Aus für Exchange Web Services:
Apple nicht bereit, das ist ein Problem
Microsoft beginnt mit der Abschaltung der Exchange Web Services in Exchange Online. Dadurch droht Nutzern von Apple Mail unter macOS ein Verbindungsausfall zu Microsoft 365. Administratoren müssen handeln, um eine Frist bis April 2027 zu nutzen.
Apple arbeitet nach eigenen Angaben mit Microsoft daran, die Microsoft-Graph-Schnittstelle in macOS zu integrieren. Die Unterstützung soll mit einem künftigen Update für macOS 27 ("Golden Gate") kommen. In Version 27.0.1 und älteren Versionen fehlt sie noch. Auch in Vorabversionen von macOS 27.2 gibt es bislang keine Hinweise auf eine Umsetzung.
Microsoft stellte die Weiterentwicklung von EWS im Juli 2018 ein und kündigte 2023 das Ende der Schnittstelle in Exchange Online an, plötzlich kommt das also nicht. Nach einem Cyberangriff der Hackergruppe Midnight Blizzard beschloss der Konzern im Januar 2024, den Ausstieg auch auf eigene Anwendungen auszuweiten.
Nutzt ihr für Microsoft 365 auf dem Mac weiterhin Apple Mail oder seid ihr längst auf Outlook umgestiegen? Teilt eure Erfahrungen zu diesem Thema gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Schnittstelle wird deaktiviert
Microsoft hat wie angekündigt zum Oktober-Start begonnen, Exchange Web Services (EWS) in Exchange Online schrittweise zu deaktivieren. Über die Schnittstelle synchronisieren Apple Mail, Kalender, Kontakte, Notizen und Erinnerungen auf dem Mac Daten mit Microsoft-365-Konten. Ohne Anpassungen könnte nun die Synchronisation ausfallen. Erste Nutzer berichten bereits von Verbindungsproblemen.Apple arbeitet nach eigenen Angaben mit Microsoft daran, die Microsoft-Graph-Schnittstelle in macOS zu integrieren. Die Unterstützung soll mit einem künftigen Update für macOS 27 ("Golden Gate") kommen. In Version 27.0.1 und älteren Versionen fehlt sie noch. Auch in Vorabversionen von macOS 27.2 gibt es bislang keine Hinweise auf eine Umsetzung.
Gnadenfrist bis April 2027
Administratoren können den EWS-Zugriff für betroffene Nutzer vorübergehend über eine App-ID-Freigabeliste erlauben. Das ist laut heise nötig, um einen unmittelbaren Verbindungsabbruch zu verhindern. Am 1. April 2027 will Microsoft die Schnittstelle endgültig blockieren.Microsoft stellte die Weiterentwicklung von EWS im Juli 2018 ein und kündigte 2023 das Ende der Schnittstelle in Exchange Online an, plötzlich kommt das also nicht. Nach einem Cyberangriff der Hackergruppe Midnight Blizzard beschloss der Konzern im Januar 2024, den Ausstieg auch auf eigene Anwendungen auszuweiten.
Alternativen - und Ausnahmen
Die Deaktivierung betrifft nur den Cloud-Dienst Exchange Online. Lokal betriebene Exchange-Server bleiben davon unberührt. iPhones und iPads nutzen für die Anbindung Exchange ActiveSync statt EWS. Outlook für Mac unterstützt die neue Schnittstelle bereits und kann als Alternative dienen.Nutzt ihr für Microsoft 365 auf dem Mac weiterhin Apple Mail oder seid ihr längst auf Outlook umgestiegen? Teilt eure Erfahrungen zu diesem Thema gerne mit uns in den Kommentaren!
Warum geht Apple Mail nicht mehr?
Microsoft schaltet seit dem 1. Oktober 2026 die veralteten Exchange Web Services (EWS) für Exchange Online schrittweise ab. Dies kann dazu führen, dass System-Apps unter macOS keine Verbindung mehr zu Microsoft 365 aufbauen können.
Neben E-Mails betrifft der Ausfall auch Termine im Apple Kalender, To-Dos in den Erinnerungen, Kontakte und Notizen. Erste Nutzer haben Berichten zufolge bereits mit Synchronisationsproblemen zu kämpfen.
Neben E-Mails betrifft der Ausfall auch Termine im Apple Kalender, To-Dos in den Erinnerungen, Kontakte und Notizen. Erste Nutzer haben Berichten zufolge bereits mit Synchronisationsproblemen zu kämpfen.
Was können Admins jetzt tun?
Um einen sofortigen Verbindungsabbruch abzuwenden, müssen IT-Verantwortliche eine App-ID-Freigabeliste einrichten. Über diese Konfiguration lässt sich der EWS-Zugriff für spezifische macOS-Anwendungen übergangsweise weiterhin erlauben.
Diese Gnadenfrist gilt jedoch längstens bis zum 1. April 2027. Microsoft plant ab diesem Datum die endgültige Blockade der alten Schnittstelle in Exchange Online, für die laut Konzernangaben keine weiteren Verlängerungen vorgesehen sind.
Diese Gnadenfrist gilt jedoch längstens bis zum 1. April 2027. Microsoft plant ab diesem Datum die endgültige Blockade der alten Schnittstelle in Exchange Online, für die laut Konzernangaben keine weiteren Verlängerungen vorgesehen sind.
Welche Alternativen gibt es am Mac?
Wer nicht auf eine Systemlösung von Apple warten kann, für den empfiehlt sich der zeitnahe Umstieg auf ein kompatibles E-Mail-Programm. Als direkte Alternative wird hierbei Microsoft Outlook für macOS empfohlen.
Im Gegensatz zu den nativen Apple-Anwendungen unterstützt die aktuelle Outlook-App für den Mac die moderne Graph-API bereits vollständig.
Im Gegensatz zu den nativen Apple-Anwendungen unterstützt die aktuelle Outlook-App für den Mac die moderne Graph-API bereits vollständig.
Wann kommt das macOS-Update?
Apple arbeitet laut eigenen Angaben aktiv mit Microsoft zusammen, um die moderne Graph-Schnittstelle nativ in macOS 27 (Golden Gate) zu integrieren. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum für dieses rettende Update gibt es allerdings noch nicht.
In der aktuellen Version macOS 27.0.1 sowie in älteren Betriebssystem-Ausgaben fehlt die Unterstützung komplett. Auch in den Vorabversionen von macOS 27.2 finden sich bislang keine Hinweise auf das neue Protokoll.
In der aktuellen Version macOS 27.0.1 sowie in älteren Betriebssystem-Ausgaben fehlt die Unterstützung komplett. Auch in den Vorabversionen von macOS 27.2 finden sich bislang keine Hinweise auf das neue Protokoll.
Sind iPhones und iPads betroffen?
Nein, mobile Endgeräte von Apple sind von der Abschaltung der Schnittstelle nicht betroffen. Sie verwenden für die Kommunikation und Systemintegration standardmäßig das Protokoll Exchange ActiveSync anstelle von EWS.
Nutzer können ihre geschäftlichen Microsoft-365-Konten auf dem iPhone oder iPad also weiterhin ohne Einschränkungen für E-Mails, Kalendereinträge und Kontakte verwenden, selbst wenn der Mac vorerst streikt.
Nutzer können ihre geschäftlichen Microsoft-365-Konten auf dem iPhone oder iPad also weiterhin ohne Einschränkungen für E-Mails, Kalendereinträge und Kontakte verwenden, selbst wenn der Mac vorerst streikt.
Betrifft das auch lokale Server?
Die aktuelle Umstellung betrifft ausschließlich den cloudbasierten E-Mail-Dienst Exchange Online. Die Deaktivierung erfolgt dort standardmäßig und gestaffelt pro Mandant.
Unternehmen, die eigene On-Premises-Exchange-Server betreiben, bleiben von diesem Schritt komplett verschont. Diese lokalen Server-Installationen nutzen das EWS-Protokoll weiterhin unverändert für die entsprechenden Dienste.
Unternehmen, die eigene On-Premises-Exchange-Server betreiben, bleiben von diesem Schritt komplett verschont. Diese lokalen Server-Installationen nutzen das EWS-Protokoll weiterhin unverändert für die entsprechenden Dienste.
Warum schaltet Microsoft EWS ab?
Die Exchange Web Services gelten als veraltet. Microsoft hat die Weiterentwicklung für neue Funktionen bereits im Juli 2018 eingestellt und die endgültige Abschaltung in Exchange Online für das Jahr 2026 frühzeitig angekündigt.
Ein Sicherheitsvorfall im Januar 2024 forcierte diese Pläne jedoch: Nach dem sogenannten Midnight-Blizzard-Angriff entschied Microsoft, den Ausstieg auch auf eigene Anwendungen auszuweiten.
Ein Sicherheitsvorfall im Januar 2024 forcierte diese Pläne jedoch: Nach dem sogenannten Midnight-Blizzard-Angriff entschied Microsoft, den Ausstieg auch auf eigene Anwendungen auszuweiten.
Zusammenfassung
- Microsoft schaltet Exchange Web Services für Exchange Online schrittweise ab
- Auf Macs droht dadurch der Ausfall der Synchronisation von Apple-Programmen
- Apple arbeitet an der Integration von Microsoft Graph in macOS Golden Gate
- Admins können den Zugriff über Freigabelisten noch bis zum 1. April 2027 retten
- Die Abschaltung betrifft nicht lokale Exchange-Server sowie iPhones und iPads
- Als Mac-Alternative empfiehlt sich Outlook, das Graph bereits unterstützt
Siehe auch:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- Silo: Die finale Staffel 4 startet im Juli 2027, erster Teaser veröffentlicht
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
- Gratis-Spielspaß: Die 7 besten iPad-Games abseits des Mainstreams
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- System-Shock-2-Remaster: Den PC-Klassiker jetzt gratis sichern
- Disney+: Diese neuen Filme und Serien starten im Oktober 2026
- Aus für Exchange Web Services: Apple nicht bereit, das ist ein Problem
- Rundfunkbeitrag: Einfache Online-Kontoabfrage startet
- Amazon-Prime-Hammerurteil: BGH kippt Preiserhöhung von 2022
- Feinschliff: Noch eine Runde Fritz-Labor-Updates - neue FritzBox dabei
- Kalifornien verbietet das Feuern von Mitarbeitern mithilfe von KI
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen