und Intel steuern unterdessen wohl mit verschiedenen Maßnahmen gegen. Während AMD versucht, ältere Produkte "wiederzubeleben", um so mit etwas niedrigeren Preisen für Verkäufe an reguläre PC-Nutzer zu sorgen, bringt Intel mit "Wildcat Lake" in diesen Tagen eine ganze Serie von neuen Low-End-CPUs auf den Markt, die den PC-Herstellern mehr Spielraum geben, ihre ohnehin knappen Margen zu halten. Die Kunden bekommen dabei aber auch weiterhin weniger für ihr Geld als noch vor einigen Monaten.
Zusammenfassung
- Mercury Research meldet Einbruch der Desktop-CPU-Verkäufe um fast 20 Prozent
- Herstellerpreise durch KI-Boom trieben Nachfrage im Desktop-Markt zurück
- Intel und AMD priorisieren profitablere KI-Rechenzentren vor Privatkunden
- Ab Q2 2026 erwarten Analysten sinkende Kundennachfrage als Hauptproblem
- AMD belebt ältere Produkte wieder, um preisbewusste Käufer anzusprechen
- Intel bringt mit Wildcat Lake günstige CPUs für PC-Hersteller auf den Markt
Siehe auch:
- Nvidia-Chef über neue ARM-CPUs: Ausnahmslos alle Apps werden laufen
- Schlechtes Timing: Intel bringt CPUs speziell für Handheld-Gaming-PCs
- Huawei umgeht US-Embargo: Mate 90 mit CPU der '3nm-Klasse' geplant
- AMD-Chefin Lisa Su warnt vor CPU-Engpässen über die nächsten 5 Jahre
- Nvidia will größter CPU-Hersteller der Welt werden
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