Windows 10: Neues Update sorgt für Probleme mit Taskleisten-Icons

Das kürzlich veröffentlichte Windows 10-Update KB5003214 bringt nicht nur die neue "News and Interests"-Funktion mit, sondern scheint auch für diverse Probleme zu sorgen. Nutzer berichten unter anderem von fehlerhaften und verschwindenden Symbolen in ihrer Taskleiste.
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Neben einer Handvoll Bugfixes sollte die optionale Aktualisierung lediglich die Taskleiste mit kuratierten Nachrichten und Wetterinformationen von Microsoft füllen. Wie Leser den Kollegen von Windows Latest und Blogger Günter Born mitteilten, sollen sich unter Windows 10 21H1, 20H2 und Version 2004 allerdings signifikante Probleme eingeschlichen haben. Nach dem Download und der Installation des Updates KB5003214 kann es auf einigen Systemen scheinbar zu einer doppelten Anzeige von Taskleisten-Symbolen kommen. Ebenso ist von gänzlich verschwindenden Icons und einer Verschiebung der Taskbar über den Bildschirmrand hinaus die Rede.


Workaround: Deinstallation des Updates und weitere Tipps

In den Feedback-Foren von Microsoft werden derzeit verschiedene Lösungswege besprochen. Neben der Deinstallation des nicht sicherheitsrelevanten Updates kann ein jeweiliges Deaktivieren oder Aktivieren der eingeführten "Neuigkeiten und interessante Themen"-Funktion über das Kontextmenü der Taskleiste, gefolgt von einem Neustart des Systems, Abhilfe schaffen. Weiterhin wird darüber berichtet, dass die DPI-Skalierung von Windows 10 (Einstellungen / System / Anzeige) abseits der üblichen 100 Prozent das Problem auslösen könnte.

Ebenso gibt es Meldungen von Nutzern, die das merkwürdige Verhalten von Symbolen innerhalb der Taskleiste nicht nachvollziehen oder korrigieren können und von solchen, bei denen bisher keine Fehler aufgetreten sind. Das Deinstallieren des Windows 10-Updates KB5003214 scheint jedoch bisher der einzig wirksame Workaround zu sein, welcher bei jeglichen dieser Probleme Abhilfe schafft. Ob ein möglicher Hotfix vor dem kommenden Patch Day im Juni oder gar ein Verteilungsstopp des Updates von Microsoft in Erwägung gezogen wird, bleibt bisher ungeklärt.

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