Trump macht Ernst und benennt "Künstliche Intelligenz" offiziell um
US-Präsident Donald Trump hat jetzt offiziell angeordnet, den Begriff "Künstliche Intelligenz" aus der US-Bundesregierung zu verbannen. Ministerien und Behörden müssen ab sofort stattdessen die Bezeichnung "Super Intelligence" (SI) verwenden.
Das Dekret trägt den Titel "Der Beginn des Zeitalters der Superintelligenz". Nach Darstellung des Weißen Hauses soll die neue Bezeichnung die rasante technologische Entwicklung und das Potenzial moderner KI-Systeme besser widerspiegeln. Für bereits bestehende Gesetze, Verträge und historische Dokumente gilt die Umbenennung allerdings nicht rückwirkend.
Zunächst ändert sich durch die neue Wortwahl vor allem die Terminologie. Laut den bisher veröffentlichten Informationen soll "Super Intelligence" vorerst dieselbe rechtliche Bedeutung haben wie "Artificial Intelligence". Zugleich soll innerhalb von 60 Tagen eine neue Definition des Begriffs für die US-Bundesregierung erarbeitet werden.
Trump hatte bereits in der vergangenen Woche seine Anhänger über eine neue Bezeichnung abstimmen lassen. Zur Auswahl standen "Super intelligence" und "Superior intelligence" (Überlegene Intelligenz). Bei einem Treffen mit führenden Vertretern der Technologiebranche im Weißen Haus stellte Trump die Umbenennung anschließend als offiziellen Schritt dar.
Trump will die technologische Führungsrolle der USA in den Mittelpunkt seiner KI-Politik stellen und sieht den Wettbewerb mit China als strategisch besonders wichtig an. Die neue Terminologie ist damit nicht nur eine sprachliche Änderung, sondern Teil seiner umfassenderen politischen Positionierung zur Technologie.
Siehe auch:
Gilt für die gesamte US-Regierung
Ein entsprechendes Dekret hat der US-Präsident gestern unterzeichnet. Die neue Regelung gilt nun für offizielle Schreiben, öffentliche Kommunikation, Webseiten, Berichte und politische Dokumente der Exekutive.Das Dekret trägt den Titel "Der Beginn des Zeitalters der Superintelligenz". Nach Darstellung des Weißen Hauses soll die neue Bezeichnung die rasante technologische Entwicklung und das Potenzial moderner KI-Systeme besser widerspiegeln. Für bereits bestehende Gesetze, Verträge und historische Dokumente gilt die Umbenennung allerdings nicht rückwirkend.
Zunächst ändert sich durch die neue Wortwahl vor allem die Terminologie. Laut den bisher veröffentlichten Informationen soll "Super Intelligence" vorerst dieselbe rechtliche Bedeutung haben wie "Artificial Intelligence". Zugleich soll innerhalb von 60 Tagen eine neue Definition des Begriffs für die US-Bundesregierung erarbeitet werden.
Trump hatte bereits in der vergangenen Woche seine Anhänger über eine neue Bezeichnung abstimmen lassen. Zur Auswahl standen "Super intelligence" und "Superior intelligence" (Überlegene Intelligenz). Bei einem Treffen mit führenden Vertretern der Technologiebranche im Weißen Haus stellte Trump die Umbenennung anschließend als offiziellen Schritt dar.
Selbstkontrolle vs. Regulierung
Parallel dazu unterzeichneten mehrere Technologiekonzerne eine Vereinbarung zur freiwilligen Selbstkontrolle. Zu den Unterzeichnern gehören Google-Chef Sundar Pichai, Elon Musk, Anthropic-Chef Dario Amodei, Meta-Chef Mark Zuckerberg, OpenAI-Präsident Greg Brockman und Nvidia-Chef Jensen Huang. Sie verpflichten sich unter anderem zu internen Sicherheitskontrollen und regelmäßigen Gesprächen über gemeinsame Standards. Eine rechtlich bindende Regulierung ist damit nicht verbunden. Trump bezeichnete die Vereinbarung als "moralisch bindend".Trump will die technologische Führungsrolle der USA in den Mittelpunkt seiner KI-Politik stellen und sieht den Wettbewerb mit China als strategisch besonders wichtig an. Die neue Terminologie ist damit nicht nur eine sprachliche Änderung, sondern Teil seiner umfassenderen politischen Positionierung zur Technologie.
Zusammenfassung
- Ein neues US-Dekret führt den Begriff Super Intelligence für Behörden ein
- Die Umbenennung gilt für offizielle Schreiben und Dokumente der Exekutive
- Innerhalb von 60 Tagen soll die US-Regierung eine Neudefinition erarbeiten
- Tech-Konzerne unterzeichnen eine Vereinbarung zur freiwilligen Kontrolle
- Eine rechtlich bindende Regulierung der Konzerne ist damit nicht verbunden
- Trump betont die technologische Führungsrolle im Wettbewerb mit China
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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