ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test

Beim ClonerAlliance UHD Halo handelt es sich um ein Aufnahmegerät für HDMI- und USB-C-Quellen. Zwei Dinge machen den Halo besonders: die Möglichkeit, in 4K mit 60 FPS aufzunehmen, sowie die lokale Aufnahme auf USB-Datenträgern und SD-Karten. Damit ist es nicht nötig, einen zusätzlichen PC aufzustellen, um beispielsweise Nintendo-Switch-Footage aufzunehmen. Wer auf engem Raum Content erstellt, wird die Platzersparnis begrüßen.

Der Hersteller liefert eine Dokumentation zur Inbetriebnahme des Gerätes mit. Diese erklärt unter anderem, wie man 4-GB-Dateien erstellen lässt und welche Codec-Einstellungen es gibt. Für das Netzteil ist ein Adapter nötig: Das 65-Watt-Netzteil ist nativ nicht für deutsche Steckdosen ausgelegt. Immerhin liegt der benötigte Adapter kostenlos bei. Der Halo kann über die Tasten an der Front sowie mit der beiliegenden Fernbedienung bedient werden. Der Hersteller legt insgesamt drei Kabel bei: Dazu zählt ein USB-A-auf-USB-C-Kabel. Außerdem ist ein HDMI-Kabel enthalten. Hinzu kommt ein USB-C-auf-USB-C-Kabel.
ClonerAlliance UHD Halo ClonerAlliance UHD Halo ClonerAlliance UHD Halo
Der Halo selbst wird gut verpackt geliefert. Er ist ungefähr so groß wie eine Android-TV-Box. Allerdings verfügt er über deutlich mehr Anschlüsse: Allein an der Vorderseite befinden sich der AUX-Ausgang sowie der Mikrofon- und der Toneingang. Auf der rechten Seite platziert ClonerAlliance den MicroSD-Slot, einen USB-A-Port und einen USB-Anschluss für die Verbindung mit dem PC. Abgerundet wird die Anschlussvielfalt durch einen HDMI-Ausgang, einen HDMI- und einen DisplayPort-Eingang. Der letzte USB-C-Port dient der Stromversorgung. Lediglich die linke Seite ist komplett leer. Der Halo steht auf vier Gummifüßen. Auf der Unterseite befinden sich außerdem Öffnungen für das Lüftersystem.

Leichter Start

Kaum dass man den Halo mit Strom versorgt, fährt das Aufnahmegerät hoch. Für die Aufnahme mit dem Gerät benötigt man wahlweise eine SD-Karte, einen USB-Stick oder eine SSD. Sobald der Halo aktiv ist, kann man über die Fernbedienung ins Menü gelangen. Theoretisch spricht das Aufnahmegerät auch Deutsch, allerdings ist die Übersetzung nicht sehr gelungen. In Recording-Einstellungen können unter anderem der Aufnahme-Codec und die Video-Bitrate festgelegt werden. Auch die letzte Einstellung ist nicht unwichtig: Der Hersteller lässt dem Nutzer die Wahl, wie eine laufende Aufnahme auf dem Bildschirm signalisiert werden soll.

Bevor es mit dem Videospaß losgeht, kann es sinnvoll sein, die eingelegte SD-Karte über den Halo selbst zu formatieren. Dadurch lassen sich Kompatibilitätsprobleme vermeiden, wie sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt hat. Der Halo verfügt über einen integrierten Benchmark, mit dem die Schreibgeschwindigkeit des Datenträgers gemessen wird. Im Falle der SanDisk-SD-Karte waren es 52,8 MB/s. Damit ist die SD-Karte schnell genug, um in 4K mit 60 FPS aufzunehmen.

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Der Halo ist genau die Art von Gerät, die sich unser Kollege Timm Mohn seit dem sehr unzuverlässig arbeitenden Elgato 4K60 S+ gewünscht hat. Besagtes Gerät war länger defekt als aufnahmebereit. Aktuell ist der ClonerAlliance UHD Halo für 398,50 Euro bei Amazon erhältlich. Auf der Homepage des Herstellers wird das Gerät für 366,50 Dollar angeboten.

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